Hirschgründlein
Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern)
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Hirschgründlein (oberfränkisch: Hiaschgrindla[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Hirschgründlein liegt in der Gemarkung Muckenreuth.[4]
Hirschgründlein Gemeinde Neudrossenfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 0′ N, 11° 29′ O |
| Höhe: | 348 m ü. NHN |
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95512 |
| Vorwahl: | 09203 |
Geographie
Die Einöde liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hörethshof an einer kleinen Erhebung (361 m ü. NHN), die westlich ins Tal des Rottelbachs, einem linken des Roten Mains, abfällt. Ein Anliegerweg führt unmittelbar östlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Muckenreuth zur Staatsstraße 2189 (0,8 km nördlich) bzw. nach Sorg verläuft (0,6 km südlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1682 als „Hirschgründlein“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt eine Flurbezeichnung zugrunde, die auf ein von Hirschen aufgesuchtes Gebiet verweist.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Hirschgründlein dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Altenplos und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort an die neu gebildete Ruralgemeinde Muckenreuth überwiesen.[7] Am 1. Juli 1972 wurde Hirschgründlein im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neudrossenfeld eingegliedert.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Hirschgründlein ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.[6][16]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Johann Kaspar Bundschuh: Hirschgründlein. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 685 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 60–61.
Weblinks
- Hirschgründlein in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Hirschgründlein in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 15. November 2020.
- Hirschgründlein im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 15. November 2020.