Liste der Kulturdenkmale in Waibstadt
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In der Liste der Kulturdenkmale in Waibstadt sind die Kulturdenkmale der Stadt Waibstadt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende
Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.
- Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen:

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- Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
- Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
- ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Abkürzungen
- Bei Datierungen: a = archivalisch, d = dendrochronologische Untersuchung, gk = gefügekundlich, i = inschriftlich, s = stilistisch
- P = Denkmaleigenschaft wird geprüft
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Daisbach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Zwei Grabsteine der Freiherren von Göler | Friedhof Daisbachtalstraße 10 (Karte) |
1873 und 1935
Die beiden Grabmäler für Angehörige der freiherrlichen Familie Göler von Rabensburg sind nicht nur eindrückliche Zeugnisse des privaten Totengedenkens, sondern auch Beispiele für die Steinmetzkunst ihrer Entstehungszeit. |
102210094 | ||
| Hofanlage | Daisbachtalstraße 29 (Karte) |
Dreiflügelanlage, bestehend aus: Wohnhaus: verputzter Massivbau mit Satteldach, Eckquaderung, abgetreppter Giebelfries, Oberlichtportal; im rechten Winkel angebaute Scheune; Hoffläche, Mitte 19. Jahrhundert
Das zweigeschossige Wohnhaus weist sich aufgrund seiner Gesamtkubatur, der Proportionierung, der Gliederung durch Einzelelemente wie rustizierte Kantenlisenen, abgetreppter Giebelfries, rustizierte Sockelzone und Stockwerksgesims und ein qualitätvolles Oberlichtportal an der Traufseite als ein spätklassizistischer Bau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts aus. Das Wohnhaus bildet zusammen mit den Ökonomiegebäuden eine dreiseitige Hofanlage, die die historischen ländlichen Wohn- und Wirtschaftsbedingungen in Daisbach belegt. |
99944761 | ||
| Rathaus (heute Wohnhaus) | Daisbachtalstraße 33 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach, Eckquaderung und Gesimse in Sandstein, Eingangsportal mit Dreiecksgiebel, 1847
Das ehemalige Rathaus in Daisbach wurde nach Plänen des Vorstandes der Bezirksbauinspektion Heidelberg Lendorff 1847 errichtet. Es belegt die Transformation von Staatsarchitektur im Großherzogtum Baden - damals geprägt von dem namhaften Architekten und Baudirektor Heinrich Hübsch - in ländliche Bereiche und deren Anpassung an die Bedürfnisse eines kleinen Dorfes. Der schlichte Bau entstand in dem von Hübsch vertretenen klassizistischen Baustil. Er ist aber nicht nur von architekturgeschichtlicher Bedeutung, er belegt auch die einstige politische Selbständigkeit des 1871 nach Waibstadt eingemeindeten Dorfes Daisbach. |
99944781 | ||
| Gasthof Zur Sonne | Daisbachtalstraße 53 (Karte) |
Eingeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach über hohem Kellergeschoss, am Giebel mittiges Sandsteinportal, 1842 (i) (zugehörige Fachwerkscheune von 1795 abgebrochen)
Das Gasthaus ist vermutlich das älteste Daisbacher Gasthaus, das schon im 18. Jahrhundert belegt ist. Das traufständige Wohngebäude hat über einem hohen, vermutlich älteren Kellergeschoss ein Wohngeschoss, das sich durch die Gestaltung der Giebelseite mit mittig angeordnetem qualitätvollen Sandsteinportal und der Proportionierung der gesamten Fassade als Bauteil der Mitte des 19. Jahrhunderts erweist. Das Gebäude nimmt an der Hauptstraße, gegenüber dem Daisbacher Schloss gelegen, eine ortsbildprägende Position ein. Es belegt anschaulich das Wohnen und Wirtschaften auf dem Lande im 18. und 19. Jahrhundert. |
99944790 | ||
Weitere Bilder |
Schloss-/Burganlage | Daisbachtalstraße 54 (Karte) |
Bestehend aus: Schlossruine; Gölersches Herrenhaus; Wirtschaftsgebäude; Wirtschafts-, Frei- und Gartenflächen; Schlossgarten und umgebendes Schlossareal, 14-18. Jahrhundert | 102467014 ( | |
| Hofanlage | Kirchstraße 3 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus, verputzter Massivbau mit Satteldach, am Portal 1883 (i); anschließende Scheune mit Rundbogentor, 1857 (i); weitere Wirtschaftsbauten, Mitte 19. Jahrhundert
Die dreiteilige, stattliche Hofanlage gegenüber der Kirche hat wichtigen Anteil am Ortsbild. Das giebelständige Wohnhaus bezeugt die Bauweise der Mitte des 19. Jahrhunderts, das Datum am Türsturz 1898 belegt wohl eine Umbauphase des älteren Hauses. Das Gebäude ist ein Beispiel für den Wandel der bäuerlichen Lebensbedingungen, da der ursprüngliche Einfirsthof (Wohnhaus und Stall in einem Gebäude) später zu einer dreiteiligen Hofanlage erweitert wurde. Als in Daisbach selten vorkommenden Einfirsthof hat das Anwesen Bedeutung für die Ortsbaugeschichte und belegt das Wohnen und Wirtschaften auf dem Land in früheren Zeiten. |
99944899 | ||
| Ev. Pfarrhaus | Kirchstraße 4 (Karte) |
Zweigeschossiger Backsteinbau mit hohem Walmdach, Kniestock und Zwerchhausgiebel in Fachwerk, hölzerne Veranden, 1906/07
Schon im Jahre 1627 ist an dieser Stelle das Daisbacher Pfarrhaus belegt. 1832 wurde es abgerissen, das neue Pfarrhaus entstand am Ortsausgang. 1906/07 wurde das jetzige Pfarrhaus an der alten Stelle neben der Kirche errichtet. Das blockhafte Gebäude zeigt eine reich belebte Dachsilhouette, die typisch für den sogenannten Heimatstil am Anfang des 20. Jahrhunderts ist. Auch die Kombination von Hausteinelementen, backsteinverkleideten Wandflächen und Fachwerkgiebeln ist kennzeichnend für diese Zeit. Die qualitätvolle Gesamtkomposition ist ein Zeugnis für die Transformation städtischer Architektur in ländliche Lebensbereiche. Das Pfarrhaus ist als einziges Beispiel dieses Baustil in Daisbach von Bedeutung für die Ortsbaugeschichte und mit seiner Funktion zudem Beleg der Kirchengeschichte des Ortes. |
99944909 | ||
Weitere Bilder |
Ev. Kirche | Kirchstraße 6 (Karte) |
Einschiffige, verputzte Saalkirche mit Dreiseitenchor, 1785-1788, anstelle des ursprünglichen Dachreites Frontturm mit Zeltdach, 1937
Im Jahre 1375 stiften die von Venningen, damals Inhaber der Ortsherrschaft, eine Priesterpfrunde für einen Kaplan nach Daisbach. In dieser Urkunde zeigt sich, dass zu dieser Zeit bereits eine Kapelle hier bestand. Das Wormser Synodale von 1496 führt dann die “Capella beatae Mariae virgins con furmata” mit zwei nicht geweihten Altären an. Um 1501 wurde die inzwischen zusammengefallene Kapelle wieder aufgebaut und eine eigene Pfarrei eingerichtet. Die Lösung von der Mutterkirche in Neidenstein wurde aber erst 1513 endgültig bestätigt. 1518 bereits wurde eine Erweiterung der Kapelle vorgenommen wenige Jahre später (1522) wurde die Reformation in Daisbach eingerichtet. 1785/88 wurde dann eine neue Kirche an alter Stelle errichtet, da der alte Bau sehr ruinös war. Die kleine spätbarocke Kirche - von Zimmermann Georg Horn aus Zuzenhausen und Maurer Johann Wagenblaß von Eschelbronn geplant und gebaut - belegt die regionale Handwerkskunst der Erbauungszeit. Die Pfarrkirche ist nicht nur ein Beispiel für die ländliche Sakralarchitektur des späten 18. Jahrhunderts, sie hat auch zentralen Wert für die Orts- und Kirchengeschichte von Daisbach. |
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| Hofanlage | Schulstraße 4 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus: verputzter Bau mit Krüppelwalmdach, zwei Kellereingänge in rundbogigen Sandsteingewänden, 1808 (i), im Kern älter; Scheune, 19. Jahrhundert
Das Anwesen gehört zum älteren Baubestand des Dorfes und ist ein anschauliches Zeugnis der Wohn- und Lebensverhältnisse einer bäuerlichen Familie im 19. Jahrhundert. |
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Waibstadt
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnhaus | Alte Sinsheimer Straße 1 (Karte) |
Zweigeschossig mit Satteldach, Massiverdgeschoss, Fachwerkobergeschoss und -giebel, am Bundständer der Giebelseite 1688 (1); am Eckständer Hausmadonna unter Baldachin
Das 1688 entstandene Fachwerk vor allem an der freistehenden Giebelseite des Gebäudes belegt mit seiner Konstruktion und den reichen Auszierungen die qualitätvolle Zimmermannskunst an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert in Waibstadt. Es ist ein in Waibstadt seltenes Beispiel für ein Fachwerkhaus mit Schnitzereien und Verzierungen in Formen wie dem geschweiften Andreaskreuz mit Nasen und gebogenen Streben mit Nasen. Das Gebäude ist aber nicht nur ein anschaulich überliefertes Zeugnis der regionalen Zimmermannskunst, es gehört auch zum ältesten Baubestand in Waibstadt. Von Bedeutung ist zudem die zur Erbauungszeit des Hauses entstandene qualitätvolle Hausmadonna unter einem Baldachin am Eckständer. |
99946515 | ||
| Wohnhaus | Alte Sinsheimer Straße 2 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Portal mit konsolengestützter, gerader Bedachung, 1848
Das 1848 erbaute Wohngebäude zeigt sich in der Proportionierung des Baukörpers, der Fassadengliederung und Anordnung der Fenster wie auch in der Ausbildung von Details, z. B. des Portals in Sandsteinrahmung mit profilierter Verdachung auf Volutenkonsolen, als typisches Beispiel der spätklassizistischen Bauweise. Diese ist für den Teil von Waibstadt, der nach dem großen Brand von 1847 wiederaufgebaut werden musste, charakteristisch und stadtbildprägend. Das Gebäude ist damit nicht nur ein Zeugnis der jüngeren Stadtbaugeschichte, es bildet auch mit den Nachbarhäusern ein einheitliches, stadtbildprägendes Ensemble aus derselben Erbauungszeit. |
99946528 | ||
