Salzburg (Westerwald)

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Salzburg ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Salzburg (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Salzburg hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 40′ N,  3′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Rennerod
Höhe: 600 m ü. NHN
Fläche: 2,3 km²
Einwohner: 231 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56479
Vorwahl: 02667
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 291
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Website: www.rennerod.de
Ortsbürgermeister: Harald Menk
Lage der Ortsgemeinde Salzburg im Westerwaldkreis
Karte
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Geographische Lage

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Siegen und Limburg.

Geschichte

Der Ort wurde um das Jahr 1300 als Salberg erstmals urkundlich erwähnt. Salzburg war wohl schon seit dem späten Mittelalter Teil des Kirchspiels Emmerichenhain und mit diesem der Herrschaft zum Westerwald. Spätestens 1810 bestand eine Filialschule der Kirchspielschule.

1534 werden sechs Vogtleute und drei Nassau-Beilsteiner Eigenleute als Bewohner genannt. 1577 gab es sechs dienstpflichtige Häuser, 1607 sechs Mann und 1643 zwei Einwohner. 1684 waren vier Häuser bewohnt. 1741 wird mit 83 erstmals eine Gesamtzahl der Einwohner genannt. 1807 waren es 131 Einwohner.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Salzburg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Bürgermeister

Harald Menk wurde bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 93,81 %[3] und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 95,0 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt als Ortsbürgermeister bestätigt.[4]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über goldenem Wellenschildfuß, darin ein roter Waagebalken mit zwei roten Waagschalen, in Blau ein goldener rotbewehrter schreitender Hahn, oben umrahmt von zwei silbernen Wagenrädern.“

Wahlen

Zwischen 1990 und 1998 gewann die SPD die meisten Stimmen bei Wahlen in Salzburg. Mit der Jahrtausendwende setzte sich die CDU bei allen Wahlen als stärkste Kraft durch, in einigen Fällen sogar mit der absoluten Mehrheit der Stimmen.

Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse vergangener Wahlen.

Weitere Informationen Ergebnisse im Detail (seit 1990), Wahl ...
Ergebnisse im Detail (seit 1990)
Wahl SPD CDU Grüne FDP AfD Linke FW Sonst.
Landtagswahl 2026[5] 18,2 % 38,8 % 7,4 % 0,8 % 22,3 % 7,4 % 2,5 % 2,4 %
Bundestagswahl 2025[6] 14,9 % 35,6 % 4,0 % 5,0 % 26,7 % 9,9 % 2,0 % 1,9 %
Europawahl 2024[7] 12,9 % 51,4 % 1,4 % 2,9 % 18,6 % 2,9 % 2,9 % 7,0 %
Kreistagswahl 2024[8] 19,8 % 44,0 % 8,6 % 2,6 % 12,1 % 4,3 % 2,6 % 6,0 % (FWG WW: 6,0 %)
Bundestagswahl 2021[9] 23,7 % 29,9 % 7,2 % 14,4 % 12,4 % 0,0 % 3,1 % 9,3 %
Landtagswahl 2021[10] 31,0 % 37,9 % 7,8 % 2,6 % 7,8 % 1,7 % 4,3 % 6,9 %
Kreistagswahl 2019[11] 15,5 % 46,6 % 14,7 % 0,9 % 11,2 % 6,0 % 5,2 %
Europawahl 2019[12] 10,5 % 50,0 % 7,9 % 1,3 % 6,6 % 3,9 % 1,3 % 18,5 % (PARTEI: 5,3 %)
Bundestagswahl 2017[13] 16,4 % 51,7 % 5,2 % 6,0 % 12,1 % 4,3 % 0,9 % 3,4 %
Landtagswahl 2016[14] 30,1 % 41,5 % 3,3 % 1,6 % 13,0 % 0,0 % 3,3 % 7,2 %
Europawahl 2014[15] 26,6 % 46,8 % 6,4 % 0,0 % 8,5 % 3,1 % 0,0 % 8,6 %
Kreistagswahl 2014[16] 31,9 % 49,6 % 5,9 % 0,0 % 2,5 % 10,1 %
Bundestagswahl 2013[17] 27,4 % 46,2 % 6,8 % 4,3 % 8,5 % 3,4 % 1,7 % 1,8 %
Landtagswahl 2011[18][19] 31,4 % 44,6 % 6,6 % 3,3 % 6,6 % 0,0 % 7,5 % (PIRATEN: 5,0 %)
Bundestagswahl 2009[20] 22,5 % 42,5 % 8,3 % 10,8 % 10,8 % 5,1 %
Europawahl 2009[21] 24,2 % 47,3 % 5,5 % 8,8 % 2,2 % 12,1 %
Kreistagswahl 2009[22] 32,4 % 48,6 % 5,7 % 5,7 % 1,0 % 6,7 %
Landtagswahl 2006[23] 38,2 % 41,2 % 2,0 % 9,8 % 3,9 % 4,9 %
Bundestagswahl 2005[24] 30,4 % 35,7 % 4,3 % 9,6 % 8,7 % 11,3 % (PBC: 5,2 %)
Europawahl 2004[25] 26,4 % 42,5 % 3,4 % 6,9 % 2,3 % 18,4 %
Kreistagswahl 2004[19] ? ? ? ? ?
Bundestagswahl 2002[26] 32,5 % 40,8 % 6,7 % 14,2 % 1,7 % 4,1 %
Landtagswahl 2001[27] 42,3 % 37,5 % 6,7 % 8,7 % 4,8 %
Europawahl 1999[28] 39,8 % 49,6 % 3,5 % 1,8 % 0,0 % 5,3 %
Kreistagswahl 1999[19] 44,2 % 46,7 % 3,3 % 1,7 % 4,2 %
Bundestagswahl 1998[29] 49,1 % 34,5 % 4,3 % 2,6 % 1,7 % 7,8 %
Landtagswahl 1996[30] 45,8 % 40,2 % 7,5 % 0,9 % 5,6 %
Bundestagswahl 1994[31] 50,5 % 44,0 % 2,2 % 1,1 % 2,2 % 0,0 %
Europawahl 1994[32] 45,5 % 36,4 % 6,1 % 1,0 % 0,0 % 11,1 %
Kreistagswahl 1994 47,9 % 39,5 % 8,4 % 0,8 % 3,4 %
Landtagswahl 1991[33][19] 52,4 % 41,0 % 5,7 % 0,0 % 1,0 %
Bundestagswahl 1990[34] 46,7 % 41,1 % 2,8 % 1,9 % 0,0 % 7,5 %

Die Tabelle zeigt Parteien, die bei Bundestagswahlen oder Landtagswahlen seit 1990 Sitze errungen haben. Andere Parteien werden unter Sonstige benannt, wenn sie bei der jeweiligen Wahl mindestens fünf Prozent der Stimmen errangen. Die Bundes- und Landtagswahlergebnisse zeigen die Zweitstimmen.

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Kulturdenkmäler

Verkehr

Literatur

  • Hellmuth Gensicke: Kirchspiel und Gericht Emmerichenhain. In: Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung (Hrsg.): Nassauische Annalen. Band 101. Verlag des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Wiesbaden 1990, S. 231–254.

Einzelnachweise

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