Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1961
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Die achten Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften fanden am 11. März 1961 in der Stuttgarter Killesberg Halle statt.
| 8. Leichtathletik-Hallenmeisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Stuttgart |
| Stadion | Killesberg Halle |
| Wettbewerbe | 21 |
| Eröffnung | 11. März 1961 |
| Schlusstag | 11. März 1961 |
| Chronik | |
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Wettbewerbe
Gelaufen wurde auf einer 200 Meter langen Rundbahn. Die Länge der Sprintstrecke war in diesem Jahr für Frauen und Männer entsprechend der Möglichkeiten der Anlage mit 60 Metern um 10 Meter länger als im Vorjahr in Kiel. Auch der Hürdensprint fand für beide Geschlechter über 60 Meter – 5 Meter mehr als 1960 – statt.
Im Programm der Frauen gab es mit dem 400-Meter-Lauf einen neuen Laufwettbewerb. Bei den Männern wurde neben den beiden kürzeren Staffeln (Männer: 4 × 400 m/Frauen: 4 × 200 m) wie seit 1955 zusätzlich eine 3-mal-1000-Meter-Staffel ausgetragen. Ansonsten blieb das Wettbewerbsangebot gegenüber den drei Vorjahren unverändert.
Das Frauenprogramm war wie auch bei den Freiluftveranstaltungen in diesen Jahren noch deutlich eingeschränkt. Im Bereich Lauf wurden nur der kurze und lange Sprint sowie Hürdensprint angeboten. Zum dritten Mal nach 1958 wurde als Mittelstrecke der 800-Meter-Lauf durchgeführt. Es gab keine Langstrecken. Im Bereich Sprung wurden der Stabhoch- und Dreisprung für Frauen erst in den 1990er-Jahren in den Wettbewerbskatalog aufgenommen.
Medaillengewinner
Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.
Männer
Frauen
| Disziplin | Gold | Leistung | Silber | Leistung | Bronze | Leistung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 60 m | Renate Junker (Rheydter TV 1847) | 7,6 s | Renate Bronnsack (USC Heidelberg) | 7,6 s | Erika Frisch (Hannover 96) | 7,7 s |
| 400 m | Helga Henning (Hannover 96) | 58,1 s | Marlies Baranowski (FC Schalke 04) | 58,5 s | Marie-Luise Seiler (Meidericher SV) | 59,3 s |
| 800 m | Anita Wörner (SV Phönix Ludwigshafen) | 2:15,3 min | Doris Goldhausen (OSV Hörde) | 2:16,3 min | Marianne Schmalöwski (Blau-Gelb Frankfurt) | 2:18,3 min |
| 60 m Hürden | Erika Frisch (Hannover 96) | 8,4 s | Helga Kraus (1. FC Nürnberg) | 8,6 s | Sigrid Stolz (Rot-Weiß Oberhausen) | 8,8 s |
| 4 × 200 m | OSC Berlin
|
1:43,5 min | Hannover 96
|
1:43,9 min | OSV Hörde
|
1:44,0 min |
| Hochsprung | Ilia Hans (SpVgg Bissingen) | 1,64 m | Erika Strößenreuther (TSV 1860 München) | 1,61 m | Ingrid Becker (LG Geseke) | 1,58 m |
| Weitsprung | Helga Hoffmann (ATSV Saarbrücken) | 6,21 m | Wilma Fabert (FC Schalke 04) | 5,84 m | Gudrun Lenze (Holstein Kiel) | 5,71 m |
| Kugelstoßen | Brigitte Bulla (OSC Berlin) | 14,87 m | Sigrun Grabert (SV 03 Tübingen) | 14,67 m | Marlene Klein (LGO Euskirchen) | 14,61 m |
Literatur
- Deutsche Hallenmeisterschaften. In: Presseausschuß des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (Hrsg.), Jahrbuch der Leichtathletik 1961, S. 132ff, Berlin-Charlottenburg, Verlag Bartels & Wernitz 1961
Weblinks
- Deutsche Hallen-Meisterschaften in der Leichtathletik sport-record.de (PDF; 1825 KB)
- Leichtathletik, zahlreiche Artikel mit dem Thema Deutsche Hallen – Meisterschaften, sport-komplett.de