| Wohnhaus | Alte Sinsheimer Straße 4 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Segmentbogenportal, 1848
Das 1848 erbaute Wohngebäude zeigt sich in der Proportionierung des Baukörpers, der Fassadengliederung und Anordnung der Fenster wie auch in der Ausbildung von Details als typisches Beispiel der spätklassizistischen Bauweise. Diese ist für den Teil von Waibstadt, der nach dem großen Brand von 1847 wiederaufgebaut werden musste, charakteristisch und stadtbildprägend. Das Gebäude ist damit nicht nur ein Zeugnis der jüngeren Stadtbaugeschichte, es bildet auch mit den Nachbarhäusern ein einheitliches, stadtbildprägendes Ensemble aus derselben Erbauungszeit. |
99946538 | ||
| Wohnhaus | Alte Sinsheimer Straße 5 (Karte) |
(Ackerbürgerhaus), zweigeschossig, weitgehend verputzter Bau mit nach Westen abgewalmtem Satteldach, Fachwerkgiebel im Osten, segmentbogige Sandsteingewände, zweiarmige Freitreppe, 1797
Mit der Proportionierung des Baukörpers als Kubus mit mächtigem Walmdach, durch die Fassadengestaltung sowie durch Details wie das segmentbogige Sandsteingewände mit Schlussstein, die profilierten Sohlbänke und die zweiarmige Freitreppe zum mittigen Portal ist das Gebäude ein charakteristisches Beispiel eines spätbarocken Ackerbürgerhauses. Es ist nicht nur ein aussagekräftiger Beleg der Ortsbaugeschichte, die qualitätvolle Ausführung der Hausteinarbeiten belegt zudem die Steinmetzkunst der Erbauungszeit in Waibstadt. Durch seine prominente Lage am Kreuzungspunkt der ehemaligen Hauptverkehrsstraße mit der Leopoldstraße prägt es das Ortsbild in diesem Bereich entscheidend. |
99946549 | ||
| Wohnhaus | Alte Sinsheimer Straße 6 (Karte) |
(Ackerbürgerhaus), zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, segmentbogige Hofdurchfahrt, um 1850
Das um 1850 erbaute Wohngebäude zeigt sich in der Proportionierung des Baukörpers, der Fassadengliederung und Anordnung der Fenster als typisches Beispiel der spätklassizistischen Bauweise. Diese ist für den Teil von Waibstadt, der nach dem großen Brand von 1847 wiederaufgebaut werden musste, charakteristisch und stadtbildprägend. Das Gebäude ist damit nicht nur ein Zeugnis der jüngeren Stadtbaugeschichte, es bildet auch mit den Nachbarhäusern ein einheitliches, stadtbildprägendes Ensemble aus derselben Erbauungszeit. |
99946563 | ||
| Wohnhaus | Alte Sinsheimer Straße 8 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, am Portal 1848 (i)
Das 1848 erbaute Wohngebäude zeigt sich in der Proportionierung des Baukörpers, der Fassadengliederung und Fensteranordnung wie auch in der Ausbildung von Details, z. B. der Tür in Sandsteinrahmung mit profilierter Verdachung auf Volutenkonsolen - heute zum Fenster zugesetzt - als typisches Beispiel der spätklassizistischen Bauweise. Diese ist für den Teil von Waibstadt, der nach dem großen Brand von 1847 wiederaufgebaut werden musste, charakteristisch und stadtbildprägend. Das Gebäude ist damit nicht nur ein Zeugnis der jüngeren Stadtbaugeschichte, es bildet auch mit den Nachbarhäusern ein einheitliches, stadtbildprägendes Ensemble aus derselben Erbauungszeit. |
99946572 | ||
| Wohnhaus | Alte Sinsheimer Straße 10 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Hochkeller mit drei Segmentblendbogen, Rechteckportal mit Oberlicht, nach 1847
Das Gebäude weist sich durch die Gliederung des Baukörpers, die Gesimse, Sandsteingewände der Fenster und das Rechteckportal mit Oberlicht als ein stattliches Beispiel der für die Mitte des 19. Jahrhunderts charakteristischen spätklassizistischen Bauweise aus. Eine Besonderheit ist die Blendarkade vor dem Hochkeller, die in Waibstadt einzigartig ist. Das Gebäude hat als eines der Häuser, die nach dem Brand von 1847 wieder errichtet wurden, Zeugniswert für die jüngere Stadtbaugeschichte. Zusammen mit einer Gruppe ähnlich gestalteter, zeitgleicher Bauten an der Alten Sinsheimer Straße prägt es diesen Teil des Stadtbildes in entscheidendem Maße. |
99946631 | ||
| Hofanlage | Alte Sinsheimer Straße 11 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus, breitgelagerter, zweigeschossiger, verputzter Bau mit Krüppelwalmdach, Portal mit klassizistischer Bedachung; seitliches Hoftor; Hofgebäude mit Satteldach, Bruchsteinerdgeschoss, Fachwerkobergeschoss; rückwärtige Scheune mit Satteldach aus Bruchsteinmauerwerk; um 1800
Die Hofanlage wurde um 1900 außerhalb der Stadtmauer angesiedelt. Sie ist prägender Bestandteil der damaligen Neubesiedlung und Beleg der frühen Expansion von Waibstadt über die mittelalterlichen Stadtgrenzen hinaus. Als ehemalige Brauerei ist das Anwesen ein Beleg der wirtschaftlichen Lebensbedingungen der Erbauungszeit. Das stattliche Wohnhaus hat mit dem Krüppelwalmdach, der Gesamtproportionierung der Baumasse sowie der achsensymmetrischen Anordnung der Fenster und dem mittigen Portal Aussagekraft für das Bauen an der Wende von 18./19. Jahrhundert. Das qualitätvolle klassizistische Sandsteinportal bezeugt zudem die historische Handwerkskunst am Ort. |
99946659 | ||
| Portal mit Kartusche | Alte Sinsheimer Straße 16 (Karte) |
Zugehörige Freitreppe, 1797 (i)
Das aufwendige Eingangsportal in profiliertem Sandsteinohrengewände mit Kartusche und dem Datum 1797 bezeugt die barocke Steinmetzkunst in Waibstadt an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Die zugehörige Freitreppe belegt mit ihrem Gitter schon den Übergang zum Klassizismus in dieser Zeit. Damit ist die Portalanlage von Bedeutung für die Stilgeschichte ihrer Entstehungszeit. |
99946677 | ||
| Gasthaus Zum Hirsch (heute Wohnhaus) | Alte Sinsheimer Straße 17 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach und achsensymmetrischer Fassadengestaltung, mittiges Portal, um 1850
Die Proportionierung und Gliederung der Baumasse, die axialsymmetrische Fassadengestaltung und das mittige Eingangsportal weisen das ehemalige Gasthaus Hirsch als Bau der Mitte des 19. Jahrhunderts in schlichter spätklassizistischer Formensprache aus. Es liegt an der Ecke Antonstraße und prägt zusammen mit dem Gebäude Alte Sinsheimer Straße 11, der ehemaligen Brauerei, den Charakter der einstmaligen Vorstadt von Waibstadt, die seit der Wende zum 19. Jahrhundert in der Verlängerung der Alten Sinsheimer Straße vor den Toren der Stadt angelegt wurde. Der in gasthaustypischer Lage an einer der Einfallsstraßen in die Stadt stehende „Hirsch“ ist zudem wichtiges Zeugnis der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Waibstadts. |
99946721 | ||
| Hofanlage | Alte Sinsheimer Straße 18, 20; Lerchenstraße (Karte) |
Dreiseithof, bestehend aus: Wohnhaus, zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, Sandsteinportal mit zweiläufiger Außentreppe; Nebengebäude, zweigeschossiger, verputzter Bau mit korbbogiger Hofdurchfahrt, um 1800; Hoftor; rückwärtige Scheune
Die großbäuerliche Dreiseithofanlage verdeutlicht noch heute die alten Stadtgrenzen: Innerhalb des Altstadtkerns stehen die Häuser der Alten Sinsheimer Straße, der früher wichtigen Durchgangsstraße, eng gedrängt, außerhalb der Stadtmauer beginnen große Hofanlagen. Die Gestaltung des Hauptgebäudes mit Rechteckgewänden mit Zierkeilsteinen und dem reich verzierten spätbarocken Portal sowie die Freitreppe mit dem schmiedeeisernen Gitter belegen die qualitätvolle Handwerkskunst der Erbauungszeit und verweisen auf einen wohlhabenden Auftraggeber. Als ehemaliger Gasthof in typischer Lage an einer der Einfallstraßen in die Stadt besitzt das Anwesen nicht nur Bedeutung für die Architektur- und Ortsbaugeschichte, sondern auch für die Wirtschaftsgeschichte von Waibstadt. |
99946772 | ||
| Wegkreuz | Alte Sinsheimer Straße 23 (Karte) |
Barocker Sockel mit Kartusche, 1761 (i), Kreuz und Corpus jünger, wohl 19. Jahrhundert
Der Sockel mit den barocken Inschriftenkartuschen, aber auch der Corpus des Steinkreuzes, wohl aus dem 19. Jahrhundert, belegen die Handwerkskunst in Waibstadt zur Zeit ihrer Entstehung. Das südöstlich vor dem alten Ortskern aufgestellte Kruzifix ist ein sprechendes Zeugnis der in katholischen Gebieten weit verbreiteten Tradition des Wegkreuzes als Ausdruck der Frömmigkeit. Damit verweist es darauf, dass Waibstadt anders als viele Gemeinden in der Region eine überwiegend katholische Bevölkerung hatte. |
99946794 | ||
| Antoniuskapelle | Alte Sinsheimer Straße 24 (Karte) |
Kleiner verputzter Massivbau mit Walmdach und volutengeschmücktem Schweifgiebel, figurale Ausmalungen im Innern, 1909; zugehörig ist die Sandsteineinfriedung mit schmiedeeisernem Gitter und der Treppenaufgang
Die neubarocke Formensprache mit dem geschwungenen Portal, dem volutengeschmückten Schweifgiebel und dem Mansarddach verweisen auf die Entstehungszeit des kleinen Baus in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg erfreute sich der Neuklassizismus, der am Übergang vom Historismus zur Moderne steht, großer Beliebtheit. Als eine der traditionalistischen Architekturströmungen des frühen 20. Jahrhunderts nahm dieser Formen der Antike, des Barock und des Klassizismus wieder auf. Die kleine Kapelle ist zudem ein anschaulich überlieferter Vertreter dieser Gruppe religiöser Kleindenkmale, die die Kulturlandschaft in katholischen Gebieten in besonderer Weise prägen und verweist darauf, dass Waibstadt im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden in der Region stets katholisch war. |
99946814 | ||
| Friedhof | Alte Sinsheimer Straße 24 (Karte) |
Ausstattungsstücke des Friedhofs: Glocke des Turms der Aussegnungshalle, 14./15. Jahrhundert; Grabstein mit Rocailleschmuck und Inschrift, 1772 (i); drei Grabsteine in Form von Obelisken, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, 1832 und 1843; Grabmal Haag, Ende 19. Jahrhundert; Steinkreuz, 1879 (i) (Corpus modern)
