Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1979
Ergebnisse der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1979
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Die 26. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften wurden am 9. und 10. Februar 1979 in der Berliner Deutschlandhalle ausgetragen.
| 26. Leichtathletik-Hallenmeisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Berlin |
| Stadion | Deutschlandhalle |
| Wettbewerbe | 24 |
| Eröffnung | 9. Februar 1979 |
| Schlusstag | 10. Februar 1979 |
| Chronik | |
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Wettbewerbe
Gelaufen wurde wieder auf einer 180 Meter langen Rundbahn. Die Sprintstrecke für Frauen und Männer war mit fünfzig Metern um zehn Meter kürzer als im Vorjahr im Glaspalast von Sindelfingen. Auch der Hürdensprint fand für beide Geschlechter um zehn Meter verkürzt über fünfzig Meter statt. Nachdem die Streckenlänge des Sprints und Hürdensprints in den ersten beiden Jahrzehnten der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften immer wieder zwischen fünfzig und sechzig Metern variierte – 1959 waren es sogar siebzig Meter – betrug die Distanz nun zum letzten Mal fünfzig Meter. Anschließend wurde die Länge standardisiert auf sechzig Meter.
Der Wettbewerbskatalog wies gegenüber dem Vorjahr nur eine einzige kleine Änderung auf. Die Staffel der Frauen wurde nicht wie seit 1976 über 4-mal 200 Meter gelaufen, sondern wie in den Jahren bis 1975 über 4-mal 1 Runde, und war somit je nach Länge der Rundbahn unterschiedlich lang. Ausgemustert waren weiterhin vier Disziplinen, die zuvor bereits mindestens einmal Teil des Hallenmeisterschaftsprogramm gewesen waren und die mit einer langjährigen Unterbrechung zukünftig wieder mitaufgenommen werden sollten. Dabei handelte es sich um den 3000-Meter-Lauf der Frauen, das 10.000-Meter-Gehen der Männer, den Siebenkampf der Männer und den Fünfkampf der Frauen.
Das Angebot für Frauen und Männer war über die verschiedenen Bereiche weiterhin nicht ausgeglichen. In der Kategorie Lauf fehlte bei den Frauen neben der Langstaffel, die bei den Männern über 3-mal 1000 Meter ausgetragen wurde, auch eine Langstrecke. Bei den Sprüngen wurden wie bei Freiluftveranstaltungen die Wettbewerbe Stabhoch- und Dreisprung erst in den 1990er-Jahren in das allgemeine Wettbewerbsprogramm für Frauen aufgenommen und waren somit vor dieser Zeit auch bei Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften nur für Männer im Angebot. Außer dem Kugelstoßen, das für Frauen und Männer seit Beginn der Deutschen Hallenmeisterschaften ausnahmslos Teil der Veranstaltung war, kamen weitere Wurfdisziplinen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bei Hallenwettbewerben nicht zur Austragung, weil die üblichen Hallen bei den in diesen Wettbewerben erzielten Weiten nicht die erforderliche Größe besaßen.
Am ersten Meisterschaftstag gab es abgesehen von Vorläufen und Qualifikationen fünf Finals. Zur Austragung kamen dabei für Männer der Dreisprung und das Kugelstoßen, für Frauen der Hochsprung sowie für beide Geschlechter der 50-Meter-Hürdenlauf. Alle weiteren Konkurrenzen waren am zweiten Tag zu sehen.
Medaillengewinner
Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.
Männer
Frauen
Literatur
- Deutsche Hallenmeisterschaften. In: Leichtathletik Fördergesellschaft mbH (Hrsg.), DLV-Jahrbuch 1979/80, S. 261ff, Darmstadt 1979
Weblinks
- Deutsche Hallen-Meisterschaften in der Leichtathletik sport-record.de (PDF; 1825 KB)
- Leichtathletik, zahlreiche Artikel mit dem Thema Deutsche Hallen – Meisterschaften, sport-komplett.de
