Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1983
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Die 30. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften wurden am 11. und 12. Februar 1983 im Sindelfingener Glaspalast ausgetragen. Zum vierten Mal trat die Stadt Sindelfingen als Ausrichter auf.
| 30. Leichtathletik-Hallenmeisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Sindelfingen |
| Stadion | Glaspalast |
| Wettbewerbe | 24 |
| Eröffnung | 11. Februar 1982 |
| Schlusstag | 12. Februar 1982 |
| Chronik | |
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Wettbewerbe
Gelaufen wurde wie immer seit 1980 auf einer zweihundert Meter langen Rundbahn. Die Sprint- und Hürdensprintstrecke für Frauen und Männer war nach immer wieder unterschiedlichen Distanzen zwischen fünfzig und sechzig Metern – 1959 waren es sogar siebzig Meter – von 1980 an standardisiert auf die Länge von sechzig Metern.
Der Wettbewerbskatalog wies gegenüber den Vorjahren keine Änderungen auf. Ausgemustert blieben weiterhin vier Disziplinen, die zuvor bereits mindestens einmal Teil des Hallenmeisterschaftsprogramm gewesen waren, die mit einer langjährigen Unterbrechung zukünftig allerdings wieder mitaufgenommen werden sollten. Dabei handelte es sich um den 3000-Meter-Lauf der Frauen, das 10.000-Meter-Gehen der Männer, den Siebenkampf der Männer und den Fünfkampf der Frauen.
Das Angebot für Frauen und Männer war über die verschiedenen Bereiche weiterhin nicht ausgeglichen. In der Kategorie Lauf fehlte bei den Frauen neben der Langstaffel, die bei den Männern über 3-mal 1000 Meter ausgetragen wurde, auch eine Langstrecke. Bei den Sprüngen wurden wie bei Freiluftveranstaltungen die Wettbewerbe Stabhoch- und Dreisprung erst in den 1990er-Jahren in das allgemeine Wettbewerbsprogramm für Frauen aufgenommen und waren somit vor dieser Zeit auch bei Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften nur für Männer im Angebot. Außer dem Kugelstoßen, das für Frauen und Männer seit Beginn der Deutschen Hallenmeisterschaften ausnahmslos Teil der Veranstaltung war, kamen weitere Wurfdisziplinen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bei Hallenwettbewerben nicht zur Austragung, weil die üblichen Hallen bei den in diesen Wettbewerben erzielten Weiten nicht die erforderliche Größe besaßen.
Mehr und mehr Finals wurden hier in Sindelfingen schon am ersten Meisterschaftstag ausgetragen. Abgesehen von Vorläufen und Qualifikationen gab es nun schon acht statt sechs Finals an Tag eins. Über Stabhochsprung, Dreisprung und Kugelstoßen bei den Männern, Hochsprung bei den Frauen und 60-Meter-Hürdenlauf sowie für beide Geschlechter hinaus wurden bei den Frauen jetzt auch der 400-Meter-Lauf und Kugelstoßen durchgeführt. Die weiteren Konkurrenzen waren wie sonst auch am zweiten Tag zu sehen.
Rekorde
Bei diesen Hallenmeisterschaften wurden zwei Hallenweltrekorde (HWR) und zwei deutsche Hallenrekorde (DHR) aufgestellt:
- Hallenweltrekorde:
- 200-Meter-Lauf, Vorlauf: 20,98 s – Ralf Lübke (Dümptener TV)
- 200-Meter-Lauf, Finale: 20,77 s – Ralf Lübke (Dümptener TV)
- Deutsche Hallenweltrekorde:
- 60-Meter-Hürdenlauf, Finale: 7,66 s – Axel Schaumann (LG Kappelberg)
- 3-mal-1000-Meter-Staffel, Finale: 7:04,91 min – VfB Stuttgart (Herbert Wursthorn. Hans Allmandinger, Andreas Baranski)
Legende
Kurze Übersicht zu den Abkürzungen:
| HWR | Hallenweltrekord |
| DHR | Deutscher Hallenrekord |
Medaillengewinner
Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.
Männer
Frauen
Literatur
- Deutsche Hallenmeisterschaften. In: Leichtathletik Fördergesellschaft mbH (Hrsg.), DLV-Jahrbuch 1982/83, S. 277ff, Darmstadt 1982
- Kicker-Sportmagazin. Nr. 14. Olympia-Verlag GmbH, 1983, ISSN 0023-1290.
Weblinks
- Deutsche Hallen-Meisterschaften in der Leichtathletik sport-record.de (PDF; 1825 KB)
- Leichtathletik, zahlreiche Artikel mit dem Thema Deutsche Hallen – Meisterschaften, sport-komplett.de
- WEST GERMAN INDOOR CHAMPIONSHIPS, gbrathletics.com

