Lohe (Dinkelsbühl)
Ortsteil der Stadt Dinkelsbühl
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Lohe () ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Lohe liegt in der Gemarkung Hellenbach.[3]
Lohe Große Kreisstadt Dinkelsbühl | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 5′ N, 10° 20′ O |
| Höhe: | 464 m ü. NHN |
| Einwohner: | 9 (1. Jan. 2015)[1] |
| Postleitzahl: | 91550 |
| Vorwahl: | 09851 |
Geografie
Südlich des Weilers fließt der Lohwassergraben, ein linker Zufluss der Wörnitz, und ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. 0,3 km östlich liegt das Waldgebiet Lichtenschlag. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hellenbach (0,6 km nordwestlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,9 km östlich).[4]
Geschichte
Die Fraisch über Lohe war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Der Ort gehörte zur Realgemeinde Hellenbach.[5] Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 3 Anwesen (2 Höfe, 1 Gütlein). Das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl hatte die Grundherrschaft über alle Anwesen.[6] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs nichts.[5][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.[8]
Im Jahr 1809 wurde Lohe infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.[9] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Hellenbach überwiesen.[10] Am 1. Juli 1971 wurde Lohe im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.[8][11]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.[5] Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.[21]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Lohe. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 389 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Lohe. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 351 (Digitalisat).
- Teresa Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 2018, ISBN 978-3-7696-6562-8.
Weblinks
- Lohe in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Lohe in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Lohe im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.