Landtagswahlkreis Bietigheim-Bissingen

Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Bietigheim-Bissingen (Wahlkreis 14) ist ein Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasste bei der Landtagswahl 2021 die Gemeinden Affalterbach, Benningen am Neckar, Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Erdmannhausen, Erligheim, Freiberg, Freudental, Gemmrigheim, Großbottwar, Hessigheim, Ingersheim, Kirchheim am Neckar, Löchgau, Marbach am Neckar, Mundelsheim, Murr, Oberstenfeld, Pleidelsheim, Steinheim an der Murr und Walheim aus dem Landkreis Ludwigsburg.

Wahlkreisnummer 14
Wahlberechtigte 126.659
Schnelle Fakten Wahlkreis 14: Bietigheim-Bissingen, Staat ...
Wahlkreis 14: Bietigheim-Bissingen
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 14
Wahlberechtigte 126.659
Wahldatum 8. März 2026
Wahlbeteiligung 72,8 %
Wahlkreisabgeordneter
Name Tobias Vogt
Partei CDU
Stimmanteil 37,5 %
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Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert.[1] Das Gebiet des Wahlkreises Bietigheim-Bissingen unterliegt starkem Bevölkerungswachstum durch Suburbanisierung, so dass der Wahlkreis seit 1976 mehrfach verkleinert werden musste. Zur Landtagswahl 1992 wurde die Gemeinde Tamm dem Wahlkreis Ludwigsburg zugeordnet, zur Landtagswahl 2006 die Gemeinde Sachsenheim dem Wahlkreis Vaihingen. Seit der Landtagswahl 2011 gehört die Gemeinde Bönnigheim zum Wahlkreis Vaihingen.

Wahl 2026

Die Wahl zum Landtag am 8. März 2026, bei der erstmals mit Vergabe einer Erst- und einer Zweitstimme gewählt wurde, brachte im Wahlkreis folgende Ergebnisse:

Landtagswahl 2026 - Erststimmen
Wahlkreis 14 - Bietigheim-Bissingen
 %
40
30
20
10
0
37,5 %
27,0 %
18,0 %
7,3 %
4,5 %
3,8 %
1,9 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/KEINFEHLER-Parameter angegeben
Landtagswahl 2026 - Zweitstimmen
Wahlkreis 14 - Bietigheim-Bissingen
 %
40
30
20
10
0
31,5 %
30,2 %
18,1 %
5,4 %
4,3 %
3,7 %
6,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+7,0 %p
−4,0 %p
+8,9 %p
−5,2 %p
−6,6 %p
+0,9 %p
−1,0 %p
Weitere Informationen Kandidaten, Parteien/Listen ...
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Tayfun TokGRÜNE24.69027,027.75830,2
Tobias Vogtgewählt im WKCDU34.33637,528.90931,5
Daniel HaasSPD6.6397,34.9435,4
Paul WienFDP3.4783,83.9064,3
Reno GeislerAfD16.50918,016.60918,1
Ingrid PetriDie Linke4.0724,53.3693,7
Freie Wähler1.8542,0
Die PARTEI3560,4
dieBasis3300,4
Klimaliste BW430,0
Gerd BogischÖDP6760,71820,2
Cal EngelhardtVolt1.0661,27010,8
Bündnis C2020,2
Partei der Humanisten380,0
Partei für Verjüngungs­forschung620,1
BSW1.1611,3
Die Gerechtigkeits­partei1420,2
Partei der Rentner1780,2
Partei des Fortschritts520,1
Tierschutzpartei7880,9
WerteUnion1790,2
Gesamt91.46610091.762100
Ungültige Stimmen7970,95010,5
Wählende92.26372,892.26372,8
Wahlberechtigte126.659126.659
Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
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Wahl 2021

Landtagswahl 2021
Wahlkreis 14 Bietigheim-Bissingen
 %
40
30
20
10
0
34,2 %
24,5 %
10,9 %
10,6 %
9,2 %
10,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+2,1 %p
−1,2 %p
+1,7 %p
−2,4 %p
−5,8 %p
+5,6 %p

