Tour de France 2026
113. Austragung der Tour de France
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Die Tour de France 2026 war die 113. Austragung des wichtigsten Etappenrennens im professionellen Straßenradsport. Sie führte die Fahrer über eine Strecke von 3245 Kilometern Länge und 54.450 Höhenmetern von Barcelona bis nach Paris. Das Rennen fand vom 4. bis 26. Juli 2026 statt, wobei es an zwei Ruhetagen pausierte.
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| Isaac Del Toro im Weißen Trikot und Tadej Pogačar im Gelben Trikot am Start der 17. Etappe | |||
| Allgemeines | |||
| Ausgabe | 113. Tour de France | ||
| Rennserie | UCI WorldTour 2026 2.UWT | ||
| Etappen | 21 | ||
| Datum | 4. – 26. Juli 2026 | ||
| Gesamtlänge | 3.245 km | ||
| Austragungsländer | |||
| Start | Barcelona | ||
| Ziel | Paris | ||
| Teams | 23 | ||
| Fahrer am Start | 184 | ||
| Fahrer im Ziel | 158 | ||
| Durchschnittsgeschwindigkeit | 43,328 km/h | ||
| Höhenmeter | 54.450 m | ||
| Offizielle Webseite | Offizielle Website | ||
| Ergebnis | |||
| Sieger | |||
| Zweiter | |||
| Dritter | |||
| Punktewertung | |||
| Bergwertung | |||
| Nachwuchswertung | |||
| Kämpferischster Fahrer | |||
| Teamwertung | |||
| ◀2025 | 2027▶ | ||
| Dokumentation | |||
Sieger der Rundfahrt wurde zum fünften Mal in seiner Karriere der Slowene Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG). Der amtierende Weltmeister setzte sich mit einem Vorsprung von 6:26 Minuten vor dem Belgier Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) durch. Platz drei ging mit einem Rückstand von 9:42 Minuten an Pogačars Teamkollegen, den Mexikaner Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG), der mit seinem Alter von 22 Jahren zugleich in der Nachwuchswertung siegte.
Die Bergwertung gewann mit 156 Punkten der Ecuadorianer Richard Carapaz, der zweite Platz ging mit 100 Punkten an Tadej Pogačar, der dritte mit 99 Punkten an den Franzosen Valentin Paret-Peintre. In der Punktewertung konnte sich der Däne Mads Pedersen mit 559 Punkten den ersten Platz sichern. Den zweiten Platz belegte der Belgier Jasper Philipsen, Dritter wurde der Eritreer Biniam Girmay.
Bereits zum dritten Mal in der Geschichte der Tour de France konnte kein Franzose einen Etappensieg erringen. Zuvor war dies nur auf der Tour de France 1926 und der Tour de France 1999 der Fall. Erstmals überhaupt gelang zudem keinem Fahrer aus einer der Grand-Tour-Nationen (Frankreich, Spanien oder Italien) ein Etappensieg.
Teams und Fahrer
Nach dem Reglement der Union Cycliste Internationale waren die 18 UCI WorldTeams zum Start berechtigt und verpflichtet. Zudem qualifizierten sich automatisch die drei in der UCI-Weltrangliste des Vorjahres bestplatzierten UCI ProTeams: Tudor Pro Cycling Team, Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team und Cofidis. Der Veranstalter vergab außerdem Wildcards an die beiden ProTeams TotalEnergies und Caja Rural-Seguros RGA. Die teilnehmenden Teams wurden von der ASO am 30. Januar 2026 bekannt gegeben.[1]
Am 2. Juli 2026 – zwei Tage vor Beginn der Rundfahrt – wurden die Fahrer im Rahmen einer Teampräsentation in Barcelona vor der Sagrada Família vorgestellt.[2]
Die 184 Teilnehmer stammten aus 27 Nationen. Das größte Kontingent stellte bei dieser Ausgabe nicht wie üblich Frankreich, sondern Belgien mit 31 Fahrern, 30 Franzosen nahmen an dieser Rundfahrt teil – was das kleinste Kontingent seit der Tour de France 1968 darstellte. Danach folgten die Niederlande mit 17, Deutschland und Italien mit je 12, Spanien und Australien mit je 11 und Norwegen mit 8 Startern. Sieben Rennfahrer kamen jeweils aus Dänemark und Großbritannien. Zudem waren vier Schweizer und zwei Österreicher sowie ein Luxemburger bei der Tour de France 2026 am Start.[3] 50 Fahrer nahmen zum ersten Mal an der Tour de France teil.[4] An der Nachwuchswertung nahmen 42 Sportler teil, was rund 23 % des Feldes entspricht.
