Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

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Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer / Temporäre Konten), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

Informativ
{{BE|i}}
Lesenswert
{{BE|l}}
Exzellent
{{BE|e}}
keine Auszeichnung
{{BE|k}}
Neutral
{{BE|n}}
Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd

Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h., bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Bei einer geringen Beteiligung an der Kandidatur und eines sich für eine Prämierung abzeichnenden Stimmungsbildes kann die Kandidatur nach dem Ermessen der Auswerter verlängert werden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“ ohne zugleich mindestens eine Pro- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.


Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Maurice Utrillo auf einer Fotografie, zwischen 1915 und 1920

Maurice Utrillo war ein fran­­si­scher Maler, der am 26. Dezember 1883 als unehe­li­cher Sohn der Malerin Suzanne Valadon in Paris geboren wurde und am 5. November 1955 in Dax verstarb. Den Fami­lien­namen erhielt er von dem kata­la­ni­schen Maler und Kunst­kri­tiker Miquel Utrillo, der die Vater­schaft offi­ziell über­nahm, während seine biolo­gi­sche Herkunft unge­klärt blieb. Als Jugend­li­cher entwickelte er eine schwere Alko­hol­krank­heit, woraufhin ein befreun­deter Arzt seiner Mutter riet, den Sohn zur thera­peu­ti­schen Stabi­li­sie­rung zur Malerei anzu­halten. Kunst­ge­schicht­lich bedeutsam ist seine soge­nannte weiße Periode, in der er zwischen etwa 1907 und 1914 mit einer pastosen, häufig gips­ver­setzten Maltechnik menschen­leere Gassen und Fassaden des Mont­martre fest­hielt. Ab etwa 1920 wandelte sich seine Bild­sprache zur farbigen Periode mit kräf­ti­geren Kontrasten, geome­tri­schen Linien und verein­zelten Figu­ren­staf­fagen, während die künst­le­rische Origi­na­lität im Spät­werk nach Einschätzung zeit­genös­si­scher Kritiker deut­lich nach­ließ. Utrillo, der keiner Kunst­schule ange­hörte und alle modernen Stil­strö­mungen seiner Zeit unbe­rührt ließ, gilt als eigen­stän­diger Tradi­tio­na­list der fran­­si­schen Malerei und ist vor allem als Chronist des Pariser Stadt­bildes vom Mont­martre in die Kunst­ge­schichte einge­gangen.

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15. Februar

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Februar/7. März

Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig

Die Veterinärmedizinische Fakultät (VMF) ist eine der 14 Fakultäten der Universität Leipzig. Sie ist die Nachfolgeeinrichtung der Tierärztlichen Hochschule Dresden und wurde 1923 gegründet. Die VMF liegt im Leipziger Ortsteil Zentrum-Südost und ist die kleinste der fünf tierärztlichen Ausbildungseinrichtungen in Deutschland. Von 1968 bis 1990 war die Fakultät Teil der Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin, seit dem 1. Juli 1990 ist sie wieder eigenständig.

Ein weiterer Vorschlag zu einem in meinen Augen Exzellenten Artikel aus einem der letzten Schreibwettbewerbe, diesmal von Benutzer:Uwe Gille. Der Artikel wurde von ihm im März 2024 und damit direkt nach dem 100-jährigen Jubiläum der Institutsgründung geschrieben und nominiert, er konnte damit den 4. Platz der Sektionswertung erreichen (sein parallel geschriebener Artikel Feliner Diabetes mellitus fand sich auf dem zweiten wieder). Laut Uwe ist der Artikel vollständig und ich kann ebenfalls keine Lücken finden - neben der Geschihcte der Fakultät gibt es auch ein paar Passagen zum studentischen Leben, zur Architektur und auch eine Liste der Büsten am Institut. -- Achim Raschka (Diskussion) 09:31, 15. Feb. 2026 (CET)

  • Exzellent Vielen Dank für Deine Arbeit, Uwe. LG --Andreas Werle (Diskussion) 06:48, 17. Feb. 2026 (CET)
  • Exzellent Ein umfangreicher Artikel, der überzeugend gegliedert ist und eine gute Belegdichte aufweist. Auch sprachlich und formal scheint mir hier alles einwandfrei zu sein. Vielen Dank für die gute Arbeit.--Gezeitengarten (Diskussion) 22:51, 28. Feb. 2026 (CET)
  • Exzellent. MfG--Krib (Diskussion) 11:22, 12. Mär. 2026 (CET)
  • Exzellent. Sehr schön, mal ein Artikel über eine akademische Einrichtung und ihre Geschichte .--PaFra (Diskussion) 22:59, 13. Mär. 2026 (CET)

21. Februar

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 3. März/13. März

Elliptische Modulform

Elliptische Modulformen umfassen in der Mathematik eine bestimmte Gattung von Funktionen, die eine überaus starke Form der Symmetrie besitzen, und aufgrund ihrer sehr breiten Anwendungsmöglichkeiten wie zum Beispiel in Zahlentheorie, Topologie, Darstellungstheorie, Gruppentheorie, Geometrie, Kombinatorik, Stringtheorie, Differentialgleichungen und Knotentheorie zu den bedeutendsten Objekten innerhalb der modernen Mathematik gehören. Das Wort „elliptisch“ bedeutet in diesem Kontext, dass die betreffenden Modulformen auf Modulräumen elliptischer Kurven definiert sind. Hierbei ist „Modul“ ein altmodisches Wort für „Parameter, der für ein geometrisches Objekt steht“. In der Literatur wird jedoch dieser Zusatz häufig weggelassen, wenn aus dem Kontext ersichtlich ist, um welchen Typ Modulform es sich handelt.

Auf Achims netten Hinweis hin stelle ich den Artikel, der im vergangenen SW den 6. Platz belegen konnte, zur Kandidatur. Sicherlich kein leichtes Thema; ich habe mich bemüht, es so zugänglich wie möglich darzustellen, ohne in einen populärwiss. Essay abzurutschen. Über Anmerkungen freue ich mich. Liebe Grüße -- Googolplexian (Diskussion) 10:28, 21. Feb. 2026 (CET)

  • Danke für Artikel und Nominierung. Ich bin mir sehr sicher, dass der Artikel Exzellent ist, obwohl ich ihm aufgrund seines Themas und den mathematischen Anteilen nur zum Teil folgen kann und bei der Aufgabe, Fehler oder auch nur Diskussionspunkte zu finden, passen muss. Was der Artikel schafft: Er schafft es, einen Laien in das Thema einzuführen und ihn auch ein Stück weit tiefer in die Materie zu führen - wie weit der Leser mitgeht, liegt in seinem Ermessen. Zumindest bei mir entsteht immer wieder Neugierde, zurückzuspringen, wenn ich der üppigen und guten Bebilderung folge und da immer wieder neue Beispiele finde, mit denen ich etwas anfangen kann - der Zauberwürfel, die Bahnlinien, ... Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Aufarbeitung der geschichtlichen Entwicklung, die hier thematisch eingebunden und -gestreut wird - das finde ich valide, aber evtl. wäre ja ein zusammenfassender Teil dieser Entwicklungen abseits des Formelkorpus zusätzlich hilfreich. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 11:30, 23. Feb. 2026 (CET)

Exzellent Sehr guter Artikel, trotz nicht immer leichter Kost wird der Leser gut an der Hand geführt. Einige wenige Links habe ich eingefügt. Beim Kapitel Theorie_der_Partitionen scheint beim Beispiel was verrutscht zu sein, die Formel wird nicht richtig dargestellt und überschreibt teilweise den nachfolgenden Satz (Hardy und Ramanujan...). Kannst du da nochmal nachsehen? Danke--Josef Papi (Diskussion) 22:03, 4. Mär. 2026 (CET)

Exzellent Das schöne an Wikipedia ist die Vielseitigkeit an Themen und das Bemühen ein jedes Lemma verständlich auch dem Laien darzustellen. Dieses Bemühen sehe ich hier in einem besonderen Maße, das ich gerne mit einem exzellenten Votum würdigen möchte. --Gezeitengarten (Diskussion) 23:29, 5. Mär. 2026 (CET)

23. Februar

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 5. März/15. März

Liste rechtsextremer Kampfbegriffe

Diese Liste umfasst Begriffe der als Metapolitik bezeichneten Strategie, die genutzt wird, um rechtsextreme Positionen in einem gemäßigt akademisch anmutendem Vokabular in die Mitte der Gesellschaft zu transportieren und sie dort diskursfähig zu machen sowie:

  • Begriffe und „Schlagwörter als notwendige politische Mittel zur Vereinfachung einer Ideologie“, die ausschließlich im populistischen und rechtsextremen Diskurs genutzt werden,
  • Begriffe, die aus dem populistischen und rechtsextremen Milieu in den hegemonialen Diskurs gelangt sind
  • Neutrale Begriffe, die im rechtsextremen Milieu eine andere Denotation oder Konnotation haben als im hegemonialen Diskurs oder gezielt gemäß der eigenen Ideologie umgedeutet werden.

