Unterkeil
Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld
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Unterkeil (oberfränkisch: Di Seifeadn[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Unterkeil liegt in der Gemarkung Pechgraben.[4]
Unterkeil Gemeinde Neudrossenfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 1′ N, 11° 33′ O |
| Höhe: | 390 m ü. NHN |
| Einwohner: | 0 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95512 |
| Vorwahl: | 09203 |
Geographie
Bei der Einöde liegt eine der Quellen des Pechgrabens. Ein Anliegerweg führt nach Pechgraben (0,2 km nordwestlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1531 als „Keil“ erstmals urkundlich erwähnt. 1752 kam es erstmals zu einer Unterscheidung zwischen „obere“ und „untere Keil“. Benannt wurde der Ort nach der keilartigen Form des Flurgrundstücks.[6]
Unterkeil gehörte zur Realgemeinde Untergräfenthal. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Unterkeil aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Das Kastenamt Kulmbach war Grundherr des Anwesens.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterkeil dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Neudrossenfeld und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in neu gebildeten Ruralgemeinde Pechgraben umgegliedert.[8] Am 1. Januar 1975 wurde Unterkeil im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neudrossenfeld eingegliedert.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Unterkeil ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.[7][17]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 77.
Weblinks
- Unterkeil in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Unterkeil in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. November 2020.
- Unterkeil im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 18. November 2020.