Der am 12. Oktober 1987 geborene Damiano Caruso (Bahrain Victorious) war mit 38 Jahren der älteste Starter, er nahm zum achten Mal an der Tour de France teil.[5] Ion Izagirre (Cofidis), Warren Barguil (Team Picnic PostNL) und Luke Durbridge (Team Jayco AlUla) hatten mit ihrer 12. Tour-de-France-Teilnahme die meisten Starts aller Fahrer aus dem Feld vorzuweisen.[6] Paul Seixas aus dem Decathlon CMA CGM Team war wiederum der jüngste Fahrer im Teilnehmerfeld; er wurde am 24. September 2006 geboren und war damit zum Start der Rundfahrt 19 Jahre alt.[5] Das höchste Durchschnittsalter aller 23 Mannschaften wiesen das Team Soudal Quick-Step und Tudor Pro Cycling Team auf, die Rennfahrer im Tourkader waren im Durchschnitt 31 Jahre alt. Das jüngste Team war die Mannschaft Lotto Intermarché mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren.[7] Der durchschnittliche Rennfahrer der Tour de France 2026 war 29 Jahre alt.[5]
Bei der Frankreich-Rundfahrt 2026 nahmen sieben bisherige Grand-Tour-Sieger teil: Tadej Pogačar, Jonas Vingegaard, Egan Bernal, Remco Evenepoel, Jai Hindley, Sepp Kuss und Richard Carapaz.[8] Außerdem nahmen 36 Fahrer teil, die bereits bei der Tour de France einen Etappensieg erringen konnten. Pogačar hatte zuvor mit 21 Etappensiegen zwischen 2020 und 2025 die meisten Etappen gewonnen. Er lag damit vor Jasper Philipsen, der zwischen 2022 und 2025 insgesamt 10 Etappen gewann und vor Julian Alaphilippe mit 6 Etappensiegen (zwischen 2018 und 2021).[9]
Favoriten
Als Top-Favorit der 113. Austragung galt einmal mehr der Vorjahressieger Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG), der mit einem fünften Gesamtsieg mit den Rekordhaltern Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain gleichziehen konnte. Der Slowene ging dabei erneut als amtierender Weltmeister an den Start. Im Frühjahr fokussierte sich Pogačar auf die großen Eintagesrennen und gewann mit der Strade Bianche, Mailand–Sanremo, der Flandern-Rundfahrt und Lüttich–Bastogne–Lüttich vier von fünf Rennen. Einzig bei Paris–Roubaix musste er sich im Velodrome knapp dem Belgier Wout van Aert geschlagen geben. Danach bestritt Pogačar die Tour de Romandie und die Tour de Suisse, wo er vier bzw. drei Etappen gewann und sich bei beiden Rundfahrten souverän in der Gesamtwertung durchsetzte. Bei der Tour de France konnte er erneut auf ein starkes Team bauen, wobei sein Mannschaftskollege Isaac Del Toro ebenfalls als Podiums-Anwärter galt. Der erst 22-jährige Mexikaner zeichnete sich im Vorjahr mit Platz zwei beim Giro d’Italia aus und gewann in der laufenden Saison die Gesamtwertungen der UAE Tour, Tirreno–Adriatico und der Tour Auvergne-Rhône-Alpes.