Grundlage der Liste ist das Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe. Sukzessive wurden weitere Begriffe aus journalistischen Listen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen hinzugefügt. Die Sprache ist gelegentlich schwierig zu verstehen, um präzise zu formulieren und nah an den Belegen zu bleiben. Das Ziel der Liste ist nicht nur, die Bedeutungen der Szenesprache und Strategie der Wortschöpfungen rechtsextremer Denkfabriken der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Die Liste soll auch einen Gesamtüberblick über das Phänomen Rechtsextremismus bieten. Ausführliche Begründungen und Hinweise der Voten sind ausdrücklich erwünscht. −Sargoth 14:15, 23. Feb. 2026 (CET)

Eine Auszeichnung ist nicht gerechtfertigt; der Text entspräche allenfalls den Anforderungen eines Qualitätsbausteins. Der Beitrag leidet unter erheblichen konzeptionellen und methodischen Mängeln. An die Stelle einer analytischen Durchdringung tritt ein unsystematisches Konglomerat aus Schlagworten. Die bloße Aneinanderreihung von Buzzwords ist keine tragfähige Einordnung rechtsextremen Vokabulars. Insgesamt entsteht der Eindruck eines aktivistischen Zugriffs, nicht einer wissenschaftlich distanzierten Analyse.
Irritierend ist auch, dass bei vielen Begriffen Belege fehlen.
Viel problematischer ist allerdings die Methode. Aussagen wie „Babycaust ist ein Relativierungsbegriff des radikalen Christentums“ operieren wiederum mit Schlagworten, ohne die Kontexte zu klären. Etikettierung ersetzt durch Etikettierung. Toll.
Besonders gravierend ist die Übernahme rechtsextremer Selbstdeutungen in einer Weise, die deren interne Narrative reproduziert, statt sie zu dekonstruieren. So wird etwa ausgeführt, „Rasse“ sei nach rechter Ideologie im Kontext der Begegnung Europas mit außereuropäischen Bevölkerungen entstanden; die Konstruktion einer Hierarchie habe Unterjochung und Völkermord legitimiert und sei als Verarbeitung eines „Traumas“ zu verstehen. Eine solche Darstellung referiert nicht nur ein spezifisches neorassistisches Narrativ, sondern formuliert es in einer Sprache, die dessen Binnenlogik weitgehend übernimmt. Problematisch ist dabei zweierlei: Zum einen wird ein partikulares Deutungsmuster als vermeintlich allgemeingültiges rechtsextremes „Rasse“-Konzept präsentiert; zum anderen fehlt die klare analytische Distanz, die eine wissenschaftliche Auseinandersetzung kennzeichnen müsste. Die begriffliche Unschärfe – etwa hinsichtlich dessen, was unter „Subjekt“ oder „Rasse“ jeweils verstanden wird – verstärkt den Eindruck konzeptioneller Inkonsistenz.
Das Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe ist da übrigens deutlich differenzierter. Dieser Artikel verkürzt und nivelliert dementgege einfach komplexe Diskurse. Als methodisch vorbildlich kann insbesondere Vokabular des Nationalsozialismus von Cornelia Schmitz-Berning gelten, das die Terminologie des Nationalsozialismus quellengesättigt, sprachgeschichtlich fundiert und in sachlicher Distanz erschließt. Das sollteste du dir als Vorbild nehmen. Alles in Allem fehlt dem Artikel eine klare begriffliche Systematik, eine tragfähige Quellenbasis sowie die notwendige analytische Distanz gegenüber dem Untersuchungsgegenstand. --~2026-12084-79 (Diskussion) 18:31, 23. Feb. 2026 (CET)
Danke, die Form deines Votums ist etwas rustikal, mit dem Inhalt kann ich aber gut was anfangen. Den Babycaust habe ich entfernt, der ist denke ich nicht besonders zentral und bei Nutzung selbsterklärend. Der Abschnitt zur Rasse ist aus dem Handwörterbuch (Selbstverständlich gekürzt). Distanzierung ist tatsächlich nicht die Absicht der Liste, sondern Erläuterung des Denkgebäudes. Dein Eindruck fehlender Belege konsterniert mich ein wenig, wiewohl tatsächlich bereits beim zweiten Begriff keiner angegeben ist, obwohl ich mich erinnere, da wie bei allen anderen paraphrasiert statt aus dem Kopf formuliert zu haben. Guter Hinweis. Schmitz-Berning besorge ich mir demnächst. Grüße −Sargoth 10:43, 24. Feb. 2026 (CET)
Ich habe Schmitz-Berning jetzt vorliegen. Ich kann da keinen Unterschied erkennen, außer dass Sie Primärquellen nutzt, u.a. Gesetzestexte, Verordnungen etc., was in Wikipedia nicht opportun ist. Uns sie hat - wie es sich in wiss. Werken gehört - Methode und Quellenapparat vorangestellt. Die einzelnen Stichwörter geben aber auch nur wider, was in den Primärquellen steht, ohne sich irgendwie zu distanzieren. −Sargoth 16:57, 26. Feb. 2026 (CET)

Abwartend Ich tu mich mit der Präsentation der Liste schwer. Die Einleitung ist etwas arg kurz, hinzu kommt, dass die Liste als langer, strukturarmer Block daherkommt, in der auch die konkreten Schlagwörter verschwinden. Offensichtliche Verbesserungsideen dafür habe ich aber nicht, außer vielleicht die Schlagwörter kursiv zu setzen. Gibt es naheliegende Vergleichslisten, die als informativ bewertet wurden? Lägen eigentlich hinreichend Informationen vor, um die Verwendung der Begriffe zeitlich einzuordnen? Das könnte eine interessante Einordnung geben. --MGChecker – (📞| 📝) 11:21, 27. Feb. 2026 (CET)

ich halte die beim Abfassen des Artikels gewälte methode für ungeeignet. Die Begriffe sollten schon epistomologisch durchdrungen und kontextualisiert werden. Teilweise fehlt der Kontext völlig und wird stattdessen durch schlagworte erklärt. Man kann auch fragen ob sich das thema im begrenzten Rahmen solch einer liste überhaupt sinnvoll darstellen lässt. --~2026-14120-02 (Diskussion) 22:46, 4. Mär. 2026 (CET)
Informativ Zunächst einmal möchte ich mich für die umfangreiche Arbeit an der Liste bedanken. Der Artikel bietet eine nützliche Übersicht über rechtsextreme Begriffe. Das sollte man würdigen, auch wenn man gegen eine Auszeichnung stimmt. Das Plädoyer für ein wenig mehr Miteinander und Einfühlungsvermögen insbesondere in hitzigen Debatten scheint hier einmal nötig.
Die Informationen sind nicht überladen, das Layout ist ansprechend und es liegt auch eine ausgewogene Mischung aus Fließtext und Links vor. Einzelnachweise sind in angemessenem Umfang zum Belegen von Informationen vorhanden. Die Einleitung mag kurz sein, aber sie ist konzise. Das sind alles wichtige Kritieren für informative Listen, die ich hier erfüllt sehe.
Ob alle Einordnungen im Detail fachwissenschaftlich unumstritten sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Für die Zwecke einer informativen Liste erscheint mir die Darstellung jedoch ausreichend belegt und nachvollziehbar.
Das Vorhaben ein komplexes diskursanalytisches Thema in eine alphabetische Liste zu überführen ist natürlich anspruchsvoll. Solange es aber unter Einbezug von Sekundärliteratur geschieht, gelingt dieses Vorhaben. Kritik würde ich dann als angebracht ansehen, wenn Forschung ignoriert würde, was ich hier aber nicht erkenne.
Sicherlich treffen genannte Kritikpunkte aus der Diskussion teilweise zu. Aber in der Abwägung und mit Blick auf unsere Kriterien für informative Listen, sind m. E. die Kriterien erfüllt, was mein Votum begründet. --Gezeitengarten (Diskussion) 14:56, 7. Mär. 2026 (CET)

