Grauenthal
Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld
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Grauenthal (oberfränkisch: Groadol[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Grauenthal liegt in der Gemarkung Brücklein.[4]
Grauenthal Gemeinde Neudrossenfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 2′ N, 11° 29′ O |
| Höhe: | 346 m ü. NHN |
| Einwohner: | 3 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95512 |
| Vorwahl: | 09203 |
Geographie
Die Einöde liegt südlich der Bundesautobahn 70. Im Westen befinden sich Photovoltaikanlagen, im Norden liegt ein Gewerbegebiet. Ein Eiche östlich des Ortes ist als Naturdenkmal geschützt. Ein Anliegerweg führt nach Igelsreuth (0,7 km westlich) bzw. nach Unterbrücklein zur Bundesstraße 85 (0,6 km östlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1740 als „ufn grohen Thal“ erstmals schriftlich erwähnt. Das Bestimmungswort ist der Familienname Grah, wohl der Name des damaligen Besitzers der Einöde.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Grauenthal aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Die Verwaltung Altenplos war Grundherr des Söldengütleins.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Grauenthal dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Brücklein und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.[8] Am 1. Januar 1976 wurde Grauenthal im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Neudrossenfeld eingegliedert.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Grauenthal ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.[7][17]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Johann Kaspar Bundschuh: Grahenthal. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 375 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Grafenthal. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 759 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 48.
Weblinks
- Grauenthal in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Grauenthal in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. November 2020.
- Grauenthal im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 19. November 2020.