Landtagswahlkreis Waiblingen

Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Waiblingen (Wahlkreis 15) ist einer der drei Landtagswahlkreise im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg, im Regierungsbezirk Stuttgart. Er umfasst die Gemeinden Fellbach, Korb, Leutenbach, Schwaikheim, Waiblingen und Winnenden aus dem Rems-Murr-Kreis.

Wahlkreisnummer 15
Wahlberechtigte 106.277
Schnelle Fakten Wahlkreis 15: Waiblingen, Staat ...
Wahlkreis 15: Waiblingen
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 15
Wahlberechtigte 106.277
Wahldatum 8. März 2026
Wahlbeteiligung 69,9 %
Wahlkreisabgeordneter
Name
Siegfried Lorek
Partei CDU
Stimmanteil 35,0 %
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Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert. Änderungen, die den Wahlkreis Waiblingen betrafen, gab es seitdem keine.[1]

Wahl 2026

Die Wahl zum Landtag am 8. März 2026, bei der erstmals mit Vergabe einer Erst- und einer Zweitstimme gewählt wurde, brachte im Wahlkreis folgende Ergebnisse:

Landtagswahl 2026 - Erststimmen
Wahlkreis 15 - Waiblingen
 %
40
30
20
10
0
35,0 %
28,1 %
16,6 %
7,9 %
6,5 %
4,0 %
2,0 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/KEINFEHLER-Parameter angegeben
Landtagswahl 2026 - Zweitstimmen
Wahlkreis 15 - Waiblingen
 %
40
30
20
10
0
32,5 %
30,2 %
16,4 %
5,5 %
5,5 %
3,6 %
6,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+2,6 %p
+5,1 %p
+8,2 %p
−5,4 %p
−7,8 %p
+0,6 %p
−3,3 %p
Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
DirektkandidatParteiErst­stimmen in %Zweit­stimmen in %Landtags­wahl 2021
Stimmen in %
Swantje SperlingGrüne28,132,530,0
Siegfried LorekCDU35,030,225,1
Julia GollFDP6,55,513,3
Bettina SüßmilchSPD7,95,510,8
Jürgen BraunAfD16,616,48,1
Freie Wähler-1,74,7
Roman BondarewDie Linke4,03,63,1
Die PARTEI-0,41,3
dieBasis-0,40,9
KlimalisteBW-0,00,7
WiR2020--0,6
ödp0,70,20,6
Volt 1,3 0,7
Bündnis C - 0,2
PdH - 0,0
BSW - 1,2
Gerechtigkeits­partei - 0,1
Einzel­bewerber0,7
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Wahl 2021

Landtagswahl 2021
Wahlkreis 15 Waiblingen
 %
40
30
20
10
0
30,0 %
25,1 %
13,3 %
10,8 %
8,1 %
12,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+2,2 %p
−1,1 %p
+1,9 %p
−3,0 %p
−6,6 %p
+6,6 %p

Bei der Landtagswahl am 14. März 2021 trat[2] mit Siegfried Lorek (CDU)[3] nur ein MdL wieder an. Der bisherige Gewinner des Direktmandats Willi Halder (Grüne) verzichtete ebenso wie Ex-Ministerin Katrin Altpeter (SPD), die 2016 kein Mandat errungen hatte. Für den fast 70-jährigen Ex-Minister Ulrich Goll hat die FDP dessen Frau Julia Goll nominiert.