Der Artikel wirft viele Fragen auf. Beginnend mit der Einleitung: was ist „gemäßigt akademisch anmutendes Vokabular“, woher stammt dieser Begriff? Was ist „die Mitte der Gesellschaft“? Eine inhaltsleere Hülse, oftmals von Politikern benutzt. Wer definiert den „hegemonialen Diskurs“? Was ist „populistisches Milieu“? Mit solch unscharfen Begriffen lässt sich nichts darstellen. Zu den Schlagwörtern als Beispiel: Inwieweit ist „Multi-Kulti“ ein „emanzipatorischer Begriff“? Alles in allem ist die Liste ein Sammelsurium verschiedenster Schlagwörter, bei denen nicht klar wird, nach welcher Systematik sie zusammengestellt worden sind. Für eine Auszeichnung sehe ich keinen Grund. --~2026-15117-42 (Diskussion) 17:26, 9. Mär. 2026 (CET)

Das gemäßigt akademische Vokabular ist aus dem Spiegel. Das bedeutet soviel wie schlau klingen, ohne abgehoben zu wirken. Die dort zitierte FES erläutert gesellschaftliche Mitte so: „Die Methodik spiegelt das gesellschaftliche Mitte-Verständnis wider: Gefragt wird eine Stichprobe von Menschen, die sich in weiten Teilen politisch, sozial und/oder ökonomisch als Mitte verstehen lässt. Personen aus dem organisierten Extremismus oder Terrorismus sind vermutlich nicht darunter. Doch auch wenn es unwahrscheinlich ist, lässt sich nicht ausschließen, dass vereinzelt solche Personen in der Stichprobe auftauchen“ (S. 22). Mehr zum Hintergrund des Begriffs Multi-Kulti ist im verlinkten Artikel Multikulturalismus zu lesen, dort wird die Abkürzung als abwertend bezeichnet, das könnte aber als kontrafaktisch bezeichnet werden. Das zugehörende Adjektiv ist laut Wörterbuch nämlich friedlich. Siehe auch Radio Multikulti. Laut hier seit Sarrazin 2010 erst negativ genutzt. Aber ich will mich nicht totgoogeln. Sammelsurium oder Sammlung, wie Wikipedia selbst, das sehe ich nicht negativ, da ich die Wortwahl des Rechtsextremismus weder erfinde noch präge, sondern hier wiedergebe. Und diese Ideologie ist nun mal ein irrationales Sammelsurium aus Geschichtsrevisionismus, blankem Rassismus, Antisemitismus, Gewaltphantasie etc. −Sargoth 18:59, 10. Mär. 2026 (CET)

26. Februar

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 8. März/18. März

Kölner Totentanz

Der Kölner Totentanz ist ein Werkzyklus von Harald Naegeli, dem „Sprayer von Zürich“. Er sprühte Anfang der 1980er lebensgroße Skelettfiguren im Kölner Stadtraum, die meist innerhalb kürzester Zeit vom städtischen Amt für Unterhaltung beseitigt wurden. Nur das Skelett am zugemauerten Westportal der romanischen Kirche St. Cäcilien, in der das Museum Schnütgen beheimatet ist, wurde als Kunstwerk anerkannt und über die Jahrzehnte seines Bestehens erhalten, restauriert und 1989 sogar von dem Künstler selbst erneuert. Dieses Skelett wird mitunter auch als Tödlein bezeichnet. Weitere Graffiti der Serie sind nur durch zeitgenössische Fotografien dokumentiert; vereinzelt lassen sich extrem verwaschene Reste finden.

Der Artikel zu diesem ungewöhnlichen Kunstwerk mit seiner ungewöhnlichen Geschichte wurde von elya beim Herbstschreibwettbewerb 2024 aufgearbeitet und konnte sich in der Kunstsektion auf dem zweiten Platz platzieren. Ich denke, der Artikel kann auch ruhigen Gewissens in unsere Auslage aufgenommen und auf der Hauptseite gezeigt werden. Ich würde in gern in den Exzellenten Artikeln sehen. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 19:14, 26. Feb. 2026 (CET)

Schöner Artikel, von dem Kölner Totentanz hatte ich noch nie gehört. Mir kamen aber bei der Lektüre, auch beim gleichzeitigen Lesen des Artikels zu Harald Naegeli ein paar Fragen/Kommentare:
  • "Unter anderem an folgenden Orten sind einzelne Graffiti des Totentanzzyklus durch zeitgenössische Fotografien dokumentiert:" es folgt eher eine Aufzählung von Skeletten, als an Orten
hab ich mir angesehen, aber da die Orte alle in Köln sind und oft auch sehr diffus („linker Brückenpfeiler der Mülheimer Brücke“ usw.), würde es dadurch deutlich unübersichtlicher. Erst mal gelassen. Wenn du eine bessere Überschrift an der Stelle weißt, gerne. --elya (Diskussion) 19:06, 27. Feb. 2026 (CET)
  • "Der Künstler selbst fotografierte seine Arbeiten nie", da würde ich klar machen, dass sich die Aussage auf den Kölner Totentanz bezieht, zumindest wird im Künstlerartikel erwähnt, dass er die Skelette in Zürich selbst dokumentierte.
 Ok --elya (Diskussion) 19:06, 27. Feb. 2026 (CET)
  • Da im Artikel auch der Totentanz von Zürich erwähnt wird, fände ich es auch passend die im Naegeli-Artikel erwähnten Totentänze der Fische in Zürich und Venedig zu erwähnen; Die erwähnten Zickzacklinien als Rippen im Kölner Totentanz, entsprechen die dem Foto aus Zürich im Artikel? Wenn ja, fände ich es schön, das beschrieben zu sehen. --SimchaAzad (Diskussion) 21:56, 26. Feb. 2026 (CET)
da habe ich damals gekämpft … ich fand Zürich spannend als Nachklapp, aber wenn ich sie alle zusammengetragen hätte, wäre es nicht mehr der Artikel zum Kölner Totentanz. Das sähe ich eher im Hauptartikel oder separat. Dann könnte man Zürich hier auch etwas rauskürzen. --elya (Diskussion) 19:06, 27. Feb. 2026 (CET)
Kann ich nachvollziehen (auch das oben mit den Orten, wofür mir im Moment auch keine andere Version einfällt).Insofern: wunderbar. Von mir, der ich vom Kölner Totentanz zuvor nicht wusste, ein Laien-Exzellent --SimchaAzad (Diskussion) 20:49, 2. Mär. 2026 (CET)
Exzellent Als Artikel hervorragend und gleichzeitig eine würdige Erinnerung, wenn das Werk in WP hervorgehoben wird.--Der wahre Jakob (Diskussion) 15:14, 10. Mär. 2026 (CET)

Exzellent --Päppi (Diskussion) 22:09, 10. Mär. 2026 (CET)

Exzellent --Arkelin (Diskussion) 16:28, 11. Mär. 2026 (CET)

27. Februar

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 9. März/19. März

Ötztal

Das Ötztal ist ein Nord-Süd-verlaufendes rund 65 Kilometer langes Seitental des Inntals im österreichischen Bundesland Tirol. Das Tal trennt die Ötztaler Alpen im Westen von den Stubaier Alpen im Osten und ist von zahlreichen Dreitausendern mit weitreichenden Gletschern umgeben. Das Tal ist in fünf markante Stufen gegliedert, jede Stufe ist durch weite Trogtäler mit flachen Schwemmebenen gekennzeichnet. Jedes der Talbecken wird vom nächsten durch steile Schutt- oder Felsriegel getrennt, durch die sich die Ötztaler Ache oft schluchtartig den Weg gebahnt hat. Das Ötztal weist ein vergleichsweise mildes Klima auf, das je nach Höhenlage der einzelnen Stufen variiert. Menschliche Anwesenheit ist seit 6300 Jahren nachweisbar, eine dauerhafte Besiedlung ist seit dem Mittelalter belegt.