Auf dem Friedhof, der nach Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Stadtmitte hierher verlegt wurde, bezeugen mehrere qualitätvolle Grabsteine die Steinmetzkunst in Waibstadt im 18. und 19. Jahrhundert: ein barocker Grabstein mit Rocailleschmuck, klassizistische Obelisken sowie das Neurenaissance-Grabmal der Familie Haag. Auch ein Steinkreuz in klassizistischen Formen sowie das älteste Ausstattungsstück des Friedhofs, die im Turm der modernen Aussegnungshalle aufgehängte kleine Glocke des 14./15. Jahrhunderts vom ehemaligen oberen Stadttor verdienen Beachtung. |
99946836 | ||
| Stadtbücherei, ehem. Schule | Alte Sinsheimer Straße 32 (Karte) |
Zweigeschossiger Klinkerbau mit Walmdach, Sandsteingliederung, Mittelrisalit in Neurenaissanceformen, 1894/95
Die ehemalige Schule wurde 1894/95 außerhalb der Altstadt errichtet. Der Backsteinbau ist ein typisches Beispiel für den Schulhausbau des letzten Viertels des 19. Jahrhunderts in Baden mit der kubischen Gestaltung der Baumasse, der axialnsymmetrischen Fassadengliederung und dem Mittelrisalit in den Formen der Neurenaissance. Die Bauornamentik ist schlicht, nur der Mittelrisalit zeigt eine reiche Gestaltung, die die qualitätvolle Steinmetzkunst der Jahrhundertwende belegt. Der Bau belegt, welchen Stellenwert im späten 19. Jahrhundert dem Schulunterricht und damit der Bauaufgabe „Schule“ zugemessen wurde. Das Schulhaus hat als wichtiger Ort im Gemeindeleben hohe Bedeutung für die Ortsgeschichte von Waibstadt und ist zugleich ein anschauliches Beispiel für die klar gegliederten, mit repräsentativen Neurenaissanceformen gestalteten Schulbauten der 1890er-Jahre. |
99947168 | ||
| Wegkreuz | Am Altenberg (Karte) |
Sandstein, ohne Korpus, erneuert 1843
Das südöstlich des alten Ortskerns aufgestellte Kreuz ist ein anschaulich überliefertes Beispiel dieses für überwiegend katholische Gegenden kennzeichnenden Typus religiöser Flurdenkmale. |
99947177 | ||
| Wohnhaus | Amalienstraße 12 (Karte) |
Zweigeschossiger Sandsteinbau mit Walmdach, Eckrustika, Pilaster, Ohrengewände, 1880er-Jahre
Der repräsentative Bau mit Hausteingliederung schließt eine Häuserzeile ab, die vor der Stadtmauer nach der Aufschüttung des Stadtgrabens errichtet wurde. Er zeigt sich in der Gesamtgestaltung der Baumasse als Kubus, der ausgewogenen Horizontal- und Vertikalgliederung, der reichen Bauornamentik, der Hervorhebung des Obergeschosses als repräsentatives Wohngeschoss durch profilierte Fensterverdachungen und Hermenpfeiler vor den gekuppelten Fenstern als charakteristisches Beispiel für den Villenbau der 1880er-Jahre. Zeittypisch ist die späthistoristische Fassade in Neurenaissanceformen, die vom gehobenen Gestaltungsanspruch bürgerlichen Bauens zeugt. Das Gebäude hat damit Aussagekraft für die Architektur-, Stadtbau- und Sozialgeschichte Waibstadts in der wilhelminischen Ära. |
99947186 | ||
| Figurennische mit Nepomukstatue | Antoniusstraße 5 (Karte) |
19. Jahrhundert
An der Ecke des Wohnhauses befindet sich eine Nische mit einer qualitätvollen Statue des Hl. Nepomuk, der vor allem in überwiegend katholischen Gebieten Süddeutschlands besondere Verehrung erlebte. Sie ist nicht nur Zeugnis der Bildhauerkunst des 19. Jahrhunderts in der Kurpfalz, sondern auch der katholischen Frömmigkeit und der sich rasch in Europa verbreitenden Nepomukverehrung, nachdem der im 14. Jahrhundert auf Befehl des böhmischen Königs in der Moldau ertränkte Priester 1729 heilig gesprochen und 1732 von den Jesuiten zu ihrem zweiten Ordenspatron erhoben worden war. |
99947195 | ||
| KZ Neckarbischofsheim | Bernaustraße 8, 10, 12, 18, 20; Michelbach 9, 9 a; Schwarzbachsiedlung 1, 3, 5, 7 (Karte) |
KZ-Außenlager des KZ Struthof-Natzweiler, für das Untertageverlagerungsprojekt „Goldfisch“ (Daimler Benz Flugzeugmotorenwerk Genshagen in die Gipsgrube bei Obrigheim) zunächst als Zwangsarbeiterlager von September 1944 bis November 1944 am Schwarzenbach angelegt, Entwurf des reichsweit tätigen Architekten Eugen Kiemle, urspr. 11 Baracken vorgesehen, 6-8 realisiert, Wirtschafts- und Wohnbaracken, geplant als Massivbaubaracken nach Schneider & Klippel sowie Teilmassivbaracken vom Typus „Truchsäss“ und „Arnold“, nach dem Krieg als Wohnsiedlung für Aussiedler weitergenutzt und teils überformt; ein heute als Werkstatt genutztes Gebäude (Michelbach 9) kaum verändert überliefert, ebenso die „Revierbaracke“ (Bernaustraße 20) | 112693586 | ||
| Wasserhäuschen | Bruchstraße 11 (Karte) |
Eingeschossiges Massivgebäude aus Sandsteinquadern, profilierte Sandsteingewände mit Schulterbogenabschluss, hohe Steintreppe, Sandsteinmauer, 1906
Wasser- bzw. Brunnenhäuser sollten verhindern, dass Oberflächenwasser das Brunnenwasser verunreinigt. Das Waibstadter Brunnenhaus ist ein gut überliefertes Beispiel für diese charakteristische kommunale Bauaufgabe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und erinnert an die früher übliche Wasserversorgung der Bevölkerung durch öffentliche Brunnenanlagen. Der öffentlichen Funktion geschuldet, ist der kleine Zweckbau mit kunsthandwerklichen Details verziert. |
99947206 | ||
| Villa | Dammstraße 4 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Mansardwalmdach, ornamentierte Sandsteingewände, vermutlich vom Architekten J. Huber aus Sinsheim entworfen, 1907/08
Erst seit dem 19. Jahrhundert durfte außerhalb der Stadtmauern von Waibstadt gebaut werden. Das Wohnhaus wurde um 1900 im ehemaligen, heute aufgeschütteten Wassergraben vor den Mauern der Stadt vermutlich nach Plänen des Architekten Josef Huber errichtet. Der Bau verkörpert auf exemplarische Weise einen im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts zu hoher Blüte gekommenen Villentyp, dem als gestalterisches Prinzip die architektonische Gruppierung der Baumassen zu malerischer Wirkung zugrundeliegt. Als anschaulich überliefertes und für Waibstadt seltenes Beispiel einer Vorstadtvilla hat er Bedeutung für die Stadtbaugeschichte. |
99947220 | ||
Weitere Bilder |
Jüdischer Friedhof | Nähe Distr. Mühlberg (Karte) |
Verbandsfriedhof, 2556 Grabsteine auf einer Fläche 233,32 a, von 18 jüdischen Gemeinden gemeinsam errichtet zwischen 1648 und 1690 (ältester bekannter Grabstein), 1860 Nutzung durch 30 Gemeinden, 1913 Nutzung durch 10 Gemeinden, 1940 letzte Bestattung
Nachdem die 1337 erstmals urkundlich bezeugte jüdische Gemeinde während der Pestpogrome 1348/1349 vertrieben wurden, siedelten sich erst etwa 300 Jahre später erneut Juden im zum Fürstbistum Speyer gehörenden Waibstadt an. Das älteste bauliche Zeugnis jüdischen Lebens in der Waibstädter Gemarkung ist der jüdische Friedhof im Mühlbergwald, der Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt und als Verbandsfriedhof von zahlreichen kurpfälzischen und reichsritterlichen Orten der Region genutzt wurde. Nachdem um die Mitte des 19. Jahrhunderts dem Verband etwa 30 Gemeinden angehört hatten, begruben am Anfang des 20. Jahrhunderts nur noch die jüdischen Gemeinden Bonfeld, Grombach, Hoffenheim, Hüffenhardt, Neidenstein, Neckarbischofsheim, Steinsfurt, Obergimpern, Waibstadt und Wollenberg ihre Toten auf dem Waiblinger Friedhof. 1937 wurde die kleine jüdische Gemeinde Waibstadt aufgelöst, die letzten Gemeindeangehörigen Neckarbischofsheim zugewiesen. Die letzte Beisetzung in Waibstadt fand 1940 statt. Der jüdische Friedhof in Waibstadt zählt zu den herausragenden Kulturdenkmälern des Kraichgaus, er ist zentrales Zeugnis jüdischen Lebens in der Region. |
99947238 ( | |
| Gasthaus Zur Kegelbahn | Epfenbacher Straße 1 (Karte) |
Zweistöckiger verputzter Bau mit Walmdach, hohes Kellergeschoss, bez. 1802 (Kellerbogen); Kegelbahn in Fachwerkbauweise; großer Garten; Sandsteinmauer
Das Gasthaus Zur Kegelbahn wurde 1802 vor dem unteren Tor der Stadt, gegenüber der Marienkapelle, errichtet. Das Gasthaus ist im Kraichgau das einzige Beispiel, das die volkstümliche Tradition des Kegelns und den Zusammenhang zwischen Wirtshaus und öffentlichen Spielvergnügungen belegt. Es ist aber nicht nur ein Zeugnis der Sozialgeschichte, durch seine markante Position am Eingang der Stadt ist es mit seiner Stützmauer und dem Garten auch ein stadtbildprägendes Gebäude. |
99947247 | ||
Weitere Bilder |
Ev. Kirche | Epfenbacher Straße 2 (Karte) |
Einschiffiger Sandsteinbau mit über dem Eingang abgewalmten Satteldach, Fachwerkgiebel, Dachreiter, eingezogener Rechteckchor, 1910; Einfriedung mit zwei Türpfosten und schmiedeeisernem Gittertor
Da Waibstadt eine vorwiegend katholische Bevölkerung besaß, wurde erst im Jahr 1910 eine evangelische Kirche außerhalb der Altstadt erbaut. Sie ist Filialkirche von Daisbach. Der schlichte einschiffige Bau mit eingezogenem Rechteckchor ist ein repräsentatives Beispiel der kleineren Kirchen um die Jahrhundertwende, bei denen häufig neugotische Formen mit denen des Heimatstils (hier einem Fachwerkgiebel) kombiniert wurden. Damit ist die kleine Kirche von Aussagekraft sowohl für die Konfessions- als auch für die Architekturgeschichte in Waibstadt. |
99947257 ( | |
| Wohnhaus | Gölsenbrunnenstraße 16 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit steilem Mansarddach, massives Erdgeschoss, vorkragendes Fachwerkobergeschoss, wohl 17./18. Jahrhundert
