Kobeltsmühle
Ortsteil der Stadt Dinkelsbühl
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Kobeltsmühle war ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Mittlerweile ist der Ort eine Wüstung. Kobeltsmühle lag in der Gemarkung Dinkelsbühl.[1]
Geografie
Geschichte
Die Fraisch über die Kobeltsmühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Das Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.[3]
Im Jahr 1809 wurde Kobeltsmühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.[4]
Eine frühere Bezeichnung der Einöde lautete „Kobelsmühle“.[5]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort war seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt,[3] seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Pfarrei St. Paul (Dinkelsbühl) zuständig.[8] Die Katholiken waren nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.[14]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Koboltsmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 817 (Digitalisat).
- Teresa Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 2018, ISBN 978-3-7696-6562-8.
Weblinks
- Kobeltsmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 24. April 2023.
- Kobeltsmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Kobeltsmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.