Das Ötztal kennen sicher viele, im Artikel gibt es noch viele interessante Details dazu. Ich habe den Artikel in mehreren Schüben grundlegende überarbeitet und ausgebaut. --Alpenhexe (Diskussion) 20:53, 27. Feb. 2026 (CET)

Hallo Alpenhexe, bitte geh den Artikel nochmals auf Wortwiederholungen und grammatikalische Unebenheiten. Verweise wie "weiter unten" sind nicht sonderlich praktisch, vorallem bei Artikel-Umbauten, einige Abschnitte (zB. im Bereich Verkehr) sind nicht referenziert. Vllt wurde das Review zu früh abgebrochen? --Bauer Alfons (Diskussion) 20:53, 28. Feb. 2026 (CET)
Danke für den Hinweis wie "weiter unten" - wo genau steht denn das? Ich habe das jetzt nicht gefunden, ist aber auch ein langer Artikel. Die Grammatik werden ich auch nochmals überprüfen. In Punkto Verkehr: Wie bei WP:Q ausgeführt, müssen triviale Aussagen nicht belegt werden, also auch nicht unbedingt , was in einer Karte einsehbar ist. Man kann natürlich eine Karte hinterlegen - wie weit das sinnvoll ist, ist aber fraglich. Für die Busverbindung suche ich noch einen Beleg heraus. Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 12:47, 1. Mär. 2026 (CET)

Leider konnte ich meine Anmerkungen nicht mehr während des Review anbringen, wo noch mehr Zeit zur Reaktion zur Verfügung gestanden hätte:

  • Im Abschnitt Klima sollte der Absatz beginnend mit "Das Tal ist immer wieder durch.." in einen neuen Abschnitt Geomorphologie/Oberflächenformen verschoben werden. Muren sind Folgen von Wetterereignissen. Dort könnte auch ein mögliches Vorkommen von Karsterscheinungen auf den Karbonatgesteinen benannt werden. Bergstürze im Abschnitt Geologie gehören eher zur Oberflächengenese.
  • Im Abschnitt Pflanzen- und Tierwelt sollte zunächst eine Bestandsaufnahme erfolgen und dann evtl. Bezüge zur kulturellen Nutzung der Landschaft.
  • In einem Artikel zu den Mittel- und Hochgebirgen erwarte ich einen Abschnitt zu den Höhenstufen (Ökologie).
  • Möglicherweise könnten Abschnitte wie Glaziologie und Böden ergänzt werden.--Püppen (Diskussion) 21:21, 28. Feb. 2026 (CET)
@Püppen, schade, dass das nicht mehr im Review geklappt hat. Ich hatte es beendet, da bereits seit einigen Tagen nichts mehr kam und erfahrungsgemäß die meisten Anmerkungen in den ersten Tagen kommen und dann meist nichts mehr.
  • Im Abschnitt Klima von Naturkatastrophen: ich habe einige Teile davon in das Kapitel Geschichte verschoben, da wird bereits von Unwetterkatastrophen berichtet. Damit ist das jetzt zusammen an einen Ort. Ich hoffe, dass passt so. Geomorphologie könnte man doch auch ganz gut bei Geologie ergänzen, nicht? Dazu muss ich aber noch recherchieren.
  • Eine Bestandsaufnahme ist bereits im Kapitel, aber nicht zusammengefasst. Das kann ich noch ergänzen (also zusammenfassen in einen Absatz). Der Bezug zur Nutzung der Landschaft ist eigentlich schon drinnen (war mithin das Wichtigste in punkto Veränderungen), was genau fehlt dir da noch?
  • die Pflanzen- und Tierwelt kann ich gerne nach Höhenstufen gliedern, das ist zum Teil ja schon da, aber nicht explizit dargestellt. Ich hatte mich in dem Kapitel nur darauf bezogen, was speziell für das Ötztal ist und wollte nicht allgemeine Aussagen treffen (das würde im Review mehrmals bemängelt und ich sollte mich strikt auf das Ötztal beschränken).
  • die unterschiedlichen Böden sind im Abschnitt Landwirtschaft behandelt, da diese für die Landwirtschaft von wesentlicher Bedeutung ist.
  • zu Gletschern kann ich noch sehr viel sagen, da gibt es auch sehr viel Literatur dazu. Ich habe es aber eher knapp gehalten, da die meiste Literatur ganz allgemein die Gletscher in den Westalpen behandelt und nicht direkt mit dem Ötztal in Verbindung steht (selbe Problem wie oben, ich sollte mich strikt auf das Ötztal beschränken, was ich in der Konsequenz dann auch gemacht habe).
Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 12:47, 1. Mär. 2026 (CET)
@Püppen: Die Karbonatvorkommen im Ötztal sind so marginal, dass sich da kein nennenswerter Karst ausgeht. Die meisten Karbonate sind dann schon auf der Südtiroler Seite der Ötztaler und Stubaier Alpen (Texelgruppe, Schneeberg (Südtirol)) und daher für das Ötztal irrelevant. Bergstürze werden des weiteren üblicherweise der Geologie zugeordnet. Klar ist das auch Geomorphologie, und auch wenn das zumindest laut WP die (physischen) Geographen (die üblicherweise lieber beschreiben als Ursachenforschung betreiben wollen) als "ihre" Domäne betrachten, ist sie üblicherweise zu großen Teilen eine Folge der (inneren) Geologie. Meines Erachtens kann das so bleiben. Auch weil es im konkreten Fall sehr wesentlich um "Bimsstein" geht. Kursorisch erwähnt sind sie in Ötztal#Beschreibung ja eh auch. --Kuhni74 (Diskussion) 16:37, 1. Mär. 2026 (CET)
Ich werde dieses Wochenende nicht mehr dazu kommen, auf eure sehr schnellen Reaktionen zu reagieren 😉 Die Kandidatur läuft ja noch etwas länger...--Püppen (Diskussion) 18:33, 1. Mär. 2026 (CET)
Dein erster und zweiter Punkt sind bereits geändert und angepasst. --Alpenhexe (Diskussion) 13:10, 4. Mär. 2026 (CET)
Beim erneuten Durchsehen stolpere ich über den Eintrag in der Infobox unter Flora: „Alle Klimastufen vom Obstanbau bis zur Nivalen Stufe“; da hat ja wohl kein einziger Begriff etwas mit Flora zu tun?--Püppen (Diskussion) 21:35, 8. Mär. 2026 (CET)
Danke für den Hinweis, ist korrigiert (zu oft hin und her geschoben). --Alpenhexe (Diskussion) 11:00, 10. Mär. 2026 (CET)

Ich denke, der Artikel hat sich in Gemeinschaftsarbeit natürlich unter Federführung der Hauptautorin gut entwickelt und hat sich inzwischen ein Exzellent verdient. Artikel über ein Tal sind immer recht schwierig, die Eigenheiten herauszuarbeiten, und sich nicht nur zu wiederholen, was für Tirol, (Ost)Alpenraum etc gültig ist. Und gearbeitet wird ja noch dran. Ein paar Bemerkungen habe ich trotzdem noch:

  • der Superlativ längstes Quertal der Ostalpen braucht immer noch einen Beleg.
  • Was meinst du mit Ein gutes Beispiel sind auch Alpenschmetterlinge? Auch wenn ich glaube dich zu verstehen, sollte wohl umformuliert werden.
  • Endemiten: Ich bin nicht ganz glücklich über den Absatz, da es nicht wirklich Endemiten des Ötztals gibt, sondern halt nur der Ostalpen, Zentralalpen etc. Daher würde ich hier kein Unterkaitel machen, sondern es irgendwie in Flora und Fauna integrieren. Eventuell könnte man auch noch die zahlreichen Publikationen der Uni Innsbruck über die Gletschervorfelder (va des Rotmoosferner) schreiben, auch wenn das halt nur auf diesen kleinen Teil des Ötztals zutrifft.
  • Wirtschaft: Gefällt mir gut, inwiefern das Skigebiet Kühtai noch zum Ötztal gehört, würde ich vielleicht noch besser herausstellen als nur in der Klammer inklusive Kühtai.

Danke für deine Arbeit.--Josef Papi (Diskussion) 11:30, 7. Mär. 2026 (CET)

Vielen Dank, @Josef Papi für Dein Votum. Ich bin grad unterwegs und kümmere mich um dein Feedback sobald ich zurück bin. Sorry für die Verspätung. Viele Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 16:47, 8. Mär. 2026 (CET)
Hallo @Josef Papi, ich habe jetzt einen Beleg für das längste Tal eingefügt (das mit dem Quertal habe ich gestrichen, es ist nicht wichtig und ich finde die Quelle nicht mehr). Ich habe auch besser erklärt, wo das Skigebiet Kühtai liegt, nämlich an der Grenze zum Sellraintal. Deine beiden anderen Anmerkungen betreffen das Kapitel Pflanzen- und Tierwelt. Dieses habe ich aufgrund der Anmerkungen von Püppen umgestellt, bzw. in Hoch- und Tallagen getrennt. Durch die Verschiebung der Absätze ist jetzt einiges nicht mehr durchgängig logisch (auch das Kapitel der Endemiten), da muss ich mir nochmals etwas genauer überlegen, bzw. überlegen, wie das Kapitel logischer strukturiert werden kann. Danke auf jeden Fall für Deine Anmkerungen. Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 11:00, 10. Mär. 2026 (CET)
Hallo @Josef Papi, danke für deinen Tipp mit dem Rotmoosferner. Ich habe die Studie über die Vegetation beim Rückzug der Gletscher noch eingebaut. Ausserdem habe ich den Abschnitt über Pflanzen- und Tierwelt nochmals umgebaut, ich hoffe, dass es jetzt besser passt. --Alpenhexe (Diskussion) 17:12, 12. Mär. 2026 (CET)