Das Gebäude lässt sich aufgrund der Gesamterscheinung, der Fachwerkkonstruktion, der Giebel- und Dachgestaltung sowie der Fensteranordnung in das 17./18. Jahrhundert datieren. Es zeichnet sich zusammen mit den Nachbarhäusern Gölsbrunnenstr. 18-20 als wesentlicher Bestandteil der ältesten Bebauung der Stadt aus, die vermutlich im Zusammenhang mit dem gegenüberliegenden Adelshof, dem sog. “Schlössle” entstanden ist. Zudem begrenzt es als Eckhaus zusammen mit den anderen Häusern die Gasse und hat wichtigen Anteil am Stadtbild. |
99947268 | ||
| Wohnhaus | Gölsenbrunnenstraße 18 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit steilem Mansarddachdach, massives Erdgeschoss, vorkragendes Fachwerkobergeschoss, wohl 17./18. Jahrhundert
Das Gebäude bildet zusammen mit den beiden Nachbarhäusern Nr. 16 und 20 eine baugeschichtliche Einheit. Aufgrund der Gesamterscheinung, der steilen Dachneigung, des weit vorkragenden Obergeschosses und der Fachwerkkonstruktion lässt es sich ins 17./18. Jahrhundert datieren. Die Baugruppe zeichnet sich zusammen mit dem gegenüberliegenden Adelshof, dem sog. “Schlössle” als wesentlicher Bestandteil der ältesten Bebauung der Stadt aus. Die drei Häuser begrenzen zusammen mit den Rückfronten der Hofgebäude des Schlösschens die alte Gasse und haben damit wichtigen Anteil am Ortsbild. |
99947285 | ||
| Wohnhaus | Gölsenbrunnenstraße 20 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit steilem Mansarddach, massives Erdgeschoss, vorkragendes Fachwerkobergeschoss, wohl 17./18. Jahrhundert
Das Gebäude bildet zusammen mit den beiden Nachbarhäusern Nr. 16 und 20 eine baugeschichtliche Einheit. Aufgrund der Gesamterscheinung, der steilen Dachneigung, des weit vorkragenden Obergeschosses und der Fachwerkkonstruktion lässt es sich ins 17./18. Jahrhundert datieren. Die Baugruppe zeichnet sich zusammen mit dem gegenüberliegenden Adelshof, dem sog. “Schlössle” als wesentlicher Bestandteil der ältesten Bebauung der Stadt aus. Die drei Häuser begrenzen zusammen mit den Rückfronten der Hofgebäude des Schlösschens die alte Gasse und haben damit wichtigen Anteil am Ortsbild. |
99947294 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 3 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, Biforienfenster, Rundbogengewände, Risalite, um 1880
Der anspruchsvoll gegliederte Bau bildet gemeinsam mit den Nachbarhäusern ein anschauliches Beispiel gründerzeitlicher Stadtarchitektur. Durch die aufwendige Gliederung und Details, orientiert an renaissancezeitlichen Formen, dokumentiert er die gestalterischen Bestrebungen, die für jene Zeit charakteristisch waren. Der Bau hat damit Zeugniswert für die Architektur-, Stadtbau- und Sozialgeschichte Waibstadts im Kaiserreich. |
99947808 | ||
| Apotheke (heute Wohnhaus) | Hauptstraße 6 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, Sandsteingleiderung, Erdgeschoss-Rustika, mittiges Portal mit Säulenbalkon, Schlange im Segmentgiebel, am Zwerchgiebel 1877 (i)
Das Gebäude ist ein anschauliches Beispiel für die vom Bürgertum im späten 19. Jahrhundert präferierte Neurenaissance und mit der Ausprägung einer aufwendigen Schauseite charakteristisch für den historistischen Wohn- und Geschäftshausbau der Gründerzeit. Es belegt Anspruch und Selbstverständnis einer gehobenen bürgerlichen Bauherrschaft. |
99947817 | ||
| Doppelwohnhaus | Hauptstraße 8, 10 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, Segmentbogenfenster und Sohlbänke auf Volutenkonsolen am Erdgeschoss, Rechteckfenster mit verzierten Friesen und durchgehendem Sohlbankgesims am Obergeschoss, Giebelseite zur Ritterstraße mit Kantenlisenen und Giebelfries, um 1850
Das zweigeschossige Eckhaus ist in den Formen des Spätklassizismus um 1850 gestaltet. Typisch für das Bürgerhaus dieser Epoche beschränkt sich die Fassadengestaltung auf die Anordnung der Öffnungen in der Wand und sparsame Bauzier. Das Gebäude prägt das Bild des Eingangs zur Stadt entscheidend mit, es gehört zu den frühen Bauten, die direkt vor der Stadtmauer außerhalb des unteren Tores entstanden, da bis Anfang 19. Jahrhundert das Bauen außerhalb der Stadt verboten war. |
99947860 | ||
| Gasthaus Zum Löwen | Hauptstraße 9 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Krüppelwalmdach, Segmentbogenfenster, Torbogen zum Eingang umgebaut, Ende 18. Jahrhundert, nach Brand erneuert Anfang 19. Jahrhundert
In seinem Erscheinungsbild präsentiert sich der „Löwen“ als Gebäude des ausgehenden 18. Jahrhunderts in den Formen des Spätbarock. Auffallend ist die Gestaltung des mittigen Eingangs, ein halbkreisförmiges Fenster wird von dem ebenfalls stichbogigen Türgewände durchschnitten, eine Form, die sich in Waibstadt nicht wiederholt und auf eine Veränderung des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Das Gebäude hat aber nicht nur architekturhistorische, sondern auch wirtschaftsgeschichtliche Aussagekraft als ursprünglich unmittelbar vor dem unteren Tor der Stadt, außerhalb der Stadtmauer, gelegenes Gasthaus, in dem die Reisenden auch nach Schließung der Stadttore noch Unterkunft finden konnten. |
99947851 | ||
| Steinkreuz | Hauptstraße 10 (Karte) |
19. Jahrhundert
Im Vorgarten des Hauses Hauptstraße 8/10, an der Giebelseite zur Ritterstraße hin, steht ein Kruzifix der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es belegt die überwiegend katholische Prägung des Ortes. Das Kruzifix ist ein für seine Entstehungszeit charakteristisches Beispiel der in katholischen Gebieten weit verbreiteten Tradition des Wegkreuzes, die auch innerörtlich Aufstellung fanden und so den Dorf- bzw. Stadtraum quasi sakralisierten. |
99947869 | ||
| Hofanlage | Hauptstraße 13 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus, zweigeschossig, verputzt, Massiverdgeschoss, Fachwerkobergeschoss; anschließende Scheune, 18./19. Jahrhundert
Das Anwesen hat stadtbaugeschichtliche Bedeutung als Hofanlage des 18./19. Jahrhunderts, die den alten Umfang der Stadt verdeutlicht. Zusammen mit dem letzten noch zusammenhängenden Rest der Stadtmauer in Waibstadt ist sie die einzige noch erhaltene Hofanlage, die bezeugt wie die Stadt in diesem Bereich im 18. Jahrhundert ausgesehen hat. |
99947878 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 15 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, Backsteinfassade mit Architekturgliedern aus Sandstein, rustizierter Sockel, um 1890
Das Wohnhaus bildet zusammen mit dem anschließenden Eckhaus ein Ensemble, das eine gemeinsame Fassadengliederung zeigt und den vorderen Teil der Hauptstraße prägt. Mit seinem Fassadendekor, der sich in zeittypischer Weise am Motivschatz der italienischen und nordeuropäischen Renaissance orientiert, ist es charakteristisch für die gestalterischen Bestrebungen im städtischen Wohnbau der Epoche. Der anspruchsvoll gegliederte Bau bildet gemeinsam mit den Nachbarhäusern ein anschauliches Beispiel spätgründerzeitlicher Stadtarchitektur und hat damit Zeugniswert für die Architektur- und Stadtbaugeschichte im Kaiserreich. |
99950576 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 17 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, Backsteinfassade mit Architekturgliedern in Sandstein, um 1890
Das Wohnhaus bildet zusammen mit dem anschließenden Eckhaus ein Ensemble, das eine gemeinsame Fassadengliederung zeigt und den vorderen Teil der Hauptstraße prägt. Mit seinem Fassadendekor, der sich in zeittypischer Weise am Motivschatz der italienischen und nordeuropäischen Renaissance orientiert, ist es charakteristisch für die gestalterischen Bestrebungen im städtischen Wohnbau der Epoche. Der anspruchsvoll gegliederte Bau bildet gemeinsam mit den Nachbarhäusern ein anschauliches Beispiel spätgründerzeitlicher Stadtarchitektur und hat damit Zeugniswert für die Architektur- und Stadtbaugeschichte im Kaiserreich. |
99950591 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 19 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, Backsteinfassade, Sockel und Architekturglieder in Sandstein, Steinbalkon an abgefasster Ecke, um 1890
Das Wohn- und Geschäftshaus gehört zu einer Gruppe von Gebäuden derselben Entstehungszeit, die das Bild des vorderen Teils der Hauptstraße maßgeblich prägen. Das Gebäude ist ein anschauliches Beispiel für den Wohn- und Geschäftshausbau des späten 19. Jahrhunderts. Mit seinem Fassadendekor, der sich in zeittypischer Weise am Motivschatz der nordeuropäischen und italienischen Renaissance orientiert, ist es charakteristisch für die gestalterischen Bestrebungen im städtischen Wohnbau der Epoche. Der Bau hat damit Zeugniswert für die Architektur-, Stadtbau- und Sozialgeschichte im Kaiserreich. |
99950604 | ||
| Gasthaus Engel | Hauptstraße 20 (Karte) |
Zweigeschossiger, zehnachsiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Sandsteingliederung, am Erdgeschoss Segmentbogengewände und Torfahrt, 1890 (i)
Der Name des Gasthauses „Engel“ ist schon im 18. Jahrhundert belegt, der Wirt war damals gleichzeitig Bürgermeister, in seinem Wirtshaus trafen sich damals alle Zünfte. Das Grundstück ist für die beengten Verhältnisse in der Altstadt sehr groß und verweist auf den damaligen Einfluss des Engelwirtes. Das heutige Gebäude wurde 1890 errichtet und orientiert sich an einer traditionellen spätklassizistischen Formensprache. Der in gasthaustypischer Lage an der Hauptverkehrsachse von Waibstadt stehende „Engel“ bildet ein wichtiges Element im historischen Straßenbild. Er ist ein charakteristisches Beispiel eines stattlichen Gasthauses, das für die wirtschaftliche und soziale Struktur Waibstadts eine wesentliche Rolle spielte. |
99950643 | ||
| Hofbäckerei Carl A. Schäfer (heute Wohn- und Geschäftshaus) | Hauptstraße 21 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, Sandsteinfassade in Neurenaissanceformen mit Eckrustika, aufwendigen Fensterverdachungen, Schlusssteinen und Mittelportal mit Steinbalkon, nach dem großen Stadtbrand von 1889 gänzlich neu errichtet
