Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1980
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Die 27. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften fanden am 8. und 9. Februar in der Helmut-Körnig-Halle von Dortmund statt. Zum sechsten Mal trat die Stadt Dortmund als Gastgeber auf.
| 27. Leichtathletik-Hallenmeisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Dortmund |
| Stadion | Helmut-Körnig-Halle |
| Wettbewerbe | 24 |
| Eröffnung | 8. Februar 1980 |
| Schlusstag | 9. Februar 1980 |
| Chronik | |
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Wettbewerbe
Gelaufen wurde wieder auf einer zweihundert Meter langen Rundbahn. Die Sprintstrecke für Frauen und Männer war mit sechzig Metern um zehn Meter länger als im Vorjahr in der Berliner Deutschlandhalle. Auch der Hürdensprint fand für beide Geschlechter über sechzig Meter statt. Nachdem die Streckenlänge des Sprints und Hürdensprints in den ersten beiden Jahrzehnten der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften immer wieder zwischen fünfzig und sechzig Metern variierte – 1959 waren es sogar siebzig Meter – wurde die Länge ab 1980 standardmäßig auf sechzig Meter festgelegt.
Der Wettbewerbskatalog wies gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen auf. Ausgemustert blieben weiterhin vier Disziplinen, die zuvor bereits mindestens einmal Teil des Hallenmeisterschaftsprogramm gewesen waren, die mit einer langjährigen Unterbrechung zukünftig allerdings wieder mitaufgenommen werden sollten. Dabei handelte es sich um den 3000-Meter-Lauf der Frauen, das 10.000-Meter-Gehen der Männer, den Siebenkampf der Männer und den Fünfkampf der Frauen.
Das Angebot für Frauen und Männer war über die verschiedenen Bereiche weiterhin nicht ausgeglichen. In der Kategorie Lauf fehlte bei den Frauen neben der Langstaffel, die bei den Männern über 3-mal 1000 Meter ausgetragen wurde, auch eine Langstrecke. Bei den Sprüngen wurden wie bei Freiluftveranstaltungen die Wettbewerbe Stabhoch- und Dreisprung erst in den 1990er-Jahren in das allgemeine Wettbewerbsprogramm für Frauen aufgenommen und waren somit vor dieser Zeit auch bei Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften nur für Männer im Angebot. Außer dem Kugelstoßen, das für Frauen und Männer seit Beginn der Deutschen Hallenmeisterschaften ausnahmslos Teil der Veranstaltung war, kamen weitere Wurfdisziplinen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bei Hallenwettbewerben nicht zur Austragung, weil die üblichen Hallen bei den in diesen Wettbewerben erzielten Weiten nicht die erforderliche Größe besaßen.
Am ersten Meisterschaftstag gab es abgesehen von Vorläufen und Qualifikationen fünf Finals. Zur Austragung kamen dabei wie bei den letzten Hallenmeisterschaften für Männer der Dreisprung und das Kugelstoßen, für Frauen der Hochsprung sowie für beide Geschlechter der 60-Meter-Hürdenlauf. Alle weiteren Konkurrenzen waren am zweiten Tag zu sehen.
Rekorde
Es wurden drei neue bundesdeutsche Hallenrekorde (HBR) aufgestellt:
- 400-Meter-Lauf: 46,56 s – Franz-Peter Hofmeister (LG Bayer Leverkusen)
- 4-mal-400-Meter-Staffel: 3:09,1 min – (Joachim Rabstein, Udo Thiel, Edelbert Parr, Franz-Peter Hofmeister)
- Weitsprung: 6,71 m – Anke Weigt (LG Bayer Leverkusen)
Legende
Kurze Übersicht zu den Abkürzungen:
| HBR | Bundesdeutscher Hallenrekord |
Medaillengewinner
Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.
Männer
Frauen
Literatur
- Deutsche Hallenmeisterschaften. In: Leichtathletik Fördergesellschaft mbH (Hrsg.), DLV-Jahrbuch 1980/81, S. 251ff, Darmstadt 1980
- Kicker-Sportmagazin. Nr. 12. Olympia-Verlag GmbH, 1980, ISSN 0023-1290.
Weblinks
- Deutsche Hallen-Meisterschaften in der Leichtathletik sport-record.de (PDF; 1825 KB)
- Leichtathletik, zahlreiche Artikel mit dem Thema Deutsche Hallen – Meisterschaften, sport-komplett.de