Der wohl größte Herausforderer von Pogačar war erneut der Däne Jonas Vingegaard (Team Visma-Lease a Bike), der die Tour de France in den Jahren 2022 und 2023 gewann und die letzten beiden Austragungen als Zweiter beendete. Nachdem er Paris–Nizza und die Katalonien-Rundfahrt für sich entschieden hatte, gab er sein Debüt beim Giro d’Italia, den er mit fünf Etappensiegen und einem Vorsprung von mehr als fünf Minuten souverän für sich entschied. Der Däne strabte damit das Giro-Tour-Double an, was zuletzt Pogačar im Jahr 2024 gelang. Des Weiteren war Vingegaard am Ende der letzten Saison auch bei der Vuelta a España erfolgreich gewesen, womit er als achter Fahrer alle drei Grand Tours für sich entscheiden konnte. Bei der Frankreich-Rundfahrt konnte er mit Fahrern wie Matteo Jorgenson und Sepp Kuss auf eine starke Mannschaft bauen.
Im Kampf um das Podium standen zudem eine Vielzahl an Aspiranten am Start. Allen voran war hier das Team Red Bull-Bora-hansgrohe zu nennen, das mit Remco Evenepoel und Florian Lipowitz eine Doppelspitze entsendete. Evenepoel konnte nach seinem Mannschaftswechsel nur bedingt überzeugen, wobei er in der laufenden Saison die Valencia-Rundfahrt und das Amstel Gold Race für sich entschied. Im Vorfeld der Tour de France verzichtete er jedoch auf weitere Vorbereitungsrennen und reiste stattdessen nach 69-tägiger Rennpause direkt aus dem Trainingslager zur Tour de France. Lipowitz hingegen, der die Tour de France im Vorjahr als Gesamtdritter beendet hatte, zeigte mit guten Leistungen bei den anspruchsvollen Bergankünften auf und gewann zuletzt die Slowenien-Rundfahrt.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem erst 19-jährigen Franzosen Paul Seixas (Decathlon CMA CGM Team), der im Jahr 2026 sein Grand-Tour-Debüt bei der Tour de France gab. Nachdem er im Jahr 2024 Zeitfahrweltmeister der Junioren geworden war, sicherte er sich im Herbst des Jahres 2025 hinter Pogačar und Evenepoel die Bronzemedaille im Straßenrennen der Europameisterschaften. Im Frühjahr der laufenden Saison schaffte er schließlich endgültig den Durchbruch und gewann nach zweiten Plätzen bei der Algarve-Rundfahrt und Strade Bianche drei Etappen und alle Wertungen der Baskenland-Rundfahrt. Zudem gewann er als bislang jüngster Fahrer die Flèche Wallonne, ehe er Tadej Pogačar bei Lüttich–Bastogne–Lüttich auf der Côte de la Redoute Paroli bieten konnte und letztlich den zweiten Platz belegte. In Frankreich gilt Seixas bereits jetzt als möglicher Nachfolger von Bernard Hinault, der im Jahr 1985 als bislang letzter Franzose die Tour de France gewann.
Weitere bekannte Gesamtklassement-Fahrer waren Juan Ayuso, Mattias Skjelmose Jensen (beide Lidl-Trek), Richard Carapaz (EF Education-EasyPost), Thomas Pidcock (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team), Antonio Tiberi (Bahrain Victorious), Egan Bernal, Thymen Arensman, Kévin Vauquelin (alle Netcompany Ineos Cycling Team), Ben O’Connor (Team Jayco AlUla), Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility), Cian Uijtdebroeks (Movistar Team), Lennert Van Eetvelt (Lotto-Intermarché), Michael Storer (Tudor Pro Cycling Team), Sergio Higuita (XDS Astana Team), Guillaume Martin (Groupama-FDJ United) und Jordan Jegat (TotalEnergies).
