One Nite Alone … Live!

Album von Prince From Wikipedia, the free encyclopedia

One Nite Alone… Live! ist das erste Livealbum des US-amerikanischen Musikers Prince. Es erschien am 24. November 2002 über seine Website, da Prince zwischen 2001 und 2004 bei keinem Tonträgerunternehmen unter Vertrag stand und seine Veröffentlichungen eigenständig vertrieb. Das Album erschien als Doppel-CD und war zunächst nur zusammen mit der Live-CD One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! als Boxset erhältlich. Am 17. Dezember 2002 brachte sein Label NPG Records das Boxset in den regulären Handel.

Veröffent-
lichung

24. November 2002

Aufnahme

März–Mai 2002

Format(e)

4-LP-Box, Doppel-CD + CD im Boxset, Download

Schnelle Fakten Veröffent-lichung, Aufnahme ...
One Nite Alone… Live!
Livealbum von Prince and The New Power Generation

Veröffent-
lichung

24. November 2002

Aufnahme

März–Mai 2002

Label(s)

NPG Records

Format(e)

4-LP-Box, Doppel-CD + CD im Boxset, Download

Genre(s)

Contemporary R&B, Funk, Jazz, Pop, Rock

Titel (Anzahl)

36
1. CD – 10 (One Nite Alone… Live!)
2. CD – 17 (One Nite Alone… Live!)
3. CD – 9 (Aftershow)

Länge

3:01:28
1. CD – 1:03:47 (One Nite Alone… Live!)
2. CD – 1:02:00 (One Nite Alone… Live!)
3. CD – 55:41 (Aftershow)

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Prince

Aufnahmeort(e)

USA 2002: Hollywood, Houston, Indianapolis, Lakeland, Los Angeles, New York City, Oakland, Portland, Seattle, Washington, D.C.

Chronologie
One Nite Alone… Live! C-Note
(2004)
Singleauskopplung
keine
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Prince nahm die drei CDs mit seiner Begleitband The New Power Generation auf. Die Doppel-CD One Nite Alone… Live! fasst Konzerte des US-Teils seiner One-Nite-Alone-Tour von März und April 2002 zusammen. Die Einzel-CD One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! enthält Songs, die er bei den Aftershows nach den Hauptkonzerten spielte.

Die Musik der Alben lässt sich den Genres Contemporary R&B, Funk, Jazz, Pop und Rock zuordnen. Als Gastmusiker wirken Candy Dulfer, George Clinton, Maceo Parker, Musiq Soulchild und Najee mit. Zudem sind Larry Graham, Questlove und Sheila E. auf den Alben zu hören, ohne in den Liner Notes erwähnt zu werden.

Das Interesse der Massenmedien am Boxset war 2002 gering, und Prince betrieb keine nennenswerte Musikpromotion; das Set erreichte keine Platzierungen in den internationalen Musikcharts. Musikkritiker bewerteten die Alben überwiegend positiv; One Nite Alone… Live! erhielt dabei in der Regel bessere Beurteilungen als One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over!.

Am 29. Mai 2020 veröffentlichte The Prince Estate („Der Prince-Nachlass“) die drei CDs erstmals als LPs. Zudem erschien das 4-CD-Boxset Up All Nite with Prince: The One Nite Alone Collection, das beide Livealben sowie die CD One Nite Alone… umfasst. Dem Set liegt außerdem die DVD Live at the Aladdin Las Vegas bei. Sowohl One Nite Alone… Live! als auch das 4-CD-Boxset erreichten Platzierungen in den internationalen Musikcharts.

Entstehung

Saxofonist Najee, 2007

One-Nite-Alone-Tour 2002

Die One-Nite-Alone-Tour begann am 1. März 2002 im Saginaw Civic Center in Saginaw (Michigan) und endete am 29. November 2002 im Nagoya Kokusai Kaigijō in Nagoya. Die Tournee umfasste 64 Konzerte in den USA (26), Kanada (9), Europa (20) und Japan (9), zog über 260.000 Zuschauer an und spielte rund 20 Millionen US-Dollar ein (damals rund 20,1 Millionen Euro).[1] Die Konzertdauer variierte zwischen 120 und 170 Minuten, da Prince jede Show mit einer individuellen Setlist gestaltete.[2] Seine Begleitband The New Power Generation setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:[3]

  • Greg Boyer – Posaune
  • John Blackwell (* 9. September 1973; † 4. Juli 2017) – Schlagzeug
  • Maceo ParkerBacking Vocals, Saxophon
  • Renato Neto – Keyboard
  • Rhonda Smith – Backing Vocals, E-Bass
  • NajeeFlöte, Saxophon (Gastauftritte im März und April bei insgesamt sechs Konzerten)
  • Candy Dulfer – Backing Vocals, Saxophon (Gastauftritte vom 12. bis 30. April und 3. Oktober bis 2. November)
  • Eric Leeds – Flöte, Saxophon (Gastauftritte im Mai, Juni, Oktober und November bei 15 Konzerten)
  • DJ Dudley D. – DJ (Gastauftritte vom 8. Oktober bis 29. November 2002)
Schlagzeuger John Blackwell, 2009

