Oberbrücklein
Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld in Oberfranken
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Oberbrücklein (oberfränkisch: Brüggla[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Oberbrücklein liegt in der Gemarkung Brücklein.[4]
Oberbrücklein Gemeinde Neudrossenfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 2′ N, 11° 30′ O |
| Höhe: | 364 m ü. NHN |
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95512 |
| Vorwahl: | 09203 |
Geographie
Der Weiler liegt in einer Talmulde zwischen dem Brückleinberg (402 m ü. NHN) im Norden und dem Lochberg (398 m ü. NHN) im Süden. Es entspringt dort ein Seitenarm des Erlgrabens. Unmittelbar nördlich verläuft die Bundesautobahn 70. Anliegerwege führen nach Unterbrücklein zur Bundesstraße 85 (0,6 km südwestlich) und direkt zur B 85 (0,7 km nordwestlich).[5]
Geschichte
Oberbrücklein ist eine neuzeitliche Ausbausiedlung von (Unter-)Brücklein. 1838 wurde erstmals zwischen Ober- und Unterbrücklein unterschieden.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Brücklein aus 12 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Der bambergische Langheimer Amtshof hatte die Dorf- und Gemeindeherrschaft und war Grundherr der 12 Güter.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberbrücklein dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Brücklein und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.[8] Am 1. Januar 1976 wurde Oberbrücklein im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neudrossenfeld eingegliedert.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Oberbrücklein ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.[7][18]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Johann Kaspar Bundschuh: Bruchles. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 448 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Brücklein. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 451 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 12–13.
- Georg Paul Hönn: Bruchles. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 232 (Digitalisat).
Weblinks
- Oberbrücklein in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Oberbrücklein in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. November 2020.
- Oberbrücklein im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 19. November 2020.