Das Gebäude gehört zu einem Bauensemble aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1890, das den vorderen Teil der Hauptstraße Waibstadts prägt. Innerhalb der Gruppe zeichnet es sich durch seine Hausteinverkleidung als besonders repräsentativer Bau aus. Der anspruchsvoll gegliederte Bau bildet gemeinsam mit den Nachbarhäusern ein anschauliches Beispiel spätgründerzeitlicher Stadtarchitektur. Durch die aufwendige Gliederung und Details, orientiert an renaissancezeitlichen Formen, dokumentiert es die gestalterischen Bestrebungen, die für jene Zeit charakteristisch waren. Der Bau hat damit Zeugniswert für die Architektur-, Stadtbau- und Sozialgeschichte im Kaiserreich. |
99950674 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 22 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, Backsteinfassade mit Sandsteingliederung, um 1890
Der Backsteinbau auf Sandsteinsockel mit Hausteinornamentik gehört zu der Gruppe von Bauten, die aufgrund ihrer ähnlichen Gestaltung das Bild des vorderen Teils der Hauptstraße prägen. Er zählt durch seine Fassadengestaltung zu den Beispielen des Ensembles, die sich an den traditionellen, spätklassizistischen Bauformen orientieren, während sich die anderen Gebäude im damals modernen Stil des Historismus in ihrer Fassadengestaltung an Renaissancebauten anlehnen. Der Bau belegt das hohe Niveau der Steinmetzkunst im späten 19. Jahrhundert und ist von Bedeutung für die Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
99950684 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 24 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, Backstein mit Sandsteingliederung, Tordurchfahrt, um 1890
Der Backsteinbau auf Sandsteinsockel mit Hausteinornamentik gehört zu der Gruppe von Bauten, die aufgrund ihrer ähnlichen Gestaltung das Bild des vorderen Teils der Hauptstraße prägen. Er zählt durch seine Fassadengestaltung zu den Beispielen des Ensembles, die sich an den traditionellen, spätklassizistischen Bauformen orientieren, während sich die anderen Gebäude im damals modernen Stil des Historismus in ihrer Fassadengestaltung an Renaissancebauten anlehnen. Der Bau belegt das hohe Niveau der Steinmetzkunst im späten 19. Jahrhundert und ist von Bedeutung für die Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
99950695 | ||
| Gasthaus Sonnenhof | Hauptstraße 25 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach, verputzt mit Werksteingliederung, Eckerker, 1909 (i)
Das Gasthaus Sonnenhof wurde 1909 in historisierendem Jugendstilformen als zweigeschossiger Haustein-Putzbau mit reich gegliederter Dachsilhouette errichtet, ein um die Jahrhundertwende beliebtes Motiv. Die abwechslungsreichen Fensterformen, im Erdgeschoss mit kräftiger Rustika gerahmt, dokumentieren qualitätvolle Handwerkskunst, die Gesamtgliederung der Baumassen belegt die Bedeutung des Gebäudes als repräsentatives Wohn- und Geschäftshaus im Villenstil der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Damit ist es von Aussagekraft für die Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
99950709 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 26 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach, Sandsteingewände, Rustikasockel, um 1885/90
Das Eckhaus bildet den Abschluss einer Gruppe von Häusern, die aufgrund ihrer ähnlichen Gestaltung das Bild des vorderen Teils der Hauptstraße als Ensemble prägen. Es hat, wohl aufgrund seiner exponierten Ecklage, die reichste Gliederung mit Zierkeilsteinen an den Fenstergewänden und Brüstungsfeldern, sowie einem breiten, profilierten Stockwerksgesims. Im Obergeschoss belegt eine Madonnennische die Frömmigkeit der überwiegend katholischen Bevölkerung in Waibstadt. Die Gesamtgestaltung des Gebäudes wie auch die Einzelelemente orientieren sich an den traditionellen Bauformen des Spätklassizismus. Das Gebäude hat als Bestandteil und Abschluss des Ensembles Hauptstraße 20-26 stadtbildprägende und stadtbaugeschichte Bedeutung und dokumentiert die traditionelle Handwerkskunst in Waibstadt im späten 19. Jahrhundert. |
99950718 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 27 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Hausteinsockel, Fassaden mit Putzgliederung, Portal, Fenster- und Nischengewände, Eckpilaster, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Das stattliche Gebäude weist sich in seiner Gesamterscheinung, in der Fassadengliederung mit reichen Gesimsen und Kantenpilastern wie auch in der Ausführung einzelner Architekturelemente als beispielhafter Bau des Historismus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aus, der sich an den traditionellen spätklassizistischen Bauformen orientiert. Die reiche Gliederung, sowie die aufwendig ornamentierten Einzelformen lassen diesen Bau zu dem Hauptbeispiel für diesen Stil in Waibstadt werden. Die hervorragende Lage des Gebäudes an der Ecke Hauptstraße und Marktplatz mit dem Rathaus wird bei der Gesamtgestaltung des repräsentativen Gebäudes berücksichtigt. Als anschauliches Beispiels eines historistischen Wohn- und Geschäftshauses hat der stadtbildprägende Bau hohen Zeugniswert für die Architektur- und Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
99950741 | ||
| Zwei barocke Wappen | Hauptstraße 31 (Karte) |
Reichsadler und fürstbischöfliches Speyerisches Wappen, im Inneren des Rathhausneubaus, 18. Jahrhundert
Die beiden Wappen, die ursprünglich am barocken Rathaus angebracht waren, der Reichsadler und das Wappen des Fürstbischofs Damian Graf von Schönborn, sind nicht nur qualitätvolle Steinmetzarbeiten, sie bezeugen auch Geschichte und Kultur der Stadt Waibstadt im 18. Jahrhundert. |
99950822 | ||
| Gasthaus Zum Lamm | Hauptstraße 36 a, 36 b, 36 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, übergiebelter Mittelrisalit, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Das Gasthaus Zum Lamm prägt zusammen mit dem Nachbarhaus, dem Gasthaus Adler, und seinem Pendant, dem Haus Hauptstraße 27 den Marktplatz in entscheidendem Maße. Das Gasthaus ist ein in spätklassizistischer Formensprache gestalteter Bau mit Lisenen, Gesimsen und einem abgetreppten Fries an der Giebelseite. Eine Bereicherung in der Gestaltung des Baukörpers stellt der Mittelrisalit dar, dessen Zwerchhaus die Dachzone überragt und von einem Dreieckgiebel bekrönt wird. Damit ist der Bau zusammen mit den Nachbarhäusern von Bedeutung für die Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
99950840 | ||
| Gasthof Zum Adler | Hauptstraße 38 (Karte) |
Bestehend aus: Gasthaus, zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, rustizierter Sockel, Werksteingliederung durch rustizierte Lisenen, Gesimse, abgetreppte Giebelfriese, dreigeschossiger Mittelrisalit mit zweiläufiger Außentreppe, Balkon und Zwerchhaus; Brauereigebäude, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Das Gasthaus Adler beherrscht zusammen mit dem benachbarten Gasthaus Lamm die Westseite des Marktplatzes. Der stattliche Bau ist ein charakteristisches Beispiel des Spätklassizismus in Waibstadt und damit von Bedeutung für die Stadtbaugeschichte. Als traditionsreicher Gasthof mit angeschlossener Brauerei bezeugt er zudem Wirtschafts- und Sozialgeschichte. |
99950849 | ||
Weitere Bilder |
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt | Hauptstraße 40 (Karte) |
Dreischiffige Basilika, verputzter Massivbau mit Architekturgliederung in Sandstein, Einturmfassade mit spitzbogigem Stufenportal, an den Seitenschiffen spitzbogige Seitenportale, schlanker Frontturm mit Eingangsvorhalle, achteckigem Glockengeschoss, Umgangsbalustrade und krabbenbesetztem Steinhelm, eingezogener Chor und 5/8-Schluss und polygonalen Apsiden an den Seitenschiffen, im Innern Kreuzrippengewölbe auf achteckigen Pfeilern und Spitzbogenarkaden, nach Plänen von Karl Dernfeld erbaut, 1865-1868
Die dreischiffige Basilika wurde 1865-1868 nach den Plänen des Bezirksbauinspektors in Baden-Baden, Karl Dernfeld, erbaut. Die Waibstadter Kirche nimmt baugeschichtlich in Baden eine Sonderstellung ein: Baudirektor des Großherzogtums Baden war bis zu seinem Tod 1863 Heinrich Hübsch, der Normen für den Kirchenbau entwickelte, von denen die Kirche in Waibstadt in grundsätzlichen Teilen abweicht. Hübsch bevorzugte den sogenannten Rundbogenstil, den er für Sakralbauten von den frühchristlichen Kirchenbauten herleitete. Die Waibstadter Kirche orientiert sich dagegen an der gotischen Formensprache. Ein Einfluss von Hübsch ist aber bei der Wahl des Standortes unverkennbar. Die Kirche wird nicht mehr auf dem alten Standort erstellt, sondern auf einer leichten Anhöhe an der Gabelung zweier Straßen, erreichbar über breite Freitreppen, die zu einem weiten Vorplatz führen, den die Einturmfassade beherrscht. Die Lage auf einer Anhöhe ist ein beliebtes romantisches Motiv, das auch von Hübsch favorisiert wurde. Der Bau stellt ein anschaulich erhaltenes Zeugnis für den Kirchenbau des späteren 19. Jahrhunderts dar und besitzt hohe Bedeutung für die Orts- und Kirchengeschichte des traditionell katholischen Waibstadt. |
99951790 ( | |
| Steinkreuz | Hauptstraße 45 (Karte) |
Sockel 19. Jahrhundert, Corpus wohl jünger
Das an der Ostseite des Kirchenchores der katholischen Pfarrkirche aufgestellte Kruzifix ist ein für seine Entstehungszeit charakteristisches Beispiel der in katholischen Gebieten weit verbreiteten Tradition des Wegkreuzes, die auch innerörtlich Aufstellung fanden und so den Dorf- bzw. Stadtraum quasi sakralisierten. |