Abschnitt Lage: Der letzte Absatz beginnend mit „Politisch gehört es zu“ hat an keiner Stelle etwas mit der geographischen Lage zu tun.--Püppen (Diskussion) 21:42, 8. Mär. 2026 (CET)

Ich habe die Namesgebung jetzt zu Beschreibung verschoben, da passt es besser. --Alpenhexe (Diskussion) 11:00, 10. Mär. 2026 (CET)

Exzellent Also mir gefällt der Artikel. Durch die letzten Änderungen hat er wirklich gewonnen. --Zeniatta (Diskussion) 13:23, 10. Mär. 2026 (CET)

Exzellent Ein sehr schöner und gut geschriebener Artikel. --Arkelin (Diskussion) 16:28, 11. Mär. 2026 (CET)

  • Anmerkung: Für einen exzellenten Artikel irretiert mich die Bildergalerie. Ist für mich wie Trivia, Sonstiges oder Siehe auch. Bilder sollten an die entsp. Stelle im Text eine nachträgliche Sammlung ohne Zusammenhang gehört mMn nicht in einen E-Artikel. Weiterhin ist die Grafik zur Temperaturentwicklung arg groß geragten. Ja mir sind die Unzulänglichkeiten der Vorlage bewusst und wenn es diese unbedingt sein muss, konnte die Grafik wie das Klimadiagramm linksbündig in etwa gleicher Größe ohne Umlauf platziert werden. Zudem ist die Überschrift nicht korrekt. MfG--Krib (Diskussion) 11:29, 12. Mär. 2026 (CET)
Hallo Krib, erstmals danke für Dein Feedback.
Zum Thema Bildergalerie: gerade bei einem Tal ist es auch wichtig, einen optischen Eindruck zu vermitteln. Um den Lesefluss nicht zu stören, habe ich es an das Ende gelegt. In einem anderen Artikel wurde eine Bildergalerie für ein Tal positiv bewertet (siehe hier), danach habe ich mich orientiert. Ich kann aber gerne ein oder zwei Bilder wegnehmen, das ändert nichts an der Aussage.
Zum Thema Klima: ja, es ist mir bewusst, dass das Diagramm sehr groß ist und ja, es stört mich auch. Leider ist es zur Zeit nicht möglich, das kleiner zu machen, aber unsere Softwaretruppe arbeitet daran (siehe hier). Im gleichen Artikel wie oben (auch ein Tal) wurde mir in der Diskussion nahegelegt, die Diagramme trotzdem zu nutzen, da sie anderweitige große Vorteile, wie leichte Erweiterbarkeit haben (Disk siehe hier).
Name der Klimatabelle: würde Deiner Meinung nach "steigende Durchschnittstemperatur" besser passen? Das kann ich gerne ändern.
Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 15:45, 12. Mär. 2026 (CET)
Ich empfehle als Überschrift die Bezeichnung der Kurve und diese dann weglassen, also "Jahresdurchschn....in Obergurgl (1941 m ü. A.)". Wie man dem Größenproblem vorerst im Layout begegnen kann zeige ich mal als Vorschlag im Artikel (hatte ich ja oben beschrieben). Wenn gerne zusätzliche Bebilderung gewünscht, so handhabe ich es so, das ich an geeigneter Stelle passend zum Text eine Galerie (gerne über die volle Breite) einfüge; akt. am Ende so verloren. MfG --Krib (Diskussion) 16:44, 12. Mär. 2026 (CET)
@Krib Ich habe die Überschrift absichtlich anders gewählt, da ich noch auf der Suche nach Schneehöhen und Sonnenstunden bin. Diese wollte ich noch einbauen, wenn ich durchgängige Zahlen finden. Das würde die Klimaveränderung noch zusätzlich untermauern. Zum Diagramm: um ganz ehrlich zu sein, gefällt sie mir jetzt noch weniger, da es noch größer und dominanter ist. Aber wahrscheinlich ist das Geschmackssache. Zum Thema Bildergalerie: ich wurde bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass eine Bildergalerie im Text nicht so gut ist, da sie vor allem für mobile Leser den Textfluss unterbricht (wo was dran ist, wenn man mal versucht, den Artikel am Smartphone zu lesen). Daher habe ich sie auf das Ende verschoben, auch wenn an deiner Argumentation durchaus was dran ist. Es ist halt meist eine Abwägung zwischen unterschiedlichen Zielen. Viele Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 17:12, 12. Mär. 2026 (CET)
Verlauf der Jahresdurchschnittstemperatur in Obergurgl
Das Attribut "steigend" hat als Überschrift des Durchschnittstemperaturdiagramms nichts verloren. Das Diagramm hat schlicht Durchschnittstemperatur oder Durchschnittstemperatur Obergurgl zu lauten. Der steigende Trend für die abgebildeten Dekaden wird im Text erklärt. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 17:16, 12. Mär. 2026 (CET)
Warum eigentlich? Die Durchschnittstemperatur steigt ja tatsächlich, da kann man sie auch doch so nennen, oder? Aber generell fand ich Klimaveränderung besser, das war neutraler. Viele Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 17:44, 12. Mär. 2026 (CET)
Weil die letzten paar Jahrzehnte eben ein mickrig kleiner Ausschnitt des Klimas ist und damit auch des Temperaturverlaufs. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 20:58, 12. Mär. 2026 (CET)
Soll ich daraus wieder Klimaveränderung machen? Fände ich auch neutraler. --Alpenhexe (Diskussion) 21:01, 12. Mär. 2026 (CET)
Klimaveränderung ist halt nicht korrekt, weils das nicht abgebildet wird, es ist nur die Jahresdurchschnittstemperatur in Obergurgl (1941 m ü. A.). Zum Layout: Ich habe das Problem mit der mobilen Ansicht verstanden und das eigenliche Problem ist die Vorlage, bei der man nur die prozentuale Breite einstellen kann. Mit den 50% sieht es aber auch in der mAnsicht bescheiden aus, für diese müsste es auf 100% stehen, dann hat die Desktop-Ansicht aber den riesen Graph über die ganze breite. So oder so lässt sich da keine guter Kompromis herstellen. Ich kann dir eine Variante mit einer TimeLine basteln, wäre dann aber nur für die Temperatur. MfG --Krib (Diskussion) 21:13, 12. Mär. 2026 (CET) PS: TimeLine geht nicht da nur für Integer, hier aber Werte wie 2,6.
Danke für Dein Angebot, Krib, die Probleme mit der Vorlage sind bekannt und ich hoffe seit Monaten, dass unsere Softwaretruppe das mal repariert. Wie hier diskutiert, gibt es in der Community eine Mehrheit, das Chart mit der Vorlage zu behalten. Deshalb habe ich sie dringelassen (auch wenn ich nicht wirklich glücklich damit bin). --Alpenhexe (Diskussion) 10:18, 13. Mär. 2026 (CET)
Wann auch immer die Vorlage angepasst wird, ich kann mich beim akt. Zustand nicht zu einem E durchringen. Rechts evtl. was zur Überbrückung. MfG--Krib (Diskussion) 17:23, 14. Mär. 2026 (CET)

28. Februar

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 10. März/20. März

Junge Frau in orientalischem Gewand

Junge Frau in orientalischem Gewand

Junge Frau in orientalischem Gewand (französisch Jeune Femme en Costume oriental) oder Die Sultanin (französisch La Sultane) ist ein Gemälde des französischen Malers Édouard Manet. Das in Öl auf Leinwand gemalte Bild hat eine Höhe von 96 cm und eine Breite von 74,5 cm.[5] Unklar ist die Datierung des Werks; angenommen wird die Zeit um 1871 oder früher. Zu sehen ist eine stehende junge Frau in einem langen weißen Gewand, dessen nahezu transparenter Stoff den Blick auf ihren nackten Körper freigibt. Durch die im Gemälde gezeigten Requisiten aus dem türkisch-arabischen Raum lässt sich die Darstellung dem Orientalismus zuordnen, ein Thema, das sich in Manets Werk selten findet.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Arbeit von Benutzer:Rlbberlin, der sich bereits seit Jahren mit dem Werk von Manet beschäftigt und mehrere exzellente Artikel aus dessen Oeuvre (und dem anderer Künstler) geschrieben hat. Der Artikel geht neben der obligatorischen Bildbeschreibung detailliert auf die inhaltliche Einordnung des Bildes in den Orientalismus der Zeit und insbesondere bei Manet ein und setzt es so in den notwendigen Kontext zur Entstehung bis hin zu den „sexualisierten Fantasievorstellungen des europäischen Publikums entgegen kamen.“ Zudem wird die komplexe Provenienz des Bildes mit den darin vorhandenen Diskussionen zum Thema Raubkunst im konkreten Fall der Sammlung von Max Silberberg aufgearbeitet. Für mich ist das ein runder Gemäldeartikel, den wir gern in unsere Exzellenten Artikel aufnehmen sollten. -- Achim Raschka (Diskussion) 04:50, 28. Feb. 2026 (CET)

