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Hatolia Vila (Suco)

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Hatolia Vila (Hatólia, Hatolia, Hatu Lia, Hatu-Lia) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia (Gemeinde Ermera).

Schnelle Fakten Daten ...
Hatolia Vila (Suco)
Blick auf die Ebene in Richtung Maliana
Daten
Fläche 18,62 km²[1]
Einwohnerzahl 2.377 (2022)[2]
Chefe de Suco Manuel Soares
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Aimeraulo 418
Hatu Batu 499
Hohopu 457
Simohei 1675
Der Suco Hatolia Vila
Orema (Osttimor)
Orema (Osttimor)
Orema
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Hatolia Vila (Suco)
Orte Position[3] Höhe
Aimeraulo  48′ 54″ S, 125° 19′ 34″ O 628 m
Diaro  48′ 35″ S, 125° 20′ 8″ O 961 m
Fatunapa  48′ 53″ S, 125° 20′ 47″ O 1095 m
Hohopu  48′ 44″ S, 125° 19′ 24″ O 628 m
Narlolo  49′ 4″ S, 125° 20′ 50″ O 1155 m
Orema  49′ 2″ S, 125° 19′ 47″ O 708 m
Talo  48′ 28″ S, 125° 21′ 8″ O 1211 m
Name unbekannt (1)  48′ 50″ S, 125° 20′ 25″ O 951 m
Name unbekannt (2)  48′ 42″ S, 125° 19′ 55″ O 832 m
Name unbekannt (3)  48′ 35″ S, 125° 19′ 44″ O 819 m
Name unbekannt (4)  48′ 45″ S, 125° 19′ 39″ O 714 m
Name unbekannt (5)  49′ 35″ S, 125° 19′ 38″ O 731 m
Name unbekannt (6)  49′ 41″ S, 125° 20′ 5″ O 755 m
Name unbekannt (7)  49′ 49″ S, 125° 20′ 9″ O 769 m
Name unbekannt (8)  49′ 31″ S, 125° 20′ 26″ O 882 m
Name unbekannt (9)  49′ 45″ S, 125° 20′ 54″ O 877 m
Name unbekannt (10)  49′ 34″ S, 125° 18′ 54″ O 408 m
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Der Suco Hatolia Vila liegt südlich des Zentrums des Verwaltungsamts. Im Norden grenzt Hatolia Vila an die Sucos Ailelo und Manusae, im Westen an Manusaes Exklave Lugulaulau, im Südwesten an den Suco Samara und im Osten an die Sucos Coilate-Letelo und Coilate-Leten.[4] Die Südostgrenze entlang fließt der Aiboro. In ihn mündet der Motur, der aus Hatolia Vila kommend den südlichen Teil der Grenze zu Samara definiert. Im Nordwesten entspringt der Celere und einige seiner Zuflüsse. Auch diese folgen teilweise den Sucogrenzen. Sie alle sind Nebenflüsse des Marobos.[4][5] Im Nordwesten befindet sich der kleine See Be’e Ali.[6]

Zu den Bergen im Suco gehören der Foho Teuro (1340 m, !491.1955935625.3547315Lage), der Foho Talo (1220 m, !491.1882445625.3526565Lage) und der Foho Hatu Batu (971 m, !491.1767275625.3347565Lage).[4][7]

Hatolia Vila hat eine Fläche von 18,62 km².[1] und teilt sich in die vier Aldeias Aimeraulo, Hatu Batu (Hatobatu), Hohopu, Simohei (Simo Hei).[4][8]

Hatolia Vila, das administrative Zentrum des Verwaltungsamtes liegt direkt an der Nordgrenze zum Suco Hatolia Vila. Allerdings befinden sich die wichtigen Einrichtungen des Ortes alle im Suco Ailelo. Ein Arm des Celeres trennt Hatolia Vila vom Dorf Hohopu. Ebenfalls im Nordwesten liegen Aimeraulo und Orema, der administrative Sitz der Aldeia, in dem sich auch der Sitz des Sucos befindet. Im Osten liegen an der Grenze zu Manusae das Dorf Diaro sowie die Dörfer Fatunapa, Narlolo und Talo.[4][5]

Grundschulen gibt es in Talo und Orema.[4]

Einwohner

Im Suco Hatolia Vila leben 2.377 Einwohner (2022), davon sind 1.233 Männer und 1.144 Frauen. Im Suco gibt es 527 Haushalte.[2] Fast 78 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Über 13 % sprechen Mambai, über 7 % Kemak und eine kleine Minderheit Bunak.[9]

Geschichte

Ende der 1970er-Jahre internierte die indonesische Besatzungsmacht Tausende Osttimoresen in Lagern, sogenannten Transit Camps. Das Transit Camp von Hatolia Vila befand sich etwas außerhalb in Modolaran. Zu essen bekamen die Internierten nur etwas Mais, gesalzenen Fisch und Salz. Der Fisch verursachte Durchfall, an dem vor allem Kinder und alte Menschen starben. Etwa 7000 Menschen lebten im Lager, von dem sie sich nicht weiter als 100 Meter entfernen durften. Um das Lager herum befanden sich acht Militärposten. Nur gelegentlich durften die Internierten in Begleitung der Soldaten nach Leimea-Craic oder Samara um nach essbaren Wurzeln zu suchen. Vor allem unter den Insassen aus anderen Teilen Osttimors, wie zum Beispiel Zumalai, gab es viele Tote. Erst Ende 1979 brachte das Internationale Rote Kreuz Nahrungsmittel und medizinische Versorgung in das Lager. 1980 wurde den Internierten mehr Freiheiten gewährt. Dann wurden sie nach Leimea-Craic verlegt und schließlich ließ man sie in ihre Heimat zurückkehren.[10]

Während der Unruhen von 1999 operierten zwischen dem 27. Januar und September in Hatulia die pro-indonesischen Milizen Darah Merah, Aitarak und Pancasila zusammen mit dem indonesischen Militär gegen Befürworter der Unabhängigkeit Osttimors. Im April 1999 begann die Welle der Gewalt. In diesem Monat erhielt Darah Merah von der Distriktskommandatur (Kodim) der indonesischen Armee moderne Schusswaffen und zwei Militärfahrzeuge. 200 Darah Merah-Milizionäre griffen daraufhin CNRT-Mitglieder in Hatulia an. Es kam zu einem Gefecht in dessen Verlauf ein Milizionär und zwei CNRT-Mitglieder ums Leben kamen.[10]

Politik

1952 war Mano Poni Chefe de Suco.[11]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Duarte Martins zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann José Boavida Gusmão[13] und 2016 Manuel Soares.[14] Bei den Wahlen 2023 wurde Manuel Soares wiedergewählt.[15]

Persönlichkeiten

Commons: Hatolia Vila – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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