Hüblingen

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Hüblingen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Hüblingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hüblingen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 34′ N,  5′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Rennerod
Höhe: 365 m ü. NHN
Fläche: 4,5 km²
Einwohner: 293 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56479
Vorwahl: 02664
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 245
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Website: www.hueblingen.de
Ortsbürgermeister: Wolfgang Kämpchen
Lage der Ortsgemeinde Hüblingen im Westerwaldkreis
Karte
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Ansicht von Hüblingen

Geographische Lage

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen den Städten Siegen (36 Kilometer nördlich), Wetzlar (29 Kilometer östlich) und Limburg an der Lahn (20 Kilometer südlich).

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Hüblingen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Bürgermeister

Wolfgang Kämpchen wurde am 28. Juni 2019 Ortsbürgermeister von Hüblingen. Da bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 kein Bewerber kandidiert hatte, erfolgte die Wahl gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung durch den Rat. Dieser entschied sich einstimmig für Kämpchen.[3][4] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 61,7 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.[5]

Kämpchens Vorgänger Bernd Appel hatte das Amt des Ortsbürgermeisters zehn Jahre ausgeübt.[6]

Wappen

Wappen von Hüblingen
Wappen von Hüblingen
Blasonierung: „Von Blau auf Gold wellenförmig gespalten; vorn ein silberner Kirchturm mit einem schwarzen Rundbogenfenster und darüber einen schwarzen Lichtblitz, hinter dem Turm beiderseits hervortretend die Katzen eines silbernen Langhauses, auf dem Turm ein dreieckiger, schwarzer Dachgiebel, darauf ein kreuzbestecktes schwarzes Glockentürmchen, in beiden ein silbernes Doppelfenster; hinten übereinander drei blaue Mühlräder mit sechs Speichen und zwölf Schaufeln.“

Wahlen

Die SPD dominierte bei Wahlen nach 1990 bis in die Mitte der 2010er. Seither hat sich zunehmend die CDU als stärkste Kraft durchgesetzt, wobei die AfD mit fast zehn Punkten Vorsprung bei der letzten Bundestagswahl klar vorne lag. Bemerkenswert sind die für Südwestdeutschland starken Ergebnisse der Linken im Ort, die oft zweistellig ausfallen. Die Grünen sind dagegen vergleichsweise schwach und einstellig, wobei die Landtagswahl 2011 nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima eine Ausnahme bildet. Hier erreichte die Partei fast 20 Prozent.

Weitere Informationen Ergebnisse im Detail, Wahl ...
Ergebnisse im Detail
Wahl SPD CDU Grüne FDP AfD Linke FW Sonst.
Landtagswahl 2026[7] 22,9 % 25,3 % 4,2 % 1,2 % 24,7 % 9,0 % 6,0 % 6,6 %
Bundestagswahl 2025[8] 21,9 % 16,7 % 5,3 % 1,8 % 31,6 % 13,2 % 2,6 % 6,9 % (BSW: 5,3 %)
Europawahl 2024[9] 19,1 % 34,0 % 4,3 % 1,1 % 16,0 % 6,4 % 3,2 % 15,9 % (BSW: 8,5 %)
Kreistagswahl 2024[10] 19,7 % 35,3 % 4,6 % 2,3 % 18,1 % 7,5 % 4,0 % 8,1 % (FWG WW: 8,1 %)
Bundestagswahl 2021[11] 28,4 % 22,7 % 8,0 % 11,4 % 14,8 % 4,5 % 4,5 % 5,7 %
Landtagswahl 2021[12] 41,6 % 26,0 % 5,8 % 2,6 % 8,4 % 6,5 % 3,2 % 5,9 %
Kreistagswahl 2019[13] 25,6 % 31,7 % 6,7 % 2,8 % 16,7 % 8,3 % 8,3 %
Europawahl 2019[14] 21,5 % 27,1 % 8,4 % 1,9 % 23,4 % 7,5 % 2,8 % 7,4 %
Bundestagswahl 2017[15] 35,7 % 24,8 % 3,1 % 2,3 % 20,2 % 9,3 % 1,6 % 3,0 %
Landtagswahl 2016[16][17] 38,3 % 25,1 % 3,0 % 4,8 % 18,0 % 6,6 % 1,8 % 2,4 %
Europawahl 2014[18] 34,4 % 29,7 % 6,2 % 1,6 % 3,9 % 14,1 % 3,1 % 7,0 %
Kreistagswahl 2014[19] 35,1 % 34,6 % 7,3 % 2,1 % 11,0 % 9,9 %
Bundestagswahl 2013[20] 34,8 % 28,3 % 5,8 % 7,2 % 5,1 % 13,8 % 0,7 % 4,3 %
Landtagswahl 2011[21] 39,1 % 29,7 % 19,6 % 3,6 % 8,0 % 0,0 % 0,0 %
Bundestagswahl 2009[22] 27,5 % 25,5 % 7,4 % 19,5 % 12,8 % 7,3 %
Europawahl 2009[23] 39,2 % 32,0 % 8,8 % 7,2 % 7,2 % 5,6 %
Kreistagswahl 2009[24] 40,7 % 28,0 % 8,7 % 8,0 % 5,3 % 9,3 %
Landtagswahl 2006[25] 49,6 % 28,1 % 3,6 % 6,5 % 7,9 % 4,3 %
Bundestagswahl 2005[26] 41,4 % 30,2 % 8,6 % 10,5 % 6,2 % 3,0 %
Europawahl 2004[27] 31,7 % 35,9 % 4,2 % 8,5 % 7,0 % 12,7 %
Kreistagswahl 2004[28] 39,1 % 37,7 % 7,9 % 5,3 % 9,9 %
Bundestagswahl 2002[29] 47,3 % 25,0 % 8,7 % 10,3 % 3,3 % 5,4 %
Landtagswahl 2001[30] 47,9 % 26,1 % 9,9 % 7,7 % 8,5 %
Bundestagswahl 1998[31] 52,5 % 23,2 % 5,6 % 7,6 % 4,5 % 6,0 %
Landtagswahl 1996[32] 51,8 % 23,8 % 7,9 % 11,0 % 5,4 %
Bundestagswahl 1994[33] 50,3 % 31,6 % 9,8 % 4,7 % 2,6 % 1,0 %
Landtagswahl 1991[34] 52,4 % 28,6 % 8,9 % 7,1 % 3,0 %
Bundestagswahl 1990[35] 47,1 % 35,6 % 6,3 % 8,9 % 0,0 % 2,0 %

Die Tabelle zeigt Parteien, die bei Bundestagswahlen oder Landtagswahlen seit 1990 Sitze errungen haben. Andere Parteien werden unter Sonstige benannt, wenn sie bei der jeweiligen Wahl mindestens fünf Prozent der Stimmen errangen.

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Verkehr

Kulturdenkmäler

Commons: Hüblingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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