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Landtagswahlkreis Reutlingen

Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Reutlingen (Wahlkreis 60) ist ein Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst die Gemeinden Pfullingen, Pliezhausen, Reutlingen, Walddorfhäslach und Wannweil aus dem Landkreis Reutlingen sowie Dußlingen, Gomaringen, Kirchentellinsfurt und Kusterdingen und Nehren aus dem Landkreis Tübingen.

Wahlkreisnummer 60
Wahlberechtigte 130.372
Schnelle Fakten Wahlkreis 60: Reutlingen, Staat ...
Wahlkreis 60: Reutlingen
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 60
Wahlberechtigte 130.372
Wahldatum 8. März 2026
Wahlbeteiligung 70,2 %
Wahlkreisabgeordneter
Name Maximilian Menton
Partei CDU
Stimmanteil 34,0 %
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Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert. Zum Wahlkreis Reutlingen gehörten aus dem Landkreis Reutlingen zunächst alle Gemeinden des Mittelbereichs Reutlingen außer der Gemeinde Engstingen.[1] Zur Landtagswahl 1992 wurden infolge ungleichmäßiger Bevölkerungsentwicklung in der Region Neckar-Alb erstmals Umgruppierungen notwendig. Die Gemeinde Sonnenbühl wurde dem Wahlkreis Hechingen-Münsingen zugeordnet, dafür kamen aus dem Wahlkreis Tübingen die Gemeinden Kirchentellinsfurt und Kusterdingen hinzu. Zur Landtagswahl 2011 wurden auch die Gemeinden Eningen unter Achalm und Lichtenstein an den Wahlkreis Hechingen-Münsingen angegliedert, aus dem Wahlkreis Tübingen kommen Dußlingen, Gomaringen und Nehren hinzu.

Wahl 2026

Landtagswahl 2026 – Erststimmen
Wahlkreis 60 – Reutlingen
 %
40
30
20
10
0
34,0 %
29,2 %
16,8 %
7,7 %
5,7 %
3,6 %
3,0 %
Landtagswahl 2026 – Zweitstimmen
Wahlkreis 60 – Reutlingen
 %
40
30
20
10
0
34,4 %
28,1 %
17,1 %
5,0 %
4,6 %
4,1 %
6,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−1,7 %p
+6,1 %p
+7,6 %p
−5,2 %p
+0,9 %p
−7,2 %p
−0,5 %p
Weitere Informationen Kandidaten, Parteien/Listen ...
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Thomas PoreskiGRÜNE26.52129,231.38834,4
Maximilian Mentongewählt im WKCDU30.87434,025.60828,1
Ronja Nothofer-HahnSPD6.9837,74.5745,0
Sebastian GeyerFDP3.3073,63.7794,1
Maximilian GernerAfD15.24916,815.56117,1
Jessica KnappDie Linke5.1475,74.1654,6
–Freie Wähler––1.2501,4
–Die PARTEI––4310,5
–dieBasis––1620,2
–Klimaliste BW––380,0
Matthias DietrichÖDP4690,51720,2
–Volt––6420,7
Joachim MaiglerBündnis C4270,52580,3
–Partei der Humanisten––400,0
–Partei für Verjüngungs­forschung––610,1
Günter HerbigBSW1.7952,01.6621,8
–Die Gerechtig­keitspartei––1310,1
–Partei der Rentner––1830,2
–Partei des Fortschritts––680,1
–Tierschutzpartei––7960,9
–WerteUnion––1650,2
Gesamt90.77210091.134100
Ungültige Stimmen8000,94380,5
Wählende91.57270,291.57270,2
Wahlberechtigte130.372130.372
Quelle: wahlen.statistik-bw.de
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Wahl 2021

Landtagswahl 2021
Wahlkreis 60 Reutlingen
 %
40
30
20
10
0
36,2 %
22 %
11,3 %
10,2 %
9,5 %
3,7 %
7,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+5,0 %p
−1,9 %p
+2,9 %p
−4,0 %p
−5,6 %p
+0,3 %p
+3,2 %p

Die Landtagswahl 2021 hatte folgendes Ergebnis:[2][3]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2016
Stimmen in %
Thomas PoreskiGrüne36,231,2
Frank GlaunsingerCDU22,023,9
Regine VohrerFDP11,38,4
Ramazan SelçukSPD10,214,2
Ingo ReetzkeAfD9,515,1
Günter HerbigDIE LINKE3,73,4
Andreas WeberFreie Wähler1,9–
Sven OujlaDie PARTEI1,40,8
Paul SiglochKlimalisteBW1,0–
Sofia El MestarydieBasis0,9–
Christof Gminderödp0,70,6
Hubert StraubWiR20200,7–
Fabian WalenczakVolt0,5–
–Sonstige–2,5
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Wahl 2016

