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Lohe (Dinkelsbühl)

Ortsteil der Stadt Dinkelsbühl From Wikipedia, the free encyclopedia

Lohe ([ˈloːə] ⓘ) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Lohe liegt in der Gemarkung Hellenbach.[3]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Dinkelsbühl ...
Lohe
Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Koordinaten: 49° 5′ N, 10° 20′ O
Höhe: 464 m ü. NHN
Einwohner: 9 (1. Jan. 2015)[1]
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851
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Geografie

Südlich des Weilers fließt der Lohwassergraben, ein linker Zufluss der Wörnitz, und ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. 0,3 km östlich liegt das Waldgebiet Lichtenschlag. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hellenbach (0,6 km nordwestlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,9 km östlich).[4]

Geschichte

Die Fraisch über Lohe war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Der Ort gehörte zur Realgemeinde Hellenbach.[5] Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 3 Anwesen (2 Höfe, 1 Gütlein). Das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl hatte die Grundherrschaft über alle Anwesen.[6] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs nichts.[5][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.[8]

Im Jahr 1809 wurde Lohe infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.[9] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Hellenbach überwiesen.[10] Am 1. Juli 1971 wurde Lohe im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.[8][11]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987002015
Einwohner 27242824222824372919249
Häuser[12] 45444455
Quelle [13][14][15][16][17][18][19][20][21][22][23][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.[5] Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.[21]

Literatur

Fußnoten

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