Die Landtagswahl 2021 hatte im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen dieses Ergebnis:[2][3]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2016
Stimmen in %
Tayfun Tok GRÜNE 34,2 32,1
Tobias Vogt CDU 24,5 25,7
Elvira Nägele FDP 10,9 9,2
Daniel Haas SPD 10,6 13,0
Nikolas Boutakolou AfD 9,2 15,0
Walter Kubach LINKE 2,8 2,3
Sylvia Rolke Freie Wähler 2,7
Dennis Rickert Die PARTEI 1,5 1,0
Ulrich Kappl dieBasis 1,0
Guido Eink ÖDP 0,6
Sven Ackert Wir2020 0,6
Hanna Antony Volt 0,6
Nora Oehmichen KlimalisteBW 0,5
Wolfgang Schaible DiB 0,3
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Wahl 2016

Landtagswahl 2016
Wahlkreis 14 Bietigheim-Bissingen
 %
40
30
20
10
0
32,1 %
25,7 %
15,0 %
13,0 %
9,2 %
5,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
+7,1 %p
−12,5 %p
+15,0 %p
−11,1 %p
+4,0 %p
+1,2 %p

Die Landtagswahl 2016 hatte folgendes Ergebnis:[4][5]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2011
Stimmen in %
Daniel Renkonen GRÜNE 32,1 25,0
Fabian Gramling CDU 25,7 38,2
Roland Mackert AfD 15,0
Thomas Reusch-Frey SPD 13,0 24,1
Dieter Baumgärtner FDP 09,2 05,2
Walter Kubach LINKE 02,3 02,3
Stefan Eisele Die PARTEI 01,0
Franz Rapf ALFA 00,9
Stefan Kohlrusch REP 00,5 01,7
Sascha Dirk NPD 00,4 00,7
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Wahl 2011

Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis:[6]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006
Stimmen in %[7]
Manfred Hollenbach CDU 38,2 41,5
Daniel Renkonen GRÜNE 25,0 11,4
Thomas Reusch-Frey SPD 24,1 26,3
Monika Chef FDP 05,2 11,4
Walter Kubach LINKE 02,3 WASG: 2,6
Alexander Eichel PIRATEN 01,9
Rolf Schlierer REP 01,7 03,6
Walter Frölich ödp 00,8 00,3
Sascha Dirk NPD 00,7 00,5
Sonstige 02,4
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Abgeordnete seit 1976

Seit der Landtagswahl 2026 wird ein Direktmandat durch die relative Mehrheit der Erststimmen bestimmt. Bis zur Wahl 2021 hatte jeder Wähler bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.[8] Dabei gab es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen wurden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt. Bis zur Wahl 2006 wurden diese Mandate nach absoluter Stimmenzahl auf Ebene der Regierungsbezirke zugeteilt; bei den Wahlen 2011 bis 2021 erfolgte die Zuteilung nach den relativen Stimmenanteilen.

Den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen vertraten seit 1976 folgende Abgeordnete im Landtag:

Weitere Informationen Partei, Art des Mandats ...
Partei Art des Mandats Gewählte
CDU Direktmandat Lothar Späth 1976, 1980, 1984, 1988, Mandat niedergelegt zum 31. Juli 1991
Manfred List, nachgerückt am 1. August 1991; 1992, 1996
Annette Schavan 2001, Mandat niedergelegt zum 30. September 2005
Manfred Hollenbach, nachgerückt am 1. Oktober 2005; 2006, 2011
Tobias Vogt 2026
Zweitmandat Heike Dederer, Übertritt von den Grünen am 25. Januar 2005
Fabian Gramling 2016
Tobias Vogt 2021
Grüne Direktmandat Daniel Renkonen 2016
Tayfun Tok 2021
Zweit-/Listenmandat Waltraud Ulshöfer-Eckstein 1984
Michael Jacobi 1988, 1992, 1996
Heike Dederer 2001, Übertritt zur CDU am 25. Januar 2005
Franz Untersteller 2006
Daniel Renkonen 2011
Tayfun Tok 2026
SPD Zweitmandat Claus Weyrosta 1976, 1980, 1984, 1988, 1992
Harald B. Schäfer 1996, Mandat niedergelegt zum 4. Juni 1996
Christine Rudolf, nachgerückt am 5. Juni 1996; 2001, 2006
Thomas Reusch-Frey 2011
FDP Zweitmandat Wolfgang Weng 1980, Mandat niedergelegt zum 31. März 1983
Doris Natusch, nachgerückt am 11. April 1983
Monika Chef 2006
REP Zweitmandat Rolf Schlierer 1992, 1996
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Einzelnachweise

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