Landtagswahl 2016
Wahlkreis 60 Reutlingen
 %
40
30
20
10
0
31,2 %
23,9 %
15,1 %
14,2 %
8,4 %
3,4 %
3,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
+5,6 %p
−12,4 %p
+15,1 %p
−10,5 %p
+2,7 %p
+0,6 %p
−1,1 %p

Die Landtagswahl 2016 hatte folgendes Ergebnis:[4][5]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2011
Stimmen in %
Thomas Poreski GRÜNE 31,2 25,6
Dieter Hillebrand CDU 23,9 36,3
Wolfram Hirt AfD 15,1 –
Nils Schmid SPD 14,2 24,7
Wibke Steinhilber FDP 8,4 5,7
Jessica Tatti Die Linke 3,4 2,8
Tobias Jens Walter ALFA 1,1 –
Steffen Jung PIRATEN 0,9 1,8
Roger Bornhauser Die PARTEI 0,8 –
Matthias Dietrich ödp 0,6 0,7
Hans Schmidt NPD 0,3 0,8
Werner Bauknecht REP 0,2 0,8
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Wahl 2011

Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis:[6]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006
Stimmen in %[7]
Dieter Hillebrand CDU 36,3 40,7
Thomas Poreski GRÜNE 25,6 15,3
Nils Schmid SPD 24,7 24,1
Hagen Kluck FDP 05,7 11,7
Petra Braun-Seitz LINKE 02,8 WASG: 3,4
Jonas Müller PIRATEN 01,8 –
Egon Eigenthaler REP 00,8 02,1
Axel Heinzmann NPD 00,8 00,8
Artur Dreischer Volksabstimmung 00,7 00,6
Matthias Dietrich ödp 00,7 00,3
– Sonstige – 01,2
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Wahl 2006

Die Landtagswahl 2006 hatte folgendes Ergebnis:[8]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2001
Stimmen in %
Dieter Hillebrand CDU 41,1 42,1
Rudolf Hausmann SPD 24,0 33,9
Beate Müller-Gemmeke Grüne 14,8 09,2
Hagen Kluck FDP 11,9 09,9
Petra Braun-Seitz WASG 03,4 –
Detlef Otto REP 02,1 04,1
Axel Heinzmann NPD 00,8 00,3
Hermann Christian Schick PBC 00,8 –
Artur Dreischer Volksabstimmung 00,6 –
Erich Rupp ödp 00,3 00,6
Ewald Jaksch ZENTRUM 00,2 –
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Abgeordnete seit 1976

Seit der Landtagswahl 2026 wird ein Direktmandat durch die relative Mehrheit der Erststimmen bestimmt. Bis zur Wahl 2021 hatte jeder Wähler bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.[9] Dabei gab es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen wurden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt. Bis zur Wahl 2006 wurden diese Mandate nach absoluter Stimmenzahl auf Ebene der Regierungsbezirke zugeteilt; bei den Wahlen 2011 bis 2021 erfolgte die Zuteilung nach den relativen Stimmenanteilen.

Den Wahlkreis Reutlingen vertraten seit 1976 folgende Abgeordnete im Landtag:

Weitere Informationen Partei, Art des Mandats ...
Partei Art des Mandats Gewählte
CDU Direktmandat Erich Walter Barthold 1976
Hermann Schaufler 1980, 1984, 1988, 1992, 1996
Dieter Hillebrand 2001, 2006, 2011
Maximilian Menton 2026
GRÜNE Direktmandat Thomas Poreski 2016, 2021
Zweit-/Listenmandat Manfred Renz 1992
Annemie Renz 1996
Thomas Poreski 2011, 2026
SPD Zweitmandat Gerhard Noller 1976
Karl Guhl 1980
Karl Weingärtner 1984, 1988, 1992
Rudolf Hausmann 1996, 2001, 2006
Nils Schmid 2011, 2016, Mandat niedergelegt am 9. Oktober 2017
Ramazan Selçuk, nachgerückt am 10. Oktober 2017
FDP Zweitmandat Hagen Kluck 1996, 2006
AfD Listenmandat Maximilian Gerner 2026
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Einzelnachweise

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