Die One-Nite-Alone-Tour wurde von Prince als „stripped-down“ („vereinfacht“) angekündigt, ohne Pyrotechnik oder Choreografien. Saxofonist Najee erinnerte sich nach Prince’ Tod: „Einmal kam George Clinton vorbei [10. April 2002] und witzelte: ‚Ich kann hier nicht bleiben, hier gibt’s ja keine Frauen, kein Garnichts!‘“[4] Darüber hinaus verzichtete Prince häufig auf seine bekanntesten Hits wie 1999, Purple Rain und Kiss, und spielte stattdessen eine Reihe von Songs, die er zuvor selten oder noch nie live aufgeführt hatte. Musikkritiker reagierten positiv; so schrieb die US-Tageszeitung Star Tribune, Prince habe zu alter Form zurückgefunden und starte neu durch. Zudem betrachteten Kritiker die damalige Besetzung von The New Power Generation als eine der besten, die Prince je gehabt habe.[3][5]

Registrierte Mitglieder von Prince’ damaliger Website NPG Music Club.com erhielten während der One-Nite-Alone-Tour Plätze in den vordersten Reihen und Zugang zu den Soundchecks vor den Hauptkonzerten. Bei diesen Soundchecks zeigte sich Prince kommunikativ und unterhielt sich mit den Fans.[3][5]

Das Doppelalbum One Nite Alone… Live! nahm Prince mit The New Power Generation auf, die er seit Love Symbol (1992) erstmals wieder als Begleitband auf einem Album erwähnte. Die Tracklist fasst Konzerte des US-Teils der One-Nite-Alone-Tour vom 1. März bis 30. April 2002 zusammen.[6] Prince absolvierte 26 Konzerte und wählte neun aus acht Städten für das Doppelalbum aus. Bei zwei Konzerten traten Gastmusiker auf, deren Auftritte auf One Nite Alone… Live! nicht veröffentlicht wurden. Am 31. März 2002 spielten Carlos Santana und Larry Graham im Warner Theatre in Washington, D.C. als Gäste,[7] jedoch enthält das Album nur den Eröffnungssong Rainbow Children, auf dem die beiden nicht mitwirkten. Sheila E. trat am 20. April 2002 im Kodak Theatre in Los Angeles als Gastmusikerin auf,[8] ihr Auftritt ist auf One Nite Alone… Live! jedoch nicht enthalten. Sie spielte außerdem bei drei weiteren Konzerten, Graham bei vier; diese Konzerte sind auf dem Album nicht enthalten.

Einziger zuvor unveröffentlichter Song der Tour war Xenophobia, den Prince regelmäßig spielte; veröffentlicht wurde er nur in der Liveversion. Prince nahm den Song im Herbst 2001 in seinem Paisley Park Studio auf; im Dezember 2001 spielte Candy Dulfer die Saxofon-Overdubs ein. Ursprünglich plante Prince, den Song als Titelstück eines gleichnamigen Albums zu verwenden, strich ihn jedoch von der Tracklist und veröffentlichte stattdessen im Januar 2003 sein 26. Studioalbum Xpectation.[9] Im Liedtext von Xenophobia (deutsch: Fremdenfeindlichkeit) nimmt Prince Bezug auf verstärkte Sicherheitskontrollen an Flughäfen nach den Terroranschlägen am 11. September 2001. Musikalisch ist der Song vom Genre Jazz beeinflusst.[10]

Aftershows 2002

Sänger Musiq Soulchild, 2009

Seit 1986 gab Prince nach seinen Hauptkonzerten gelegentlich eine Aftershow, ein weiteres Konzert nach Mitternacht. Die Aftershows fanden in kleineren Musikclubs vor meist 300 bis 1.500 Zuschauern statt, und Prince verzichtete auf die aufwendigen Bühnenshows, Choreografien und Lightshows der Hauptkonzerte. Er wählte die Songs anders aus und verzichtete häufig auf seine Top-Ten-Hits. Höhepunkte einzelner Aftershows waren Gastauftritte bekannter Musiker.