99951801 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 45 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, segmentbogige Tordurchfahrt, Stockwerksgesims, Fenster mit Klappläden, Madonnennische, Mitte 19. Jahrhundert
Das Gebäude stellt ein anschaulich überliefertes Beispiel eines Torfahrthauses in spätklassizistischen Formen dar. Die Madonnennische im Obergeschoss verweist auf die Frömmigkeit der überwiegend katholischen Stadtbevölkerung. Das Gebäude ist eines der wenigen noch vorhandenen Torfahrthäuser Waibstadts. Dieser Bautypus war vom 18. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts in badischen Städten häufig anzutreffen. Damit ist das Gebäude von Bedeutung für die Architekturgeschichte Waibstadts wie auch der Region. |
99951813 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 46 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, Tordurchfahrt, profilierte Fenstergewände auf Konsolen, nach 1850
Das Gebäude ist ein anschaulich überliefertes Beispiel eines Torfahrthauses in spätklassizistischen Formen nach der Mitte des 19. Jahrhunderts, das sich durch eine reiche Horizontalgliederung mit Sockel, Stockwerks- und Sohlbankgesims auszeichnet. Es ist zusammen mit dem Gebäude Hauptstraße 45 eines der wenigen noch vorhandenen Torfahrthäuser, wie sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts in badischen Städten häufig waren. Damit ist das Gebäude von Bedeutung für die Architekturgeschichte Waibstadts wie auch der Region. |
99951826 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 48 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, axialsymmetrische Fassadengestaltung, mittiges Portal mit Verdachung, um 1850
Das Eckhaus Hauptstraße / Antonstraße gehört zu der Gruppe von spätklassizistischen Bürgerhäusern, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts vor dem oberen Tor, außerhalb der Stadt, entlang der Hauptstraße gebaut wurden. Mit seiner schlichten axialsymmetrischen Fassadengliederung mit mittigem Portal, das durch eine gerade Verdachung auf Konsolen betont wird, prägt es zusammen mit anderen Bauten der selben Zeit das Bild des hinteren Teils der Hauptstraße. Damit ist es von Bedeutung für die Stadtbaugeschichte Waibstadts. |
99951845 | ||
| Gasthaus Zur Krone | Hauptstraße 53 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Ecklisenen, Gesimse, Eingangstür mit Pilastern und gerader Verdachung auf Volutenkonsolen, abgetreppter Giebelfries an der Seitenfassade, 1849 (i)
Das Gasthaus Zur Krone gehört zu der Gruppe von Gebäuden, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts im hinteren Teil der Hauptstraße, vor den Toren der Stadt erbaut wurden. Mit seiner schlichten axialsymmetrischen Fassadengliederung mit mittigem Portal, das durch eine gerade Verdachung auf Konsolen betont wird, prägt es zusammen mit andern Bauten derselben Zeit das Bild des hinteren Teils der Hauptstraße. Damit ist es von Bedeutung für die Stadtbaugeschichte Waibstadts. |
99951854 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 59 (Karte) |
Zweiegschossiger, verputzter Bau mit Satteldach, Ecklisenen, Traufgesims mit Deutschen Band, an der Seitenfassade abgetreppterr Giebelfries und Portal mit Bedachung auf Konsolen, um 1850
Das Gebäude gehört zu einem Ensemble, das - um die Mitte des 19. Jahrhunderts in spätklassizistischen Formen errichtet - den hinteren Teil der Hauptstraße, vor den Toren der Stadt, prägen. In seiner Gesamterscheinung in der Fassadengliederung mit den Putzlisenen und dem Abschlussgesims, dessen Frieszone von einem Deutschen Band aus Ziegeln geschmückt wird, dem abgetreppten Giebelfries sowie dem auf der Giebelseite mittig angeordneten Portal mit der in Waibstadt um diese Zeit typischen Verdachung auf Konsolen belegt das stattliche Haus beispielhaft die qualitätvolle Handwerkskunst der Erbauungszeit. Es ist damit wichtiges Zeugnis der Stadtbaugeschichte. |
99951902 | ||
| Krankenhaus (Altbau) | Hauptstraße 82 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Mansarddach, Werksteingleiderung, rustizierte Kantenlisenen, Säulenportikus mit Balkon im Obergeschoss, 1911
Das Krankenhaus der Stadt Waibstadt wurde 1911 von Stadtbaumeister O. Ehrmann aus Heidelberg als Stiftung des Geh. Kommerzienrats Alexander Wacker und seiner Gemahlin sowie des gewesenen Oberbürgermeisters Anton Ignaz Wacker erbaut. Der zweigeschossige Bau mit Hausteingliederung erweist sich mit dem kubischen Baukörper, dem Mansarddach, den rustizierten Kantenlisenen, dem Säulenportikus mit Balkon im Obergeschoss als eines der wenigen Beispiele in Waibstadt für die Verwendung neubarocker Formen. In seiner Gestaltung entspricht er dem Neuklassizismus, der am Übergang vom Historismus zur Moderne steht. Als eine der traditionalistischen Architekturströmungen des frühen 20. Jahrhunderts nimmt dieser Formen der Antike, des Barock und des Klassizismus wieder auf. Damit ist das Krankenhaus ein wichtiges Zeugnis der Architektur- und Stadtbaugeschichte in Waibstadt. |
99951914 | ||
| Steinkreuz | Hauptstraße (Karte) |
Spätes 19. Jahrhundert
Das im späten 19. Jahrhundert an der Straße von Waibstadt nach Sinsheim aufgestellte Kruzifix belegt nicht nur die Handwerkskunst der Entstehungszeit, es ist auch sprechendes Zeugnis der in katholischen Gebieten weit verbreiteten Tradition des Wegkreuzes. |
99951927 | ||
| Nepomukstatue | Hauptstraße (Karte) |
Stein, 18. Jahrhundert, wohl anlässlich der Errichtung der Brücke aufgestellt, 1773
Die qualitätvolle Nepomukstatue wurde wohl im Zuge der Errichtung der Brücke über den Schwarzbach 1773 aufgestellt. Der Hl. Nepomuk erlebte vor allem in überwiegend katholischen Gebieten Süddeutschlands besondere Verehrung. Zahlreiche Statuen des „Brückenheiligen“ wurden aufgestellt, nachdem der im 14. Jahrhundert auf Befehl des böhmischen Königs in der Moldau ertränkte Priester 1729 heilig gesprochen und 1732 von den Jesuiten zu ihrem zweiten Ordenspatron erhoben worden war. |
99947799 | ||
| Stau- und Hebewerk | Hauptstraße (Karte) |
Gusseisen, an der Brücke über dem Schwarzbach, 1899, später z.T. erneuert
Als eines der heute nur noch selten erhaltenen Stau- und Hebewerke aus Gusseisen hat das Beispiel am Schwarzbach in Waibstadt Zeugniswert für die Stadt- und Technikgeschichte. |
99947787 | ||
Weitere Bilder |
Kath. Kapelle St. Maria | Helmstadter Straße 1 (Karte) |
Dreischiffige Hallenkirche mit eingezogenem 5/8-Chor und Dachreiter, Sandstein, glasierte Dachziegel, im Inneren netzgewölbter Chor, 1882
Bereits seit 1426 ist außerhalb der Stadtmauern “an der Steigen” eine Marienkapelle belegt. Der Standort galt als besonderer Gnadenort, die Kapelle spielte entsprechend eine bedeutende Rolle in der religiösen Geschichte der Stadt. Sie war Eigentum der Bürger und blieb während der Jahre 1609 bis 1615, als der Kurfürst der Pfalz den reformierten Gottesdienst in Waibstadt einführte, Ort des katholischen Gottesdienstes. Der heutige Bau wurde in den 1880er-Jahren aus dem regionaltypischen roten Sandstein nach Plänen des Architekten Ehrmann erbaut. Die Kirche ist in spätromanischen/frühgotischen Formen gestaltet, deren Zusammenstellung und Verknüpfung sie als charakteristischen Vertreter des Historismus ausweisen. Mit dieser bauzeittypischen Gestaltung stellt sie ein anschaulich erhaltenes Zeugnis für den Kirchenbau des späteren 19. Jahrhunderts dar. |
99951977 ( | |
| Bahnwärterhaus | Helmstadter Straße 33 (Karte) |
99951996 | |||
Weitere Bilder |
Bahnhof Neckarbischofsheim-Nord | Helmstadter Straße 45, 47 (Karte) |
Bestehend aus: Empfangsgebäude, zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Krüppelwalmdach, Ecklisenen; Toilettengebäude, eingeschossiger Backsteinbau mit Satteldach, spätes 19. Jahrhundert
1887 erhielt Neckarbischofsheim mit dem Bahnhof Neckarbischofsheim Nord einen Bahnanschluss an die 1862 eröffnete Bahnstrecke Meckesheim–Neckarelz. Da die Kalkbrüche im Krebsbachtal zwischen den Gemeinden Helmhof und Obergimpern einen Bahnanschluss günstig erschienen ließen, entstand die von diesem Bahnhof abzweigende Krebsbachtalbahn, eine Stichbahn nach Hüffenhardt. Sie wurde am 15. Oktober 1902 eröffnet. Das Empfangsgebäude in Neckarbischofsheim ist ein anschauliches Beispiel seines Typs in Formen des Heimatstils, der auf Elemente regionaler Architektur zurückgreift und damit charakteristisch ist für die Bahngebäude des 19. Jahrhunderts im ländlichen Raum. Der Bahnhof Neckarbischofsheim-Nord ist für die badische Bahngeschichte, speziell der Nebenbahn nach Hüffenhardt, und die Stadtgeschichte sowohl von Neckarbischofsheim als auch von Waibstadt ein anschauliches und wichtiges Dokument. |
99952004 ( | |
| Wohnhaus | Lammstraße 15 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Bau mit Mansarddach, massives Erdgeschoss, vorkragendes Fachwerkobergeschoss, im Kern wohl im 16./17. Jahrhundert
Das Fachwerkhaus, das dem Vorkragen des Obergeschosses, der Anordnung und der Gestaltung der Fenster nach zumindest im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert stammt, steht in dem Teil der Stadt mit dem ältesten Bestand an Häusern. Vor allem im vorderen Teil der Lammstraße zur Langestraße hin wird durch eine Gruppe von Häusern die bauhistorisch prägende vielteilige Anordnung der Baukörper im Kernbereich der Stadt dokumentiert. Da bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts eine Ansiedlung außerhalb der Stadtmauern verboten war, wurde jeder Winkel innerhalb der Stadt genutzt. Damit ist das Gebäude wichtiges Zeugnis der Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