Als Laie würde ich den Artikel mit Exzellent bewerten.--IER (Diskussion) 17:48, 1. Mär. 2026 (CET)
Exzellent Vielen Dank für den schönen Artikel. --Gezeitengarten (Diskussion) 18:29, 1. Mär. 2026 (CET)
Exzellent Ein umfassender Artikel, schöner Artikel, der auch nach seiner Entstehung weiter gepflegt und aktuell gehalten wurde. --ONAR (Diskussion) 12:16, 5. Mär. 2026 (CET)
Zweifellos befindet sich dieser Artikel auf dem Niveau der anderen ausgezeichneten Werkartikel in der Wikipedia und ist dementsprechend mit exzellent zu bewerten. Julius1990 Disk. Werbung 09:59, 7. Mär. 2026 (CET)

Blindmaulwurf

Der Blindmaulwurf (Talpa caeca) ist eine Säugetierart aus der Familie der Maulwürfe (Talpidae) innerhalb der Ordnung der Insektenfresser (Eulipotyphla). Er kommt im südlichen Europa vor, wo er in zwei räumlich nicht zusammenhängenden (disjunkten) Gebieten auftritt: einerseits im südwestlichen Teil der Alpen und in den Apenninen, andererseits auf der westlichen Balkanhalbinsel. Äußerlich ähnelt der Blindmaulwurf dem Europäischen Maulwurf. Allerdings ist er deutlich kleiner als sein bekannterer Verwandter, zudem bleiben seine Augen als markantes Unterscheidungsmerkmal unter der Haut verborgen. Die Tiere leben vorwiegend in Gebirgsregionen. Dort nutzen sie verschiedene Wälder und Wiesenlandschaften als Habitate, die auf sandigen oder lehmigen Böden wachsen.

Ein in seinem Umfang überschaubarer Artikel zu einer wenig untersuchten und allgemein relativ unbekannten Art der Maulwürfe aus der Tastatur von Benutzer:DagdaMor. Ich halte ihn trotz oder gerade aufgrund seiner Kürze für Exzellent, weil er alle bekannten Informationen zu der Art anhand von wissenschaftlicher und aktueller Standardliteratur darstellt und für den Leser aufbereitet - hier ist einfach nicht mehr zu holen - damit stellt der Blindmaulwurf als Art tatsächlich eher den Regelfall für die zahlreichen Kleinsäuger dar, die selten im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen stehen und über die nur sporadisch Informationen gesammelt werden. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 04:58, 28. Feb. 2026 (CET)

Exzellent schöner Artikel!--Josef Papi (Diskussion) 21:02, 2. Mär. 2026 (CET)

Auch sprachlich gelungen Exzellent --Kurzstueckmeister (Diskussion) 21:58, 2. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert (mit Tendenz zu Exzellent) Der Artikel liest sich flüssig und lässt keine Fragen offen. Im letzten Absatz des Abschnitts „Systematik“ sind die Wikilinks allerdings schräg.

Beispiele hierfür sind Podelsice in Polen, Rivoli Veronese beziehungsweise Soave im nördlichen, Isernia la Pineta im zentralen oder Pirro im südlichen Italien

Ist mit Podelsice etwa Podlesice gemeint? Ist Pirro Pirro Nord? --LeSchakal (Diskussion) 22:47, 2. Mär. 2026 (CET)

Hallo und danke erst einmal für die Voten. Das mit den links mag richtig angemerkt sein. Bei pirro iost tatsächlich Pirro Nord gemeint und bei Podlesice gabs einen Buchstabendreher. Bei den Ortschaftslinks bin ich eigentlich nie sicher, in der Regel verlinken sie auf irgendwelche Gemeindeartikel, aus denen aber selten hervorgeht, dass es da wie etwa am bsp Podlesice eine sehr bedeutende paläontologische Fundstelle gibt. Bei Hundsheim sind wenbisgtens einmal kurz die altpaläolithischen Funde erwähnt. Isernia und Pirro verlinken in diesem Fall direkt auf die Fundstellen, was insofern immer sinnvoller ist. Grüße --DagdaMor (Diskussion) 00:03, 3. Mär. 2026 (CET)
Ich habe noch ein Problem mit der geographischen Zuordnung. Isernia la Pineta („zentrales Italien“) liegt südlicher als Pirro Nord („südliches Italien“), beide Fundorte sind nur knapp über 100km von einander entfernt. Welche Kriterien für diese Verortung hast du angewandt?
(Bitte nicht böse sein, ich verbeiße mich manchmal gerne in Kleinigkeiten.) --LeSchakal (Diskussion) 22:49, 3. Mär. 2026 (CET)
Ich habe da weniger auf die Landkarte geschaut. Pirro Nord wird überwiegend als "südliches Italien" eingeordnet wie etwa bei Kotsakis et al. 2003, was auch als Beleg für die Passage im Blindmaulwurf verwendet wurde. Tatsächlich verweist Kotsakis Isernia auch in das südliche Italien und die Fundstelle liegt eher westlich von Pirro denn südlich. Aus der archäologischen Literatur heraus kenne ich isernia eher als "zentrales Italien" etwa bei Mauro Cremaschi und Carlo Peretto: Les sols d’habitat du site Paléolithique d’Isernia La Pineta (Molise, Italie Centrale). L’Anthropologie 92, 1988, S. 1017–1040. Das habe ich dann so übernommen. Vermutlich ist Molise so eine Grenzregion zwischen dem zentralen und südlichen Teil des Landes. Man kann das natürlich auch vereinheitlichen. Grüße --DagdaMor (Diskussion) 00:24, 4. Mär. 2026 (CET)

Exzellent Durch den Querverweis auf Pirro Nord und Isernia la Pineta aufmerksam geworden, habe ich den Artikel mit Gewinn gelesen. Vielen Dank für den schönen Beitrag, --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 08:39, 3. Mär. 2026 (CET)

Gerne Exzellent Groete. --  SpesBona 23:20, 7. Mär. 2026 (CET)

Paraceratherium

Größenvergleich von Paraceratherium mit Nashörnern als nächste verwandte Gruppe und dem Menschen

Paraceratherium ist eine Gattung aus der ausgestorbenen Familie der Paraceratheriidae. Ursprünglich war sie auch unter den Bezeichnungen Baluchitherium oder Indricotherium bekannt. Umstritten bleibt in der Forschung, ob andere beschriebene Formen wie Dzungariotherium und Aralotherium ebenfalls identisch oder aber eigenständig sind. Die Paraceratherien gehören in die nähere Verwandtschaft der Nashörner. Innerhalb der Familie stellt Paraceratherium das stammesgeschichtlich jüngste Mitglied dar. Die Gattung lebte im Oligozän und im untersten Miozän vor etwa 34 bis rund 22 Millionen Jahren. Fossilreste sind von zahlreichen Fundstellen aus Ost-, Süd- und Zentralasien bekannt, die Verbreitung strahlt aber bis nach Westasien und Südosteuropa aus.

Als Kontrast zum obigen hier ein weiterer Artikel von Benutzer:DagdaMor, diesmal aus dem Bereich der Paläontologie. Wir haben hier einen Artikel zu einer Gruppe von Nashornverwandten, die mit einem geschätzten Körpergewicht von bis zu 20 t und einer mittleren Schulterhöhe von etwa 5 Metern zu den größten bekannten landbewohnenden Säugetieren aller Zeiten gehörte und durch zahlreiche Fossilfunde dokumentiert ist. Zum Vergleich: Der Afrikanische Elefant kommt auf maximal 7,5 t, eine ausgewachsene Giraffe hat eine Schulterhöhe von 3,5 Metern ... Wie bei DagdaMors Fossilartikeln üblich nimmt er uns (neben der ausführlichen Darstellung der Merkmale, der Systematik etc.) vor allem mit in die Entdeckungs- und Untersuchungsgeschichte der Fossilien, ihre historische Einbettung und die Rekonstruktion des Körperbaus und der Lebensweise, wodurch zum einen ein tiefer Einblick in die paläontologischen Arbeiten in Asien und Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute wie auch in die komplexen Arbeiten der modernen Paläobiologie gewährt wird. In meinen Augen gelingt das auf Exzellente Weise. -- Achim Raschka (Diskussion) 05:18, 28. Feb. 2026 (CET)