2002 gab Prince bei 15 der 64 One-Nite-Alone-Konzerte eine Aftershow: acht in den USA, zwei in Kanada und fünf in Europa. Bei sechs Aftershows traten Gastmusiker auf: fünf in den USA und eine mit Sheila E. am 3. November 2002 im Nighttown in Rotterdam.[11]

One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! fasst vier der acht US-Aftershows zusammen. Die Live-CD enthält Songs von den Konzerten am 10., 20., 21. April und 1. Mai 2002. Am 10. April 2002 traten im Nachtclub The World (WWF) in New York City als musikalische Gäste Alicia Keys, Candy Dulfer, Doug E. Fresh, George Clinton, Larry Graham, Musiq Soulchild und Questlove auf. Für One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! wählte Prince nur die Auftritte von Clinton und Musiq Soulchild, wobei Musiq Soulchild von Questlove am Schlagzeug begleitet wird,[12] was Prince in den Liner Notes nicht erwähnt. Larry Graham und Sheila E. traten zudem am 20. April im The Highlands Hollywood in Hollywood (Kalifornien) und am 21. April im House of Blues in Los Angeles als Gastmusiker auf,[8] werden in den Liner Notes jedoch ebenfalls nicht genannt.

Zudem trat Graham am 8. März 2002 im The Tralf in Buffalo (New York) als Gastmusiker bei Prince auf,[13] sowie Buddy Miles und Erykah Badu am 17. April 2002 im The Red Jacket in Dallas (Texas).[12]

Gestaltung des Covers

Die drei CDs erschienen in einem Boxset mit den Maßen 15,7 × 31 × 3,5 cm. Die Vorderseite zeigt ein Porträtfoto von Prince mit gefalteten Händen. An seinem rechten Ringfinger trägt er einen goldfarbenen Ring; sein Blick ist frontal auf die Kamera gerichtet. Er trägt einen schwarzen Hut sowie ein graues Hemd mit schwarzem Stehkragen und langen Ärmeln. Der Hintergrund ist schwarz. Die Rückseite zeigt die Tracklist der drei CDs in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund; die Live-CD One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! ist als „Bonus Disc“ gekennzeichnet.

Die beiden CDs von One Nite Alone… Live! sind gemeinsam in einem Jewelcase verpackt. Das Booklet umfasst zwölf Seiten. Das Porträtfoto auf dem Frontcover des Booklets entspricht dem auf der Vorderseite des Boxsets. Im Booklet und auf dessen Rückseite ist die Tracklist der beiden CDs abgedruckt; zudem enthält es Fotos von Prince und den Mitgliedern von The New Power Generation.

Die CD One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! ist in einem separaten Jewelcase verpackt. Das vierseitige Booklet zeigt erneut Fotos von Prince und den Mitgliedern seiner Band. Die Tracklist ist auf der Rückseite der CD abgedruckt.

Das Boxset enthält außerdem ein 56-seitiges Booklet im Format 14 × 28 cm, entworfen von Designer Sam Jennings. Zwischen 1998 und 2007 gestaltete er für Prince mehrere Websites und Albencover, darunter Musicology (2004), 3121 (2006) und Planet Earth (2007).

Die Fotos des 56-seitigen Booklets stammen von Afshin Shahidi (* 1969) und Inam, vermutlich ein Pseudonym von Prince’ damaliger Ehefrau Manuela Testolini (* 1976). Das Booklet zeigt Fans, die vor einem Konzert der One-Nite-Alone-Tour Schlange stehen. Zudem enthält es lobende Zitate von Fans sowie ausschließlich positive Rezensionen von Zeitungen über die One-Nite-Alone-Tour, die mit Fotos von Prince und seinen Bandmitgliedern illustriert sind. Persönliche Worte von The New Power Generation über Prince und ihre jeweiligen Höhepunkte der One-Nite-Alone-Tour sind ebenfalls enthalten. Prince’ eigene Worte sind dagegen allgemein gehalten.[14] Ferner enthält das Booklet ein Foto von Larry Graham.

The WNPG Origin Playlist (xcerpt)

Im 56-seitigen Booklet veröffentlichte Prince außerdem eine Liste mit dem Titel „The WNPG Origin Playlist (xcerpt)“ („Die WNPG Quelle der Titelliste, Auszug“).[15] Die Liste enthält 55 Songs, offenbar zu seinen Favoriten gehörend und vermutlich musikalisch einflussreich für ihn. Bei sieben Titelnamen weicht Prince von der Schreibweise der Originale ab; bei zwei Songs nennt er Interpreten, die im Original nicht angegeben sind.