99952605 | ||
| Wohnhaus | Lammstraße 23 (Karte) |
Zweigeschossig mit Satteldach, massives Keller- und Erdgeschoss, vorkragendes Fachwerkobergeschoss, 16. Jahrhundert
Das stattliche Gebäude ist ein charakteristisches, in Waibstadt heute selten gewordenes Beispiel eines Fachwerkbaus des 16. Jahrhunderts. Es gehört zusammen mit dem Alten Schloss und dem sogenannten Schlössle zu den ältesten Gebäuden der Stadt und ist damit wichtiger Beleg der Waibstädter Stadtbaugeschichte. |
99952634 | ||
| Gasthaus Zum Ochsen (heute Wohnhaus) | Lange Straße 6 (Karte) |
Zweigeschossiger, traufständiger verputzter Bau mit Kniestock und Satteldach, 1875
Das Gasthaus weist sich mit seinem stichbogigen Portal in Rechteckrahmung mit profilierter Verdachung, den Kantenpfeilern und dem Stockwerksgesims, den Stichbogenfenster des Erdgeschosses auf Konsolen sowie den Rechteckfenstern des Obergeschosses auf Konsolen mit Fries und profilierter Verdachung als Bau des Spätklassizismus aus. Insgesamt zeigt das Gebäude eine ausgewogene Horizontal- und Vertikalgliederung. Die maßvolle, aber gezielt eingesetzte Bauornamentik bezeugt die historische Handwerkskunst der Erbauungszeit in Waibstadt. |
99952663 | ||
| Wohnhaus | Lange Straße 13 (Karte) |
Zweigeschossiger, traufständiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Ecklisenen, Stockwerkgesimse, am Portal 1848 (i)
Das 1848 errichtete Gebäude stellt aufgrund der Gesamterscheinung, der ausgewogenen Horizontal- und Vertikalgliederung durch Lisenen und Stockwerksgesimse, dem Giebelfries sowie aufgrund der architektonischen Gestaltung der Einzelelemente, z. B. des mittigen Portals in qualitätvollem Sandsteingewände mit gerader Verdachung auf Volutenkonsolen ein anschauliches Beispiel eines spätklassizistischen Wohnhauses dar. Zusammen mit Lange Straße 4, 6 und 15 bildet es ein Ensemble von Häusern derselben Erbauungszeit in klassizistischer Formensprache, die das historische Bild des vorderen Teils der Lange Straße prägen und die jüngere Stadtbaugeschichte bezeugen. |
99952596 | ||
| Wohnhaus | Lange Straße 15 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter, traufständiger Massivbau mit Satteldach, abgetreppter Giebelfries, am Portal 1852 (i)
Der 1852 errichtete Bau stellt aufgrund der Gesamterscheinung, der ausgewogenen Horizontal- und Vertikalgliederung durch Lisenen und Gesimse, den abgetreppten Giebelfries der Giebelseite sowie aufgrund der architektonischen Gestaltung der Einzelelemente, z. B. des mittigen Portals in qualitätvollem Sandsteingewände mit gerader Verdachung auf Volutenkonsolen, ein anschauliches Beispiel eines spätklassizistischen Wohnhauses dar. Zusammen mit dem Nachbarhaus Lange Straße 13 und den gegenüberliegenden Häusern Lange Straße 4 und 6 bildet er ein Ensemble derselben Erbauungszeit in klassizistischer Formensprache, die das historische Bild des vorderen Teils der Lange Straße prägen und von Bedeutung für die Stadtbaugeschichte von Waibstadt sind. |
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| Adelshof | Lange Straße 18 a, 18, 20, 20/1, 20/2, 20/3, 22, 23, 24, 26 a, 26 (Karte) |
Sog. Schlössle, bestehend aus:
Das sog. Schlössle mit seinen dreiseitig angeordneten Wirtschaftsgebäuden und der gegenüberliegenden Zehntscheune gehört zusammen mit dem Degenfeld’schen Schloss zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Waibstadt hatte seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges drei Adelshöfe, die alle einmal im Besitz der Familie von Helmstatt waren. Das im 16. Jahrhundert erbaute Schlössle in der Lange Straße kam zu einem unbekannten Zeitpunkt von denen von Helmstatt an die Familie Hontheim bzw. Hundheim und wurde 1662 von Johann Werner von Hontheim an die Familie von Schmittberg verkauft. Als Zeugnis der Lebens- und Wirtschaftsbedingungen des Landadels im 16. Jahrhundert in einer Stadt und als seltene Hofanlage der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg, die zusammen mit dem Degenfeld’schen Schloss und den Häusern Lammstraße 15 und 23 das historische Ortsbild entscheidend prägt, ist das Schlössle von herausragender Bedeutung für die Stadt- und Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
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| Madonna mit Kind (an der Hausfront) | Lerchenstraße 21 (Karte) |
Auf hohem Sockel, 1827 (i)
Die Madonna ist nicht nur ein anschaulich überliefertes Beispiel einer für katholische Regionen charakteristischen, zum Schutz des Anwesens aufgestellten Hausfigur, sie ist auch ein Beleg der regionalen Steinmetzkunst des 19. Jahrhunderts. |
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| Wegkreuz | Lerchenstraße 34 (Karte) |
Steinkruzifix von 1710(?), Sockel von 1829
Das am nordwestlichen Ortsaufgang aufgestellte Kruzifix ist ein sprechendes Zeugnis der in katholischen Gebieten weit verbreiteten Tradition des Wegkreuzes und ein Beleg der Steinmetzkunst des 18. und 19. Jahrhunderts. |
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Weitere Bilder |
Weil-Mausoleum | Mühlberg (Karte) |
Überkuppelter Zentralbau aus Sandsteinquadern mit ummauertem rechteckigen Vorhof, Freitreppe, vorgelagerte gebogene Mauerzungen, für den jüdischen Getreidegroßhändler Dr. h.c. Hermann Weil nach Plänen des Frankfurter Architekten Alfred Engelhard errichtet, 1924–27
Das Mausoleum wurde im Auftrag des wohlhabenden jüdischen Getreidegroßhändlers Dr. h.c. Hermann Weil nach Plänen des Frankfurter Architekten Alfred Engelhard neben dem jüdischen Friedhof, in topographisch herausragender Lage, am bewaldeten Hang des Mühlbergs mit weiter Aussicht auf die umgebenden Hügellandschaft errichtet. 1938 wurde der Grabraum geschändet, die Urnen entfernt und die feste Wandausstattung abgeschlagen. 1966 ging die Anlage durch Schenkung der Erben in das Eigentum der Stadt Waibstadt über. Das Grabmal des Hermann Weil besitzt aufgrund seiner hohen künstlerischen Qualität eine besondere Bedeutung, die weit über den regionalhistorischen Zusammenhang hinausgeht. Die Bestattung eines Angehörigen des jüdischen Glaubens in einem in diesem Maße repräsentativen Grabmal ist ein seltenes Phänomen, da das Judentum eine schlichte Grabgestaltung bestimmt. Für die Gemeinde Waibstadt ist das Grabmal wie der große jüdische Friedhof von besonderer Bedeutung für die Erinnerung an die Geschichte der Juden in Waibstadt. |
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| Wegkapelle | Mühlbergweg (Karte) |
Tabernakelartiker Sandsteinbau, Säulen- und Pfeileraufbau, massive Steinkuppel mit jügerem Kreuz, im Innerern Muschelnische, am Altarsockel Stifterinschrift bezeichnet 1745, Querseiten zugesetzt, 1912
Die Kapelle ist eine charakteristische kleine Andachts- und Wallfahrtsstätte der Barockzeit, die das regionale Kunstschaffen der Epoche dokumentiert. Sie ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und baulich wie bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität. Die Kapelle ist dabei nicht nur ein orts- und kirchengeschichtliches Zeugnis, sondern auch wichtiges Element in der durch solche kleinen Andachtsstätten gleichsam sakralisierten Kulturlandschaft um das katholisch geprägte Waibstadt. |
99952751 | ||
| Postamt | Neidensteiner Straße 1 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit am Giebel abgewalmtem Mansarddach mit breiter Wiederkehr, segmentbogiges Eingangsportal mit Reichsadler, 1928/29
Das Postamt steht am Eingang zur Altstadt und prägt das Bild der Eingangssituation entscheidend mit. Es wurde 1928/29 in neubarocken Formen errichtet. Mit dieser Gestaltung entspricht es dem Neuklassizismus, der am Übergang vom Historismus zur Moderne steht. Als eine der traditionalistischen Architekturströmungen des frühen 20. Jahrhunderts nimmt dieser Formen der Antike, des Barock und des Klassizismus wieder auf. Damit ist das Postamt von Bedeutung für die jüngere Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
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Bahnhof-Empfangsgebäude | Neidensteiner Straße 2 (Karte) |
Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Flachdächern, Sockel aus roten Sandsteinquadern, Architekturglieder in hellem Stein, um ein Mezziangeschoss erhöhter Mittelpavillon, Ecklisenen, konsolgeschmücktes Traufgesims, segmentbogige Fenster, 1865/68
Der 1865/68 erbaute, in ausgewogener Horizontal- und Vertikalgliederung gestaltete Bau gehört zu den charakteristischen Beispielen der kleineren badischen Bahnhöfe, die in der Tradition der Karlsruher Hübsch-Schule entstanden sind. In wichtiger Position am Stadteingang gelegen, prägt der Bahnhof das Stadtild von Waibstadt in entscheidendem Maße. Zudem belegt er die verkehrstechnische Erschließung der Region in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. |
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| Wohnhaus | Ochsenstraße 11 (Karte) |
Zweigeschossiger, weitgehend verputzter Bau mit steilem Satteldach, massiver Hochkeller und Erdgeschoss, einläufige Steintreppe, rundbogiges Kellerportal, traufseitig leicht vorkragendes Fachwerkobergeschoss, 17./18. Jahrhundert
Das Gebäude ist aufgrund der Gesamterscheinung, der Konstruktion mit vorkragendem Fachwerkobergeschoss und Fachwerkgiebel auf massivem Hochkeller und Erdgeschoss, der einläufigen Steintreppe, unter der der rundbogige Kellerzugang liegt, der steilen Dachneigung, der Auszierung des Fachwerks als Bau des 17./18. Jahrhunderts einzuschätzen. Das Fachwerkhaus ist demnach ein Zeugnis historischer Waibstädter Handwerkskunst und belegt als eines der ältesten Häuser am Ort die Stadtbaugeschichte. |