Ich habe den Artikel noch nicht ganz gelesen, bin aber über den „Europäischen Steppenelefanten“ gestolpert, der auf den Afrikanischen Elefanten verlinkt. --MGChecker – (📞| 📝) 13:57, 1. Mär. 2026 (CET)
Danke für den Hinweis, gemeint war eigentlich das Steppenmammut, habe es korrigiert. Grüße --DagdaMor (Diskussion) 00:04, 3. Mär. 2026 (CET)

Exzellent - gut zu lesender, informativer Artikel -Agnete (Diskussion) 13:58, 4. Mär. 2026 (CET)

Exzellent wieder einer der tollen Artikel aus der Feder DagdaMors, bei dem die alten Knochen regelrecht zum Leben erwachen... Danke dafür--Josef Papi (Diskussion) 22:15, 4. Mär. 2026 (CET)

Gerne Exzellent Groete. --  SpesBona 23:20, 7. Mär. 2026 (CET)

Exzellent hat mir sehr gut gefallen. --Mister Pommeroy (Diskussion) 11:26, 11. Mär. 2026 (CET)

Exzellent --Arkelin (Diskussion) 16:28, 11. Mär. 2026 (CET)

Exzellent --Bauer Alfons (Diskussion) 23:44, 13. Mär. 2026 (CET)

7. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 17. März/27. März

Blanton Museum of Art

Das Blanton Museum of Art ist das Kunstmuseum der University of Texas in Austin. Es geht auf die Stiftung Archer M. Huntingtons im Jahr 1927 zurück, der Mittel für den Ankauf von Kunstwerken durch die Universität zur Verfügung stellte. Der Huntington Fund trug auch zur Finanzierung für ein Gebäude, das die Sammlung und das Institut für Kunst der Universität beherbergte, bei, in dem 1963 die Archer M. Huntington Art Gallery als Museum eröffnete. Da die wachsende Sammlung in den folgenden Jahren auf verschiedene Standorte aufgeteilt werden musste, wurde in den 1990er-Jahren ein neues Museumsgebäude auf den Weg gebracht, welches 2006 unter dem neuen Namen Blanton Museum of Art eröffnet wurde. Beim Blanton Museum of Art handelt es sich um die einzige größere Kunstsammlung in der texanischen Hauptstadt und die einzige Institution mit einer ständigen Sammlungspräsentation. Die Sammlung des Museums umfasst 21.000 Werke mit einem Schwerpunkt auf moderner und zeitgenössischer Kunst aus den Vereinigten Staaten von Amerika, lateinamerikanischer Kunst, Alten Meistern sowie Grafik aus den USA, Lateinamerika und Europa. Insbesondere für Sammeln und Präsentieren von Kunst aus Lateinamerika nahm das Museum eine Vorreiterrolle in den Vereinigten Staaten ein, wobei dies auch eng mit der Profilbildung der University of Texas at Austin verknüpft war. Ein besonders herausragendes Werk der Sammlung ist zudem das von Ellsworth Kelly gestaltete Gebäude Austin, das sich auf dem Museumscampus befindet.

0(Externe Links, bitte Urheberrechte beachten)

Ich schlage nach längerer Zeit mal wieder einen Museumsartikel vor, der sicherlich die Kriterien für Lesenswert erfüllen sollte. Geschichte, Sammlung und Programm dieses gerade für die lateinamerikanische Kunst bedeutenden Hauses sollten auf dem Niveau der bisher ausgzeichneten Institutionen-Artikeln beschrieben worden sein. Als Hauptautor neutral. Julius1990 Disk. Werbung 09:58, 7. Mär. 2026 (CET)

  • Lesenswert auf jeden Fall, rechts eine Idee wie die "Kästen" vom Layout besser aussehen könnten (basierend auf deiner Variante, Schriftgröße nach belieben einstellen). MfG--Krib (Diskussion) 23:32, 12. Mär. 2026 (CET)
    Danke. Ich werde das neue Layout später/am Wochenende einbauen. Viele Grüße --Julius1990 Disk. Werbung 09:59, 13. Mär. 2026 (CET)
    Ich war mal so frei und habe es angepasst. MfG --Krib (Diskussion) 16:30, 14. Mär. 2026 (CET)
    @Krib: Danke dafür! Julius1990 Disk. Werbung 00:29, 15. Mär. 2026 (CET)
  • Lesenswert ich kenne das Museum nicht aus eigener Anschauung und kenne auch nicht die Literatur zum Thema. Dennoch hinterlässt der Artikel auf mich einen vollständigen Eindruck, der die unterschiedlichen Aspekte wie Geschichte, Sammlungsbestand und aktuelle Arbeitsfelder gut darstellt. Besonders das Zusammenwirken zwischen Forschung und Ausstellung, sowie zwischen Universität und Stadtgesellschaft ist hier gut gelungen. Zur Exzellenz fehlt vermutlich nicht viel. Es gibt teils lange - englischsprachige Zitate, deren deutsche Entsprechung fehlt. Teilweise werden Sachverhalte - vor allem im Geschichtsteil - sehr detailreich behandelt, die zumindest gekürzt werden könnten. Beispiel "...Herbst 2006, zugleich präsentierte sich das Blanton Museum auch mit einem neuen Webauftritt." Jede Institution hat alle paar Jahre einen neuen Webauftritt - der von 2006 ist heute kaum relevant. Der Gesamteindruck ist aber dennoch positiv. Danke für die intensive Arbeit und den lohnenswerten Artikel. --RLbBerlin (Diskussion) 16:00, 13. Mär. 2026 (CET)
    Danke für dein Votum. Ja, da kann man im Einzelnen natürlich zu anderen Abwägungen kommen. Ich fand am Ende den Relaunch des Webauftritts (zumal 2006 für dieses Bewusstsein, dass das wichtig für eine Institution ist, recht früh war) analog zur Wiedereröffnung ganz interessant, gerade auch weil es rundherum nicht viele Infos gibt und der Eröffnungssatz sonst etwas kontextlos umhergestanden hätte. Nun ja. Für die Zitate werde ich zeitnah Übersetzungen einfügen. Viele Grüße --Julius1990 Disk. Werbung 16:48, 13. Mär. 2026 (CET)
    Ich hoffe, ich habe jetzt alle englischen Zitate erwischt und übersetzt. Viele Grüße Julius1990 Disk. Werbung 00:29, 15. Mär. 2026 (CET)


11. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 21. März/31. März

Creuzburger Werratal-Hänge

Naturschutzgebiet „Klosterholz und Nordmannssteine“

Unter der Bezeichnung Creuzburger Werratal-Hänge wurden die Naturschutzgebiete „Lienig“, „Klosterholz und Nordmannssteine“ und „Ebenauer Köpfe“ im westthüringischen Wartburgkreis zusammengefasst und im September 2000 von dem Thüringer Umweltministerium als Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Gebiet für das europaweite Schutzgebietssystem „Natura 2000“ vorgeschlagen. Das länderübergreifende Netz besonderer Schutzgebiete der Europäischen Union hat den Erhalt der biologischen Vielfalt zum Ziel und soll dem anhaltenden Rückgang von wildlebenden Arten und ihrer natürlichen Lebensräume entgegenwirken. Der geschützte, überwiegend bewaldete Bereich liegt innerhalb des Naturparks „Eichsfeld-Hainich-Werratal“ und wird landschaftlich von den schroffen Muschelkalksteilhängen des Werratales geprägt. Auf den nährstoffarmen Standorten befinden sich eng verwobene Komplexe mit Trockenrasen, Kalkfelsen und Pionierfluren, die sich vielfach in Sukzession zum Pionier- und Trockenwald befinden. Wegen seines geologischen Untergrunds, der unterschiedlichen Höhenlagen und Klimaverhältnisse, der Vegetation mit ihrem Orchideenreichtum sowie der artenreichen Laubmischwälder gilt diese Landschaft als ein besonders schützenswerter Naturraum.