Weitere Informationen Titel, Interpret ...
Titel Interpret Datum Anmerkung
Sing a Simple Song Sly & the Family Stone 1968
Like a Rolling Stone Bob Dylan / Jimi Hendrix 1965
La-La (Means I Love You) The Delfonics 1968 Titelangabe gemäß Booklet: La, La, La, Means Eye Love U
Someday We’ll All Be Free Donny Hathaway 1973
Betcha by Golly, Wow The Stylistics 1972
Young, Gifted and Black Aretha Franklin 1972
The Jam Graham Central Station 1975
You’ve Got a Friend James Taylor 1971 1971 von Carole King geschrieben
Just My Imagination (Running Away with Me) The Temptations 1971 Titelangabe gemäß Booklet: Just My Imagination
Pass the Peas The J. B.’s 1972
Higher Sly & the Family Stone 1967
Mighty, Mighty Earth, Wind and Fire 1974
Fight the Power Public Enemy 1989
A Day in the Life The Beatles 1967
Atomic Dog George Clinton 1982
Bustin’ Loose Chuck Brown 1979
Superstition Stevie Wonder 1972
So What Miles Davis 1959
Birdland Joe Zawinul 1977
Lullaby George Gershwin 1919
Something The Beatles 1969 Interpret gemäß Booklet: George Harrison
Hair Graham Central Station 1974
Do Right Woman, Do Right Man Aretha Franklin 1967 Titelangabe gemäß Booklet: Do Right Woman
Make Sure You’re Sure Stevie Wonder 1991
What’s Going On Marvin Gaye 1971
Georgia on My Mind Ray Charles 1960 1930 von Hoagy Carmichael geschrieben
A Case of You Joni Mitchell 1971
Living for the City Stevie Wonder 1973
Black Dog Led Zeppelin 1971
Flirt Cameo 1982
In Time Sly & the Family Stone 1973 Interpret gemäß Booklet: Sly Stone
Family Name Prince 2001
The Walk The Time 1982 1982 von Prince geschrieben
Fencewalk Mandrill 1973
Red Baron Billy Cobham 1973
Killer Joe Quincy Jones 1969 1960 von Benny Golson geschrieben
Alabama John Coltrane 1963
Cold Sweat James Brown 1967
’Round Midnight Miles Davis 1957 1944 von Thelonious Monk geschrieben
Red Clay Freddie Hubbard 1970
Do That Stuff Parliament 1976
Sir Duke Stevie Wonder 1976
Let’s Get It On Marvin Gaye 1973
Knock on Wood Eddie Floyd 1966
Send One Your Love Stevie Wonder 1979
I Want to Be Free Ohio Players 1974 Titelangabe gemäß Booklet: I Wanna Be Free
Oops Up Side Your Head The GAP Band 1979
Lillie Joe Zawinul / Nat Adderley 1962 Titelangabe gemäß Booklet: For Lily
Can You Handle It Graham Central Station 1974
Mothership Connection (Star Child) Parliament 1975 Titelangabe gemäß Booklet: Star Child/Mothership Connection
I Know You Got Soul Bobby Byrd / James Brown 1971
Se Eu Quiser Falar Com Deus Gilberto Gil 1980
(You Caught Me) Smiling Sly & the Family Stone 1971 Titelangabe gemäß Booklet: You Caught Me Smiling Again
That’s the Way of the World Earth, Wind and Fire 1975
No Dia em que Eu Vim-Me Embora Gilberto Gil / Caetano Veloso 1968
Gesamt: 55
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Musik

Schlagzeuger Questlove, 1999

Die Musik der Alben wird den Genres Contemporary R&B, Funk, Jazz, Pop und Rock zugeordnet. Prince bietet einen musikalischen Querschnitt aus dem Repertoire von 17 seiner bis 2002 erschienenen Alben, von seinem zweiten Album Prince (1979) bis zum damals aktuellen One Nite Alone … (2002). Von den 36 Songs stammen mit sechs die meisten aus The Rainbow Children. Mit den Songs Raspberry Beret (1985), Alphabet St. (1988), Nothing Compares 2 U (1990) und Diamonds and Pearls (1991) umfasst die Auswahl lediglich vier seiner bis dahin 19 US-Top-Ten-Hits.

Die sieben Songs Adore, Condition of the ♥ (Interlude), Diamonds and Pearls, Do Me, Baby, Eye Wanna B Ur Lover, One Nite Alone … und The Beautiful Ones auf Disc 2 spielt Prince am Klavier, wobei er Condition of the ♥ (Interlude) als Instrumentalversion interpretiert.

Als Gastmusiker auf One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! treten George Clinton und Musiq Soulchild auf. Zudem spielt Larry Graham im Song Joy in Repetition E-Bass,[16] was Prince in den Liner Notes nicht erwähnt, jedoch in der Liveversion des Songs selbst. Drei Coverversionen sind zu hören, bei denen Prince nicht singt: In Just Friends (Sunny) übernimmt Musiq Soulchild den Hauptgesang, und der Song wird im Medley mit If You Want Me to Stay gespielt; Questlove ist dabei am Schlagzeug zu hören. We Do This wird von George Clinton gesungen.[12]

Alphabet St. liegt in einer Country-and-Western-Version vor, und Dorothy Parker ist von lateinamerikanischen Elementen geprägt, wobei Sheila E. Perkussion spielt.[17][18][19] Questlove und Sheila E. werden von Prince in den Liner Notes nicht erwähnt.

Titelliste und Veröffentlichungen

One Nite Alone… Live!