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| Hofanlage | Ochsenstraße 17 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus, zweigeschossig mit Mansarddach, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss und Giebel, seitliche Hofdurchfahrt auf Holzstütze, 1786; rückwärtige Scheune auf Stadtmauerresten, 18. Jahrhundert
Aufgrund der Gesamtanlage, der Fachwerkkonstruktion, des Fenstererkers im Obergeschoss und des Mansarddaches ist das Gebäude, wie auch die Bauinschrift 1786 belegt, in das 18. Jahrhunderts zu datieren. Die Hofanlage ist unmittelbar an der Stadtmauer angesiedelt (die Scheune steht auf Stadtmaueresten) woraus die für die Erbauungszeit ungewöhnliche traufständige Stellung des Wohnhauses zur Straße hin erklärt wird. Sie ist ist eine der wenigen erhaltenen Hofanlagen der Barockzeit in Waibstadt und damit ein bedeutendes Dokument der historischen Bebauung der Waibstadter Altstadt. Das Fachwerkhaus bezeugt zudem die Handwerkskunst der Entstehungszeit. |
99952787 | ||
| Kath. Pfarrhof | Pfarrstraße 3 (Karte) |
Bestehend aus: Pfarrhaus, zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Krüppelwalmdach, Stockwerksgesims, reich profilierte Traufe, 1820, nach Osten erweitert 1906; Ökonomiegebäude; Mauer mit segmentbogigem Hoftor; Pfarrgarten
Das katholische Pfarrhaus wurde 1820 nach den Plänen des Bezirksbaumeisters Dyckerhoff, Mannheim, erbaut und 1906 nach Plänen des Bezirksbaumeisters Julius Koch, Heidelberg, um eine Achse nach Osten erweitert. Es ist Bestandteil einer zur Straße hin durch eine Mauer mit rundbogigem Hoftor abgeschlossenen Hofanlage mit ehemaligen Ökonomiegebäuden. Bei der Erbauung der Hofanlage musste ein Teil der Stadtmauer abgebrochen werden, der heutige Pfarrgarten erstreckt sich im einstmaligen Stadtgraben. Das ortsbildprägende Anwesen ist ein mit allen seinen Bestandteilen überliefertes, anschauliches Beispiel eines Pfarrhofes im 19. Jahrhundert, wobei das Pfarrhaus die Bauweise des frühen Klassizismus in schlichter aber wirkungsvoller Anordnung der Baumassen dokumentiert. Da in der überwiegend katholischen Bevölkerung Waibstadts die katholische Pfarrei eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben der Stadt spielte, ist sie ein wichtiges Zeugnis der Stadt- und Kirchengeschichte. |
99952796 | ||
| Gedenktafel | Pfarrstraße 10 (Karte) |
Über Portal des ehemaligen Krankenhauses (heute Wohnhaus), 1832
Über dem Portal des heutigen Wohnhauses gibt eine Inschrifttafel aus Sandstein Auskunft über die ursprüngliche Funktion des Gebäudest und erklärt zugleich, warum die hier mündende kleine Straße Spitalstraße genannt wird. Die Inschrift lautet: „Von dem gewesenen Oberbürgermeister, Kauf- und Wandersmann Anton Ignaz Wacker und dessen Ehefrau Eva Antonia, eine geborene Hindeberger, wurde dieses Krankenhaus im Jahre Christi 1832 in Waibstadt erbaut.“ Damit ist die Inschrifttafel Beleg des durch private Stiftungen mitfinanzierten Gesundheitswesens von Waibstadt. |
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| Wohnhaus einer Hofanlage | Ringstraße 17 (Karte) |
Zweigeschossig mit Krüppelwalmdach, Massiverdgeschoss, darüber Fachwerk, Ostwand massiv (Stadtmauer), 1784 (i)
Das Wohnhaus wurde als Bestandteil einer spätbarocken Hofanlage 1784 direkt an der Stadtmauer, unmittelbar neben dem abgebrochenen Matzentor erbaut. Die Hofanlage ist die älteste erhaltene in der Stadthälfte östlich der Hauptstraße, der kleine Vorbau an der Ostseite war vermutlich in die Befestigungsanlage integriert und zählt somit zu den wenigen noch sichtbar vorhandenen Resten der alten Stadtbefestigung. Der Fachwerkgiebel des Gebäudes zur Ringstraße prägt das Stadtbild entscheidend. Damit ist das Gebäude wichtiger Beleg der Stadtbaugeschichte von Waibstadt. |
99952921 | ||
| Portalgewände mit Pfeilerrahmung | Schloßstraße 1 (Karte) |
Profilierte Verdachung, 1849
An dem Wohnhaus ist vor allem das handwerklich qualitätvoll gearbeitete Portal mit ornamentierter Pfeilerrahmung und profilierter Verdachung hervorzuheben. Das Portal ist ein charakteristisches Beispiel in spätklassizistischen Formen von 1849 und damit Beleg der Handwerkskunst in der Mitte des 19. Jahrhunderts. |
99952978 | ||
| Hofanlage | Schloßstraße 3 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus, zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Traufgesims mit Deutschem Band, abgetreppter Giebelfries, konsolenübergiebeltes Portal; im rückwärtigen Bereich Nebengebäude, 1849
Das Wohnhaus stellt sich in seiner Gesamterscheinung, der ausgewogenen Horizontal- und Vertikalgliederung mit Kantenlisenen und Gesimsen sowie in der Ausführung einzelner Architekturelemente wie des Portals, das von Sandsteinpfeilern und Dreieckgiebel auf Volutenkonsolen gebildet wird, als ein beispielhafter Bau spätklassizistischer Formensprache dar. Zusammen mit der großen seitlich angeordneten Scheune und den rückwärtigen Nebengebäuden bildet der Komplex eine Hofanlage, die historisch kleinstädtische Lebens- und Arbeitsbedingungen dokumentiert. |
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| Stadtmauerreste | Ringstraße 17; Schloßstraße 11 (Karte) |
Waibstadt war als Reichsbesitz wohl schon vor 1200 befestigt. Die ältere Waibstadter Stadtbefestigung dürfte sich bald als zu klein erwiesen haben, denn 1381 wird in einem Güterverzeichnis des Deutschen Ordens eine Vorstadt genannt, die durch eine spätere Erweiterung der Mauer in das Weichbild der Stadt einbezogen wurde. Die Mauer des erstmals 1241 als Reichsstadt erwähnten Waibstadt bildete ein unregelmäßiges Fünfeck, dessen Südwestecke abgeschrägt war. Die Mauer war angeblich 5 Schuh dick, 16 Schuh hoch und mit einem gedeckten Wehrgang versehen. Die Ecken waren, mit Ausnahme der südwestlichen, mit Türmen versehen, die Südwestecke war durch das Bettendorf’sche Schloss verstärkt, die Westseite durch einen viereckigen Wachtturm. Im Norden, Osten und Süden erhöhten Stadtgrabenseen die Sicherheit. Die Nordseite war weiterhin durch die hier fließenden Schwarzbach und Kresbach verstärkt, sowie durch eine palisadenartige Holzbefestigung vor dem Schwarzbach, wie ein Plan von 1727 zeigt. Nord- und Südausgang der Stadt waren durch Tortürme gesichert. Schon im 17. Jahrhundert wurde zur Erweiterung der Stadtanlage ein Teil der Befestigungsanlagen geschleift, die letzten Anlagen fielen zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Spitzhacke zum Opfer. Die erhaltenen Reste der Stadtbefestigung sind wichtige Belege der Stadtgeschichte, waren Stadtmauern für den Bürger der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadt über ihren fortifikatorischen Wert hinaus von weitreichender rechtlicher Bedeutung. | 99953138 | ||
Weitere Bilder |
Altes Schloss | Schloßstraße 6, 11 (Karte) |
Auch Degenfeld’sches Schlössle, bestehend aus:
Das sog. Alte Schloss hat aufgrund seiner bis ins späte Mittelalter zurückreichenden herrschaftlichen Geschichte vor allem heimatgeschichtliche Bedeutung. Über das 1558 aufgelöste Zisterzienserkloster Schönau und die ehemaligen Stadtherren von Helmstatt, die von 1427 bis 1466 die Pfandschaft über die Stadt innehatten, war der Ansitz an die von Degenfeld gelangt. Die Wehrhaftigkeit der noch 18. Jahrhundert prosperierenden Anlage auch gegenüber dem inneren Stadtgebiet bestätigt die einst herrschaftliche Bedeutung des Ansitzes nach außen wie nach innen. Demnach dokumentiert das heutige Doppelgehöft einen Ausschnitt der herrschaftlichen Stadtgeschichte in wesentlicher Weise. Mit seiner markanten Lage am ehemaligen Südwesteck der Stadtbefestigung sowie den im Haupthaus integrierten Wehrturm hat der einstige Ansitz zudem hohe Bedeutung für die Stadtbaugeschichte. Seine Rolle im Zuge der staufischen Stadtgründung als ein potentieller Siedlungskern in strategisch bedeutsamer Ecklage lässt für eine tiefer gehende Bauforschung wesentliche Erkenntnisse für die Stadtgeschichte erwarten. Mit den spätmittelalterlichen Kernstrukturen in Form der Stadtmauer und des Stadtturmes, den frühneuzeitlichen Baudetails wie den Rundbogentoren und Kellern sowie den barocken Stilelementen mit repräsentativer Gestaltung vor allem des Herrenhauses ist das Alte Schloss zudem eines der zentralen Zeugnisse der Architekturgeschichte in Waibstadt. |
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| Steinkreuz | Stettiner Straße 2 (Karte) |
Profilierter Sockel und Plinthe, am Sockel 1816 (i)
Das Steinkreuz von 1816 ist als Wegkreuz zum einen Beleg für die Frömmigkeit der vorwiegend katholischen Bevölkerung von Waibstadt. Zum anderen ist das Kreuz ein Beispiel für die traditionelle Steinmetzkunst in der Region, die Anfang des 19. Jahrhunderts mit Formelementen des Barock und des Rokoko arbeitete. |
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| Steinkreuz auf Sockel | Waibachstraße 28 (Karte) |
19. Jahrhundert
Das Kruzifix ist ein für seine Entstehungszeit charakteristisches Beispiel der in katholischen Gebieten weit verbreiteten Tradition des Wegkreuzes, die auch innerörtlich Aufstellung fanden und so den Dorf- bzw. Stadtraum quasi sakralisierten. |
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| Madonnenstatue in Hausnische | Waibachstraße 28 (Karte) |
1886
Die Madonna des wohl 19. Jahrhunderts steht in der Tradition der zum Schutz des Anwesens aufgestellten Hausfigur und ist ein typisches Zeugnis der Frömmigkeit in katholisch geprägten Regionen. |
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Weblinks
Quellen
Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.