Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1997
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die 44. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften wurden am 22. und 23. Februar 1997 in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ausgetragen. Zum zwölften Mal war Dortmund Gastgeber.
| 44. Leichtathletik-Hallenmeisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Dortmund |
| Stadion | Helmut-Körnig-Halle |
| Wettbewerbe | 30 |
| Eröffnung | 22. Februar 1997 |
| Schlusstag | 23. Februar 1997 |
| Chronik | |
| ← Karlsruhe 1996 | Sindelfingen 1998 → |
Wettbewerbe
Gelaufen wurde wie immer seit 1980 auf einer zweihundert Meter langen Rundbahn. Die Sprint- und Hürdensprintstrecke für Frauen und Männer war nach immer wieder unterschiedlichen Distanzen zwischen fünfzig und sechzig Metern – 1959 waren es sogar siebzig Meter – von 1980 an standardisiert auf die Länge von sechzig Metern.
Der Wettbewerbskatalog wies gegenüber den drei Vorjahren keine Änderungen auf. Ausgemustert blieben weiterhin zwei Disziplinen, die 1975 einmalig Teil des Hallenmeisterschaftsprogramm gewesen waren. Dabei handelte es sich um den Siebenkampf der Männer und den Fünfkampf der Frauen. Nach einer langjährigen Unterbrechung sollten allerdings auch diese beiden Mehrkämpfe bei den Hallenmeisterschaften 2003 wieder mit aufgenommen werden.
Ausgelagert wurde wieder die 3-mal-1000-Meter-Staffel der Männer. Sie wurde am 16. Februar 1997 im Rahmen der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg ausgetragen.
Das Ungleichgewicht im Angebot für Frauen und Männer umfasste nach Aufnahme des Stabhoch- und Dreisprungs auch für die Frauen bei Hallenveranstaltungen im Jahr 1993 weiterhin zwei Wettbewerbe. Die 4-mal-400- und 3-mal-1000-Meter-Staffel blieben auch weiterhin alleine den Männern vorbehalten. Daran änderte sich bis einschließlich 2011 nichts. 2012 wurde dann die 4-mal-400-Meter-Staffel auch aus dem Männerprogramm gestrichen. Als 2015 die 3-mal-800-Meter-Staffel für die Frauen mit ins Angebot kam, war die Zahl der Wettbewerbe für Frauen und Männer identisch. Außer dem Kugelstoßen, das für Frauen und Männer seit Beginn der Deutschen Hallenmeisterschaften ausnahmslos Teil der Veranstaltung war, kamen weitere Wurfdisziplinen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bei Hallenwettbewerben nicht zur Austragung, weil die üblichen Hallen bei den in diesen Wettbewerben erzielten Weiten nicht die erforderliche Größe besaßen.
Die Deutschen Hallenmeisterschaften wurden wie schon seit vielen Jahren üblich auf zwei Tage verteilt durchgeführt. Auch für dieses Jahr waren wie für die letzten Jahre keine Angaben ausfindig zu machen, welche Finals am ersten und welche am zweiten Tag stattfanden.
Rekorde
Es wurden zwei deutsche Hallenrekorde (DHR) aufgestellt:
- 5000-Meter-Gehen: 18:37,70 min – Axel Noack (OSC Berlin)
- Dreisprung: 14,15 m – Petra Lobinger (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Legende
Kurze Übersicht zur Bedeutung der Abkürzungen:
| DHR | Deutscher Hallenrekord |
Medaillengewinner
Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.
Männer
Frauen
Literatur
- Deutsche Hallenmeisterschaften. In: Leichtathletik Fördergesellschaft mbH (Hrsg.), DLV-Jahrbuch 1997/98, Darmstadt 1997, S. 275–277
Weblinks
- Deutsche Hallen-Meisterschaften in der Leichtathletik, sport-record.de (PDF; 1825 KB)
- Leichtathletik, zahlreiche Artikel mit dem Thema Deutsche Hallen – Meisterschaften, sport-komplett.de