Weitere Informationen #, Titel ...
# Titel Aufnahme[20] Dauer Original-Tonträger
CD-1/1 Rainbow Children 31. März 2002: Warner Theatre, Washington, D.C. 11:46 2001: The Rainbow Children
CD-1/2 Muse 2 the Pharaoh 11. März 2002: Murat Theatre, Indianapolis 4:49 2001: The Rainbow Children
CD-1/3 Xenophobia 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 12:39 2002: One Nite Alone… Live!
CD-1/4 Extraordinary 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 5:02 1999: The Vault … Old Friends 4 Sale
CD-1/5 Mellow 11. März 2002: Murat Theatre, Indianapolis 4:30 2001: The Rainbow Children
CD-1/6 1+1+1 Is 3 6. April 2002: Lakeland Civic Center Youkey Theater, Lakeland 6:05 2001: The Rainbow Children
CD-1/7 The Other Side of the Pillow 11. März 2002: Murat Theatre, Indianapolis 4:46 1997: The Truth
CD-1/8 Strange Relationship 11. März 2002: Murat Theatre, Indianapolis 4:12 1987: Sign “☮” the Times
CD-1/9 When U Were Mine 20. April 2002: Kodak Theatre, Los Angeles 3:47 1980: Dirty Mind
CD-1/10 Avalanche 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 6:04 2002: One Nite Alone …
CD-2/1 Family Name 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 7:17 2001: The Rainbow Children
CD-2/2 Take Me with U a 24. April 2002: Paramount Theatre, Oakland 2:54 1984: Purple Rain
CD-2/3 Raspberry Beret 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 3:26 1985: Around the World in a Day
CD-2/4 Everlasting Now 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 7:41 2001: The Rainbow Children
CD-2/5 One Nite Alone … 29. April 2002: Paramount Theatre, Seattle 1:12 2002: One Nite Alone …
CD-2/6 Adore 14. April 2002: Verizon Wireless Theater, Houston 5:33 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/7 Eye Wanna B Ur Lover 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 1:22 1979: Prince
CD-2/8 Do Me, Baby 14. April 2002: Verizon Wireless Theater, Houston 1:56 1981: Controversy
CD-2/9 Condition of the ♥ (Interlude) 14. April 2002: Verizon Wireless Theater, Houston 0:39 1985: Around the World in a Day
CD-2/10 Diamonds and Pearls 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 0:41 1991: Diamonds and Pearls
CD-2/11 The Beautiful Ones 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 2:10 1984: Purple Rain
CD-2/12 Nothing Compares 2 U 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 3:48 1993: The Hits/The B-Sides
CD-2/13 Free 29. April 2002: Paramount Theatre, Seattle 1:06 1982: 1999
CD-2/14 Starfish and Coffee b 29. April 2002: Paramount Theatre, Seattle 1:07 1987: Sign “☮” the Times
CD-2/15 Sometimes It Snows in April 29. April 2002: Paramount Theatre, Seattle 2:41 1986: Parade
CD-2/16 How Come U Don’t Call Me Anymore? 30. April 2002: Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland 5:07 1982: B-Seite der Single 1999
CD-2/17 Anna Stesia 19. April 2002: Kodak Theatre, Los Angeles 13:12 1988: Lovesexy
Spieldauer: 125:47 min.
Autor aller Songs ist Prince
a 
Autoren: Prince and The Revolution
b 
Liedtext: Prince und Susannah Melvoin[21]
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One Nite Alone… Live! wurde am 24. November 2002 von Prince veröffentlicht. Das Livealbum erschien als Doppel-CD in einem Boxset zusammen mit der Live-CD One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over!. Das Boxset enthält zudem das im Mai 2002 veröffentlichte Studioalbum One Nite Alone sowie ein ausfaltbares Poster im Format 24 × 36 cm, das Prince beim Gitarrespielen zeigt. Das Boxset war ausschließlich für registrierte Mitglieder seiner damaligen Website NPG Music Club.com erhältlich.[22][23]

Am 17. Dezember 2002 erschien das Boxset zudem über den branchenfernen Vertrieb MP Media,[24] allerdings ohne die CD One Nite Alone und das Poster. Am 7. Juni 2016, Prince’ 58. Geburtstag und knapp sieben Wochen nach seinem Tod, war das Boxset vorübergehend über Tidal kostenpflichtig herunterladbar.

Am 29. Mai 2020 veröffentlichte The Prince Estate One Nite Alone… Live! als Vierfach-LP und One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! als Doppel-LP,[25] beide in lilafarbenem Vinyl. Zudem erschien das 4-CD-Boxset Up All Nite with Prince: The One Nite Alone Collection, das beide Livealben sowie das Album One Nite Alone enthält. Das Boxset enthält außerdem die DVD Live at the Aladdin Las Vegas.

