Rain (Dinkelsbühl)
Ortsteil der Stadt Dinkelsbühl
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Rain () ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Rain liegt in der Gemarkung Segringen.[3]
Rain Stadt Dinkelsbühl | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 4′ N, 10° 18′ O |
| Höhe: | 450–463 m ü. NHN |
| Einwohner: | 80 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91550 |
| Vorwahl: | 09851 |
Geografie
Rain bildet mit dem südlich gelegenen Segringen eine geschlossene Siedlung. Das Dorf liegt am Mühlgraben (im Unterlauf Walkenweiherbach genannt), einem rechten Zufluss der Wörnitz. Die Staatsstraße 2220 verläuft an der Reichertsmühle vorbei nach Dinkelsbühl zur Bundesstraße 25 (2,3 km östlich) bzw. nach Wolfertsbronn (2,3 km südwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hardhof (1,2 km westlich).[4]
Geschichte
Die Fraisch über Rain war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde von der Reichsstadt Dinkelsbühl beansprucht, was jedoch von den beiden anderen Ämtern nicht anerkannt wurde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 9 Anwesen. Grundherren waren das ansbachische Klosterverwalteramt Auhausen (2 halbe Hofgüter, 2 halbe Lehengüter), das Oberamt Mönchsroth (1 Sölde) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (Siechenpflege: 1 Gut; Spital: 2 halbe Hofgüter, 1 Gütlein).[5][6][7]
Im Jahr 1809 wurde Rain infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Seidelsdorf zugeordnet.[8] Zwischen 1950 und 1961 erfolgte die Umgemeindung nach Segringen. Am 1. April 1971 wurde Rain im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.[9][10]
Baudenkmäler

Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.[5] Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.[21]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rain. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 411 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Rain. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 362 (Digitalisat).
- Teresa Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 2018, ISBN 978-3-7696-6562-8.
Weblinks
- Rain in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Rain in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Rain im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.