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Landtagswahlkreis Enz

Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Enz (Wahlkreis 44) ist ein Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasste bei der letzten Landtagswahl 2021 die Gemeinden Eisingen, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Kämpfelbach, Keltern, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg aus dem Enzkreis.

Wahlkreisnummer 44
Wahlberechtigte 126.268
Schnelle Fakten Wahlkreis 44: Enz, Staat ...
Wahlkreis 44: Enz
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 44
Wahlberechtigte 126.268
Wahldatum 8. März 2026
Wahlbeteiligung 71,8 %
Wahlkreisabgeordneter
Name Nico Gunzelmann
Partei CDU
Stimmanteil 31,2 %
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Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert.[1] Der Wahlkreis Enz gehörte immer zu den nach Bevölkerungszahl größten Wahlkreisen. Sein Gebiet war zunächst identisch mit dem Enzkreis, bis das im Vergleich zum landesweiten Trend geringe Bevölkerungswachstum der Stadt Pforzheim zur Landtagswahl 1992 zu einer ersten Änderung des Wahlkreiszuschnitts führte. Dabei wurde die Gemeinde Birkenfeld dem benachbarten Wahlkreis Pforzheim zugeordnet. Bei der Landtagswahl 2011 wurden auch die Gemeinden Engelsbrand, Ispringen und Kieselbronn an den Wahlkreis Pforzheim angegliedert.[2]

Wahl 2026

Die Wahl zum Landtag am 8. März 2026 brachte im Wahlkreis folgende Ergebnisse:

Landtagswahl 2026 – Erststimmen
Wahlkreis 44 – Enz
 %
40
30
20
10
0
31,2 %
22,8 %
20,7 %
13,0 %
7,1 %
3,4 %
1,8 %
Landtagswahl 2026 – Zweitstimmen
Wahlkreis 44 – Enz
 %
30
20
10
0
28,8 %
26,2 %
22,6 %
7,2 %
5,1 %
2,9 %
7,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+9,3 %p
−4,7 %p
+9,7 %p
−9,8 %p
−4,4 %p
+0,6 %p
−0,8 %p
Weitere Informationen Kandidaten, Parteien/Listen ...
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Stefanie SeemannGRÜNE18.56720,723.61226,2
Nico Gunzelmann
gewählt im WK
CDU28.04631,225.96428,8
Michael HofsäßSPD6.3677,14.5835,1
Erik SchweickertFDP11.65913,06.4947,2
Alexander SteblauAfD20.45622,820.41522,6
Cedric StraußDie Linke3.0983,42.6412,9
–Freie Wähler––1.6181,8
–Die PARTEI––3710,4
–dieBasis––2080,2
–Klimaliste BW––350,0
–ÖDP––1110,1
Vera SeifertVolt1.6601,87520,8
–Bündnis C––3770,4
–Partei der Humanisten––240,0
–Partei für Verjüngungs­forschung––650,1
–BSW––1.0881,2
–Die Gerechtig­keitspartei––1800,2
–Partei der Rentner––1900,2
–Partei des Fortschritts––730,1
–Tierschutzpartei––1.0811,2
–WerteUnion––2730,3
Gesamt89.85310090.155100
Ungültige Stimmen8070,95050,6
Wählende90.66071,890.66071,8
Wahlberechtigte126.268126.268
Quelle: wahlen.statistik-bw.de
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Wahl 2021

Landtagswahl 2021
Wahlkreis 44 Enz
 %
40
30
20
10
0
30,9 %
19,5 %
16,9 %
12,9 %
9,6 %
2,8 %
7,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+4,0 %p
−5,2 %p
+6,5 %p
−6,3 %p
−2,7 %p
+2,8 %p
+0,9 %p

Die Landtagswahl 2021 hatte folgendes Ergebnis:[3][4]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2016
Stimmen in %
Stefanie SeemannGrüne30,926,9
Philippe Alexander SingerCDU19,524,7
Bernd GögelAfD12,919,2
Michael HofsäßSPD9,612,3
Erik SchweickertFDP16,910,4
Marvin WeißDIE LINKE2,32,0
Bernd Köstlinödp0,70,4
Marcus Bouquerot de VolignyFreie Wähler2,8–
Rainer SimonBündnis C1,2–
Fabian AisenbreyKlimalisteBW0,8–
Jürgen BeckWiR20201,7–
Markus WiedermannVolt0,7–
–Sonstige–4,1
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Wahl 2016