Das Booklet gibt das Aufnahmedatum von 1+1+1 Is 3 fälschlich mit dem 4. April 2002 in Lakeland an; das Konzert fand tatsächlich am 6. April 2002 statt.[12] Vier Songs unterscheiden sich in der Schreibweise von den Originaltiteln auf Prince’ früheren Alben: Condition of the Heart erscheint als Condition of the ♥ (Interlude), I Wanna Be Your Lover als Eye Wanna Be Ur Lover, The Everlasting Now nur als Everlasting Now und When You Were Mine als When U Were Mine.

One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over!

Weitere Informationen #, Titel ...
# Titel Aufnahme Dauer Original-Tonträger
1 Joy in Repetition 10. April 2002: The World (WWF), New York City 10:56 1990: Graffiti Bridge
2 We Do This (Hauptgesang: George Clinton) c 10. April 2002: The World (WWF), New York City 4:41 2003: Jersey Girl von Sativa
3 Just Friends (Sunny) d / If You Want Me to Stay e
(Hauptgesang: Musiq Soulchild)
10. April 2002: The World (WWF), New York City 4:26 2000: Aijuswanaseing von Musiq Soulchild

1973: Fresh von Sly & the Family Stone

4 2 Nigs United 4 West Compton 20. April 2002: The Highlands Hollywood, Hollywood 6:05 1994: Black Album
5 Alphabet Street 20. April 2002: The Highlands Hollywood, Hollywood 2:55 1988: Lovesexy
6 Peach (Xtended Jam) 1. Mai 2002: Roseland Theater, Portland 11:19 1993: The Hits/The B-Sides
7 Dorothy Parker 21. April 2002: House of Blues, Los Angeles 6:17 1987: Sign “☮” the Times
8 Girls & Boys 20. April 2002: The Highlands Hollywood, Hollywood 6:59 1986: Parade
9 The Everlasting Now (vamp) 20. April 2002: The Highlands Hollywood, Hollywood 1:49 2001: The Rainbow Children
Spieldauer: 55:41 min.
Autor aller Songs ist Prince
c 
Autoren: George Clinton und seine Enkelin Sativa
d 
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Als CD ist One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! ausschließlich in Kombination mit One Nite Alone… Live! erhältlich. Auf LP ist die Aftershow erst seit Mai 2020 separat erhältlich.

Auf der Live-CD unterscheiden sich vier Songs in der Schreibweise von ihren Originalveröffentlichungen: Alphabet St. erscheint als Alphabet Street, Peach als Peach (Xtended Jam), The Ballad of Dorothy Parker nur als Dorothy Parker und The Everlasting Now als The Everlasting Now (vamp).

Da Prince seine Aftershows immer nach Mitternacht spielte, müsste das Booklet das Datum der Aftershow nach dem Konzert im The World (WWF) korrekt mit dem 10. April 2002 angeben; fälschlicherweise ist es auf den 9. April datiert. Ähnlich verhält es sich mit dem Aufnahmedatum von Peach (Xtended Jam): Diese Aftershow in Portland fand nach Mitternacht am 1. Mai 2002 statt, nicht wie im Booklet angegeben am 30. April. Das Booklet gibt zudem das Aufnahmedatum von Dorothy Parker mit dem 20. April 2002 im The Highlands Hollywood an, was nicht zutrifft, da Prince an diesem Tag den Song nicht spielte.[26] Tatsächlich fand die Aufnahme am 21. April 2002 im House of Blues in Kalifornien statt, weshalb anzunehmen ist, dass sie von diesem Datum stammt.[8][27]

Die drei Songs If You Want Me to Stay, Just Friends (Sunny) und We Do This stammen nicht von Prince: If You Want Me to Stay wurde 1973 von Sly & the Family Stone auf ihrem Album Fresh veröffentlicht. Just Friends (Sunny) komponierte Musiq Soulchild und veröffentlichte ihn 2000 auf seinem Album Aijuswanaseing (ausgesprochen „I Just Wanna Sing“). Der Song ist zudem auf dem Soundtrack des Films Familie Klumps und der verrückte Professor (2000) enthalten.[14] We Do This ist ein damals unveröffentlichter Song von George Clinton, bei dem er auch den Hauptgesang übernimmt. Seine Enkelin LaShonda Clinton (* 1978) veröffentlichte den Song 2003 unter ihrem Künstlernamen „Sativa“ als I Do, Do This auf ihrem Album Jersey Girl.