Dieser Artikel zu einem Naturschutzgebiet in Westthüringen stammt aus der Tastatur von Benutzer:Heinz K. S. und nah am 34. Schreibwettbewerb im März 2021 teil. Auf meine Nachfrage nach einer möglichen Kandidatur wurde er nochmals leicht überarbeitet. In meinen Augen ist das ein Exzellenter Artikel: Er stellt sein Thema umfassend und gut strukturiert dar und beschreibt dabei alle für dieses Gebiet wesentlichen Punkte von der Geologie über die historische Nutzung bis hin zur Darstellung der verschiedenen schützenswerten Lebensraumtypen, der Vegetation und der typischen Fauna der Region, um schließlich auch die Unterschutzstellung und die heutige touristische Nutzung zu thematisieren. Für mich ist er entsprechend rund und vollständig, Fehler oder Lücken kann ich nicht entdecken. -- Achim Raschka (Diskussion) 21:55, 11. Mär. 2026 (CET)

Exzellent Ein umfassender, gut gestalteter und sorgfältig bebilderter Artikel. Bei der Vegetation sind auch Moose und Flechten berücksichtigt, was in Artikeln über Schutzgebiete nicht immer vorkommt. Nützlich sind zudem die Bemerkungen zu anderen Schutzgebieten im Werratal. --Arkelin (Diskussion) 22:31, 11. Mär. 2026 (CET)

Die Geologie (wie auch die Schutzgebiete) wird bis in kleinste Details gut aufbereitet angezeigt im Kartendienst des TLUBN (hier). Damit können alle Einzelheiten anschaulich dargestellt und die Angaben der Gutachten verifiziert werden. Hier mal als Beispiel. Die Nutzungsbedingungen gestatten ggf. sogar den Export der Daten und deren Bearbeitung für Themenkarten (Angabe der Lizenz erforderlich). Extrem nützlich. Wäre auch für die Darstellung der Schutzgebiete selbst (Lage und Abgrenzung) verwendbar, einfach die Geologie ausblenden. Nacharbeit hier im Artikel wäre nicht unbedingt erforderlich, allerdings bin ich selbst aus der Beschreibung anhand der Karten erheblich schlauer geworden. Möchte ich hier mal als Werbeeinblendung loswerden (mit den Betreibern aber weder verwandt noch verschwägert).--Meloe (Diskussion) 15:41, 14. Mär. 2026 (CET)

Exzellent Danke Achim Raschka für diesen Vorschlag. Ich erinnere mich gerne an diesen Artikel im Schreibwettbewerb, da der Wettbewerb mein erster als Juror war. Noch heute orientiere ich mich an der Darstellung der Naturschutzgebiete, wenn ich FFH-Gebiete wie Härtsfeld erstelle und kandidieren lasse.--Püppen (Diskussion) 21:35, 14. Mär. 2026 (CET)
Exzellent auch von mir. Ich hatte eine Kandidatur bereits letztes Jahr vorgeschlagen. Er ist ja inzwischen noch besser geworden. Interessant, dass auch wenig bekannte Gruppen wie Moose und Flechten beschrieben werden. Gibt es auch was über Pilze? Danke für den Artikel.--Josef Papi (Diskussion) 22:32, 14. Mär. 2026 (CET)

13. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 23. März/2. April

Theodor Storm

Hans Theodor Woldsen Storm (* 14. September 1817 in Husum, Herzogtum Schleswig; † 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen) war ein deutscher Schriftsteller. Mit seiner Lyrik und Prosa gehört er zu den bedeutendsten Autoren des Poetischen Realismus. Storm ist vor allem für seine Novellen bekannt, empfand sich allerdings in erster Linie als Lyriker und sah die Gedichte als Ursprung seiner Erzählungen.

In den letzten Jahren habe ich den Artikel mit der mir vorliegenden Fachliteratur langsam und mit etlichen Unterbrechungen ausgebaut und mich nebenbei um einige Novellen und Gedichte gekümmert. Aus verschiedenen Gründen möchte ich dieses Großprojekt (mit den vier Teilen „Leben“, „Werk,“ „Hintergründe“ und „Rezeption“) nun abschließen, obwohl man noch einiges schreiben könnte. Das Ganze ist bereits sehr umfangreich und soll nicht die Dimension des Wagner-Artikels erreichen. Wenn etwas Wesentliches fehlen sollte, könnte es mit Fachliteratur ergänzt werden. Da ich nicht mit technischen Hilfsmitteln arbeite, können sich bei einem so umfangreichen Text natürlich Flüchtigkeitsfehler einschleichen, die mir durchaus peinlich sind. Aus dem Review konnte ich noch einen sinnvollen Vorschlag aufgreifen (, ) und bei einer sehr spezifischen und im Grunde unbedeutenden Angelegenheit (hoffentlich) einen Kompromiss () erzielen. Wie sich aus der Zeitspanne zwischen Review und Kandidatur ergibt, bin ich sehr eingespannt und kann hier nicht mehr viel tun. Gruß --Gustav (Diskussion) 11:18, 13. Mär. 2026 (CET)

ʿAwārif al-maʿārif

Titelblatt der Pariser Handschrift von ʿAwārif al-maʿārif, Ms. Paris, Bibliothèque Nationale, Arabe Nr. 1332

ʿAwārif al-maʿārif (arabisch عوارف المعارف ‚Gaben der Erkenntnisse‘) ist ein umfassendes Handbuch zur Sufik und zugleich das bedeutendste Werk des schafiitischen Rechtsgelehrten und Sufis Schihāb ad-Dīn Abū Hafs ʿUmar as-Suhrawardī (1145–1234). As-Suhrawardī hat das Werk vor 1208 verfasst und ab dieser Zeit als Lehrbuch in seinem Schülerkreis verwendet. Obwohl der Autor sehr stark auf frühere sufische Texte zurückgreift, ist ʿAwārif al-maʿārif ein originelles Werk, das seinen Gegenstand in einer noch nie dagewesenen Art definiert und systematisiert. Nach Richard Gramlich, der das Werk ins Deutsche übersetzt hat, ist es „der Endpunkt und zugleich Höhepunkt der klassischen orthodoxen sufischen Handbuchliteratur“.

Ich habe den Artikel schon vor längerem angelegt und dachte, ich könnte jetzt mal damit kandidieren. Dafür habe ich den Einleitungsteil etwas ausgebaut. Wenn noch Dinge geändert werden sollten, bitte melden!--PaFra (Diskussion) 22:36, 13. Mär. 2026 (CET)

14. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 24. März/3. April

Große Magellansche Wolke

Die Große Magellansche Wolke in einer Aufnahme des ESO-VISTA-Teleskops

Die Große Magellansche Wolke (Nubecula Major[9]), abgekürzt GMW oder LMC (englisch Large Magellanic Cloud), ist eine Satellitengalaxie der Milchstraße (Galaxis). Sie befindet sich in einer Entfernung von rund 163.000 Lichtjahren zum Sonnensystem.[7] Sie ist das viertgrößte Mitglied der Lokalen Gruppe, nur übertroffen von Milchstraße, Andromeda- und Dreiecksgalaxie. Mit ihren rund 15 Milliarden Sternen[10] kommt sie auf etwa 5 % der Anzahl der Sterne der Milchstraße und dreimal so viele Sterne wie die ihr in vielerlei Hinsicht ähnliche Kleine Magellansche Wolke (KMW / SMC – Small Magellanic Cloud). Große und Kleine Magellansche Wolke werden zusammenfassend als Magellansche Wolken bezeichnet.

Ein weiterer Kandidat aus den Archiven des Schreibwettbewerbs, der Autor Benutzer:Watzmann hat dem zugestimmt. Der Artikel stand 2021 im SW und konnte sich dort auf dem 6. Platz der Gesamtwertung und dem 3. der Naturwissenschaften platzieren. Für mich als Astronomielaien handelt es sich um einen Exzellenten Artikel, der alle Aspekte zu dieser rund 163.000 Lichtjahre entfernten Galaxie abdeckt - vor allem gelingt es ihm, ihre Bedeutung verständlich darzulegen: 15 Milliarden Sterne .... und schon fühlt man sich mal wie Mrs. Brown im Galaxy Song von Monty Python. Dargestellt werden neben den Besonderheiten alle bekannten Fakten zu ihrer Entstehung, ihrer Bindung an die benachbarte Milchstraße und auch ihre vorhersehbare Zukunft. Einzig der knappe Abschnitt Trivia/Science-Fiction scheint mit überflüssig, aber das kann ich tolerieren - und nun weiß ich wenigstens, woher The Flood kommen. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 11:48, 14. Mär. 2026 (CET)

  • Exzellent obwohl ich immernoch sauer bin, das meine Anmerkungen zum SW-Rewiev 2021 komplett ignoriert wurden. MfG--Krib (Diskussion) 16:32, 14. Mär. 2026 (CET)
Exzellent Danke Achim Raschka für diesen Vorschlag. Ich erinnere mich gerne an diesen Artikel im Schreibwettbewerb, da der Wettbewerb mein erster als Juror war. Leider kann ich das von Krib oben erwähnte Review nicht mehr finden--Püppen (Diskussion) 21:41, 14. Mär. 2026 (CET)
Hall Püppen, die Reviewkommentare befinden sich auf der Diskussionsseite des Artikels. Gruß -- Achim Raschka (Diskussion) 21:49, 14. Mär. 2026 (CET)

15. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. März/4. April

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