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
DirektkandidatParteiStimmen in %[4]Landtagswahl 2016
Stimmen in %
Swantje SperlingGrüne30,027,8
Siegfried LorekCDU25,126,2
Julia GollFDP13,311,4
Sibylle MackSPD10,813,8
Marc MaierAfD8,114,7
Peter TreiberFreie Wähler4,70
Sören WeberDie Linke3,10 2,7
Annemarie ArendtDie PARTEI1,30
Peter MeinckedieBasis0,90
Michael VonauKlimalisteBW0,70
Alfonso FazioEinzelbewerber0,70
Alexander Foxödp0,600,8
Stefan SchmidtWiR20200,60
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Wahl 2016

Landtagswahl 2016
Wahlkreis 15 Waiblingen
 %
30
20
10
0
27,8 %
26,2 %
14,7 %
13,8 %
11,4 %
6,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+4,3 %p
−10,6 %p
+14,7 %p
−10,4 %p
+3,4 %p
−1,4 %p

Die Landtagswahl 2016 hatte folgendes Ergebnis:[5][6]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2011
Stimmen in %
Wilhelm Halder Grüne 27,8 23,5
Siegfried Lorek CDU 26,2 36,8
Stephan Schwarz AfD 14,7
Katrin Altpeter SPD 13,8 24,2
Ulrich Goll FDP 11,4 08,0
Dagmar Uhlig Die Linke 02,7 02,5
Denis Schäfer ALFA 01,0
Doris Kimmel-Junghändel PIRATEN 01,0 01,5
Uwe Olschenka ödp 00,8 00,6
Harald Ballreich NPD 00,3 00,8
Rudolf Förster REP 00,3 01,0
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Halder errang das Erstmandat. Lorek und Goll zogen über Zweitmandate in den Landtag ein, da sie bezogen auf ihre Partei und die Wahlkreise im Regierungsbezirk Stuttgart überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt hatten. Der Stimmenanteil von Altpeter lag zwar auch über dem landesweiten Anteil ihrer Partei, reichte jedoch nicht zur erneuten Zuteilung eines der auf die SPD entfallenden Zweitmandate.

Wahl 2011

Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis:[7]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006
Stimmen in %
Matthias Pröfrock CDU 36,8 42,2
Wilhelm Halder Grüne 23,5 08,6
Katrin Altpeter SPD 24,2 27,2
Ulrich Goll FDP 08,0 14,1
Reinhard Neudorfer Die Linke 02,5 WASG: 2,2
Lars Haise PIRATEN 01,5
Rudolf Förster REP 01,0 02,6
Jürgen Wehner NPD 00,8 00,5
Christoph Hufen AUF 00,6
Uwe Olschenka ödp 00,6 00,5
Thomas Bezler Die Violetten 00,3
Baria Yayla-Akgüre BIG 00,2
Sonstige 02,1
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Abgeordnete seit 1976

Seit der Landtagswahl 2026 wird ein Direktmandat durch die relative Mehrheit der Erststimmen bestimmt. Bis zur Wahl 2021 hatte jeder Wähler bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.[8] Dabei gab es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen wurden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt. Bis zur Wahl 2006 wurden diese Mandate nach absoluter Stimmenzahl auf Ebene der Regierungsbezirke zugeteilt; bei den Wahlen 2011 bis 2021 erfolgte die Zuteilung nach den relativen Stimmenanteilen.

Den Wahlkreis Waiblingen vertraten seit 1976 folgende Abgeordnete im Landtag:

Weitere Informationen Partei, Art des Mandats ...
Partei Art des Mandats Gewählte
CDU Direktmandat Alfred Entenmann 1976, 1980
Rolf Kurz 1984, 1988, 1992, 1996, 2001
Christoph Palm 2006
Matthias Pröfrock 2011
Siegfried Lorek 2026
Zweitmandat Siegfried Lorek 2016, 2021
Grüne Direktmandat Wilhelm Halder 2016
Swantje Sperling 2021
Zweit-/Listenmandat Wilhelm Halder 2011
Swantje Sperling 2026
SPD Zweitmandat Heinz Bühringer 1976
Rainer Brechtken 1980, 1984, 1988, 1992, 1996
Katrin Altpeter 2001, 2006, 2011
FDP Zweitmandat Kurt Vollmer 1980, 1984, 1988
Friedrich-Wilhelm Kiel 1992, 1996
Ulrich Goll 2006, 2011, 2016
Julia Goll 2021
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Einzelnachweise

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