Singles

Singles wurden nicht ausgekoppelt, im Mai 2002 erschien jedoch in den USA die Promo-CD-Single One Nite Alone… Live-EP mit den fünf Songs Xenophobia, Muse 2 the Pharaoh, Mellow, The Other Side of the Pillow und Strange Relationship. Alle Stücke stammen vom Livekonzert am 11. März 2002 im Murat Theatre in Indianapolis. Somit existiert von Xenophobia eine weitere Liveversion, da die auf One Nite Alone… Live! enthaltene Aufnahme am 30. April 2002 in der Arlene Schnitzer Concert Hall in Portland entstand.[28]

Im Sommer 2003 wurde die Promo-CD-Single Live at the Aladdin Las Vegas an US-Radiosender verschickt, um die gleichnamige DVD zu promoten. Der Sampler enthält die vier Songs Pop Life, Gotta Broken Heart Again, Strange Relationship und Sometimes It Snows in April, die alle vom Livekonzert am 15. Dezember 2002 im Aladdin Theatre for the Performing Arts in Las Vegas stammen.[29]

DVD: Live at the Aladdin Las Vegas

Am 12. August 2003 veröffentlichte Prince die Direct-to-Video-DVD Live at the Aladdin Las Vegas.[30] Die DVD dokumentiert ein Livekonzert vom 15. Dezember 2002 im Aladdin Theatre for the Performing Arts in Las Vegas, Nevada. Das Konzert gehörte nicht zur One-Nite-Alone-Tour, die Setlist entspricht jedoch der Tournee. Das Konzert dauerte 180 Minuten,[19] die DVD enthält jedoch nur 15 Songs und ist 81 Minuten lang. Als Gastmusiker treten neben Maceo Parker und Sheila E. auch Nikka Costa auf. Eine Veröffentlichung auf Blu-ray Disc erfolgte bis heute (Stand 2026) nicht.

Mitwirkende

George Clinton, 2007
Posaunist Greg Boyer und im Hintergrund Maceo Parker, 2015

Musiker

Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert (außer den drei Coverversionen von Just Friends (Sunny), If You Want Me to Stay und We Do This), produziert und gesungen. Bei den Livekonzerten wurde Prince von folgenden Musikern begleitet:[20]

Technisches Personal

  • Prince – Toningenieur
  • Afshin Shahidi – Fotografie
  • Armour Photography (als „Jake Armour“) – Fotografie (Frontcover)
  • Femi Jiya – Overdub-Toningenieur
  • Inam – Fotografie
  • Joseph Lepinski – Overdub-Toningenieur
  • Per Breiehagen – Fotografie
  • Sam Jennings – Albumdesign
  • Scott Pakulski (als „Scottie P.“) – Direct-to-DAT-Toningenieur

Rezensionen

Weitere Informationen Professionelle Bewertungen, Quelle ...
Professionelle Bewertungen
Kritiken
Quelle Bewertung
AllMusic[31] SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
Pitchfork Media[32] SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
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Wilson & Alroy’s Record Reviews[34] SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
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Massenmedien zeigten 2002 nur geringes Interesse an dem Boxset. Musikkritiker bewerteten das Boxset überwiegend positiv. Besonders das Doppelalbum One Nite Alone… Live! wurde gelobt, da es Prince’ Live-Qualitäten gut dokumentiert.[35] Einige Kritiker hielten die damalige Besetzung von The New Power Generation für eine der besten, die sie je erlebt haben.[3][5]

Chris Riemenschneider und Jon Bream von der Star Tribune vergaben dreieinhalb von vier Sternen. Sie bezeichneten das Boxset als „äußerst lohnend“, da es „die Brillanz“ und „den Genuss“ eines Prince-Konzerts einfängt. Die Aftershow, die „Musikalität und Geist auf höchstem Niveau“ zeige, beschrieben sie als „super funky“. Als besten Song des Boxsets wählten sie Nothing Compares 2 U.[33]

Die Musikkritiker David Wilson und John Alroy vergaben vier von fünf Sternen. Das lange Solo-Piano-Set auf Disc 2 sei „ein bisschen viel“, baue jedoch „die Vorfreude auf den größten Leckerbissen der Sammlung auf“, nämlich One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over!. Die CD enthalte „umwerfende Funk-Rock-Jams“ und sei „das bisher reinste Dokument von Prince’ Freude und Talent am Spielen, ohne hochtrabende Konzepte oder Kopfspiele“.[34]

Seth Colter Walls von Pitchfork Media bewertete ausschließlich die CD One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! und vergab 8,6 von 10 Punkten. Die CD sei „ein Highlight in Prince’ Diskografie“, und die Zusammenarbeit mit George Clinton im Song We Do This bezeichnete Colter als „das überzeugendste Treffen zwischen den beiden Künstlern“. Die Stimmung im Stück 2 Nigs United 4 West Compton wirke „jubelnd und feierlich“ und werde durch die Begleitung von The New Power Generation „weniger nervig“ umgesetzt als in der Studioversion auf dem Black Album. Der Track Alphabet St. werde „lebhaft“ vorgetragen, und mit Peach (Xtended Jam) erinnere Prince die Zuhörer daran, dass er nicht in einer großen Arena, sondern in einem kleinen Club spiele.[32]