Landtagswahl 2016
Wahlkreis 44 Enz
 %
30
20
10
0
26,9 %
24,7 %
19,2 %
12,3 %
10,4 %
2,0 %
4,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
−16
+7,3 %p
−16,0 %p
+19,2 %p
−11,5 %p
+3,5 %p
−0,4 %p
−2,1 %p

Die Landtagswahl 2016 hatte folgendes Ergebnis:[5][6]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2011
Stimmen in %
Stefanie Seemann Grüne 26,9 19,6
Viktoria Schmid CDU 24,7 40,7
Bernd Gögel AfD 19,2 –
Thomas Knapp SPD 12,3 23,8
Hans-Ulrich Rülke FDP 10,4 6,9
Adrian Didio DIE LINKE 2,0 2,4
Claus-Peter Ebner Tierschutzpartei 1,6 –
Friedhelm Weiß ALFA 1,0 –
Rainer Simon Bündnis C 0,7 PBC: 1,0
Armin Schrott NPD 0,5 1,3
Guido Klamt ödp 0,4 0,8
Martina Kuckelberg REP 0,3 1,2
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Wahl 2011

Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis:[7][8]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006
Stimmen in %[9]
Viktoria Schmid CDU 40,7 40,1
Thomas Knapp SPD 23,8 26,7
Arno Schütterle Grüne 19,6 09,8
Hans-Ulrich Rülke FDP 06,9 13,8
Uwe Riehl DIE LINKE 02,4 WASG: 3,4
Dieter Ebert REP 01,2 03,3
Florian Stech NPD 01,3 00,7
Walter Frölich ödp 00,8 –
Kai Rebmann PBC 01,0 02,0
Holger Reichert PIRATEN 02,2 –
– Sonstige – 00,2
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Abgeordnete seit 1976

Seit der Landtagswahl 2026 wird ein Direktmandat durch die relative Mehrheit der Erststimmen bestimmt. Bis zur Wahl 2021 hatte jeder Wähler bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.[10] Dabei gab es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen wurden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt. Bis zur Wahl 2006 wurden diese Mandate nach absoluter Stimmenzahl auf Ebene der Regierungsbezirke zugeteilt; bei den Wahlen 2011 bis 2021 erfolgte die Zuteilung nach den relativen Stimmenanteilen.

Den Wahlkreis Enz vertraten seit 1976 folgende Abgeordnete im Landtag:

Weitere Informationen Partei, Art des Mandats ...
Partei Art des Mandats Gewählte
CDU Direktmandat Hans Roth 1976, 1980, 1984
Winfried Scheuermann 1988, 1992, 1996, 2001, 2006
Viktoria Schmid 2011
Nico Gunzelmann 2026
Grüne Direktmandat Stefanie Seemann 2016, 2021
Zweit-/Listenmandat Gerd Schwandner 1984, 1988, Mandat niedergelegt zum 21. Januar 1992
Ulrich Noller, nachgerückt am 23. Januar 1992
Rezzo Schlauch 1992, Mandat niedergelegt zum 1. Dezember 1994
Ivo Krieg, nachgerückt am 6. Dezember 1994
Renate Thon 1996
Stefanie Seemann 2026
FDP Zweitmandat Hans Albrecht 1976, 1980, 1984, 1988, 1992, Mandat niedergelegt 1995
Ewald Veigel, nachgerückt am 9. März 1995; 1996
Hans-Ulrich Rülke 2006, 2011
Erik Schweickert 2016, 2021
SPD Zweitmandat Gottfried Haase 1976
Bernd Kielburger 1980, 1984, 1988, 1992, 1996
Thomas Knapp 2001, 2006
REP Zweitmandat Klaus Rapp 1992, 1996
AfD Zweitmandat Bernd Gögel 2016, 2021
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Einzelnachweise

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