Stephen Thomas Erlewine von AllMusic bewertete das Album enttäuscht mit zweieinhalb von fünf Sternen. Er merkte an, dass man Prince’ „Warnung“ im Song Xenophobia „zu Herzen nehmen“ solle: „Wenn ihr erwartet, dass ihr ‘Purple Rain’ hört, seid ihr im falschen Haus“. Seine Begleitband The New Power Generation „ist sicherlich gut“ und ihr Sound „belebend“, jedoch nur „für eine kurze Zeit“; die Auftritte „werden schnell anstrengend“. Prince behandele seine älteren, „besseren Stücke wie Unannehmlichkeiten“ und sei „so engagiert in seiner neuen Richtung“, dass er nicht die Mühe aufbringe, „sein Publikum auf halbem Weg zu treffen“. Diese „Probleme“ würden auf One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! jedoch gemildert, da „die älteren Stücke manchmal auf den Kopf gestellt“ werden – die ursprüngliche Struktur von Girls & Boys werde „wie eine Andeutung behandelt“ und Alphabet St. „im Eiltempo durchgespielt“, was zu einem „interessanten Hörerlebnis“ führe, auch wenn die „auffällige Professionalität“ von The New Power Generation erneut „ein wenig anstrengend“ wirke.[31]

Der Rolling Stone Album Guide bewertete das Album enttäuscht und vergab ebenfalls zweieinhalb von fünf Sternen. Das Magazin bezeichnete One Nite Alone… Live! als „nicht perfekt, aber einiges des neu arrangierten älteren Materials strahle“.

Matt Thorne, Autor mehrerer Bücher über Prince, zeigte sich von Disc 1 begeistert; sie gehöre „zum Besten, was Prince je veröffentlicht habe“. Er greife „auf gänzlich originelle Weise immer wieder auf seinen Backkatalog zurück“. Auf Disc 2 sei hingegen lediglich der Opener Family Name „die einzig brillante Einspielung“. Abgesehen von Everlasting Now und One Nite Alone… enthalte Disc 2 „nur noch Oldies“. Das Stück Anna Stesia beginne zwar ebenfalls „brillant“, doch am Ende ruiniere Prince alles, „weil er sein Publikum moralisierend beschimpft, da dieses seinem Musikclub [NPG Music Club.com] nicht beitrete“.[36]

Thorne zeigte sich von One Nite Alone… The Aftershow: It Ain’t Over! enttäuscht, da Prince „alte Songs in Versionen“ spiele, „die nicht an die Originale“ heranreichten; so könne 2 Nigs United 4 West Compton „alles sein“, da das Stück kaum wiederzuerkennen sei. Ähnlich gelte dies für Peach (Xtended Jam), „zumindest im Vergleich zur eingespielten Version“. Die Liveversion von Dorothy Parker sei „langweilig“, und Girls & Boys verwandle „sich nach kurzer Zeit in einen monotonen Jam“, da „kaum noch Ähnlichkeit mit dem Original“ bestehe. Als Zuschauer einer Prince-Aftershow bringe das „Mitgrölen von ‘It Ain’t Over’“ zwar Spaß, doch zu Hause wolle er den Song „nur noch bis zum Ende vorspulen und ‚Endlich! Jetzt ist es vorbei‘ rufen“.[37]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

One Nite Alone… Live!

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[38]58 (1 Wo.)1
 Schweiz (IFPI)[39]36 (1 Wo.)1
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Im Jahr 2002 platzierte sich das Livealbum nicht in den Charts. Erst im Juni 2020 erreichte es in Deutschland und der Schweiz Chartplatzierungen, nachdem The Prince Estate das Album erneut veröffentlicht hatte. Darüber hinaus erreichte es Platz 144 in Belgien und Platz 188 in Frankreich; in anderen Ländern blieb das Album ohne Chartplatzierung.

Up All Nite with Prince: The One Nite Alone Collection

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[40]30 (1 Wo.)1
 Schweiz (IFPI)[41]61 (1 Wo.)1
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Das Boxset erreichte im Juni 2020 seine jeweils höchsten Chartplatzierungen. Darüber hinaus erreichte es Platz 38 in den Niederlanden und Platz 114 in Frankreich; in anderen Ländern blieb das Boxset ohne Chartplatzierung.

Musikverkäufe

One Nite Alone… Live! verkaufte sich schätzungsweise 30.000 Mal.[42]

Literatur

  • Benoît Clerc: Prince – Alle Songs: Die Geschichten hinter den Tracks. Delius Klasing Verlag; 1. Auflage 2023, ISBN 978-3-667-12537-8.
  • Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7.
  • Matt Thorne: Prince – Die Biografie. Edel Germany, Hamburg, 2017, ISBN 978-3-8419-0523-9.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.
  • Steve Wide, Alice Oehr: Prince A to Z: The Life of an Icon from Alphabet Street to Jay Z. Smith Street Books, Melbourne – Australia 2017, ISBN 978-1-925418-38-5.

Einzelnachweise

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