Sprinter
Bei den Sprintern waren in erster Linie die beiden Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) und Tim Merlier (Soudal Quick-Step) zu nennen. Jasper Philipsen gewann mit dem Nokere Koerse sowie den UCI-WorldTour-Rennen Gent–Wevelgem und Kopenhagen Sprint drei Eintagesrennen. Weiters war der Gewinner der Punktewertung des Jahres 2023 zuletzt bei der Belgien-Rundfahrt erfolgreich, wo er neben einer Etappe auch die Gesamtwertung für sich entschied. Tim Merlier hingegen gewann in der laufenden Saison den Scheldeprijs und die Ronde van Limburg, ehe er sich drei Etappen der Ungarn-Rundfahrt und eine Etappe der Belgien-Rundfahrt sicherte. Die Belgien-Rundfahrt diente im Jahr 2026 gleich mehreren Sprintern als letzte Vorbereitung, wobei sich auch Biniam Girmay (NSN Cycling Team) und Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team) jeweils einen Abschnitt sicherten. Biniam Girmay gewann die Punktewertung der Tour de France 2024, während der 24-jährige Olav Kooij nach seinem Teamwechsel sein Debüt bei der Grande Boucle gab.
Im Kampf um die Punktewertung war auch der Däne Mads Pedersen (Lidl-Trek) zu nennen, der jedoch in der laufenden Saison noch keinen Tagessieg feiern konnte. Der Däne zählte ebenso wie der Belgier Arnaud De Lie (Lotto-Intermarché) als Spezialist für anspruchsvolle Sprintankünfte. Weitere endschnelle Starter sind Phil Bauhaus (Bahrain Victorious), Fernando Gaviria (Caja Rural-Seguros RGA), Pavel Bittner (Team Picnic PostNL), Max Kanter (XDS Astana Team), Søren Wærenskjold (Uno-X Mobility), Pascal Ackermann (Team Jayco AlUla) und Arvid de Kleijn (Tudor Pro Cycling Team).
Bergfahrer
Als Favoriten auf das Gepunktete Trikot galten im Vorfeld neben Gesamtklassement-Fahrer vor allem Lenny Martinez (Bahrain Victorious), Matthew Riccitello (Decathlon CMA CGM Team), Ben Healy (EF Education-EasyPost) und Harold Tejada (XDS Astana Team).
Strecke
Allgemeines
Der Grand Depart wurde bereits im Februar 2025 vorgestellt. Die restliche Route mit allen 21 Etappen wurde am 23. Oktober 2025 durch die ASO vorgestellt.
Etappenliste
Die folgende Tabelle zeigt die Etappen mit Datum, Start- und Zielort, Kategorisierung und Etappenlänge. Außerdem sind der Etappensieger und der jeweils Führende in der Gesamtwertung nach der Etappe angegeben. In der ersten Spalte sind die Einzelartikel zu jeder Etappe mit detaillierten Angaben zu Platzierung und Rennverlauf angegeben.
Grand Départ und erste Woche
Der Grand Depart der Rundfahrt erfolgte in Barcelona, womit die Frankreich-Rundfahrt zum dritten Mal in Spanien begann. Erstmals seit 1971 begann die Tour de France mit einem Mannschaftszeitfahren. Dieses führte über knapp 20 Kilometer durch Barcelona vorbei an der Sagrada Familia und hinauf zum Montjuïc und weiter zum Olympiastadion. Das anspruchsvolle Profil im Finale ließ bereits vergleichsweise große Zeitabstände erwarten. Abweichend vom klassischen Reglement erhielt dabei jeder Fahrer seine tatsächlich erfahrene Zeit; eine klassische Teamzeit gab es nicht.[10] Die 2. Etappe startete in Tarragona und endete nach 182 km erneut in Barcelona, wo nochmals der Montjuïc in einem Rundkurs unter die Räder genommen wurde.[11] Die 3. Etappe startete in Granollers und führte über den Col des Toses zu einer Bergankunft in Les Angles in den Pyrenäen.[12] Die folgende Etappe führte das Peloton über mehrere Anstiege in einem hügeligen Profil nach Foix. Die 5. Etappe nach Pau war flach; erstmals kam es zu einem klassischen Massensprint. Der sechste Teilabschnitt war eine Hochgebirgsetappe, die über den Col d’Aspin und den Col de Tourmalet in den Felsenkessel von Gavarnie-Gèdre führte. Auf dem Kulminationspunkt des Tourmalet wurde das Souvenir Jacques Goddet vergeben. Es folgten zwei Flachetappen nach Bordeaux bzw. Bergerac, die in Massensprints endeten. Die letzte Etappe vor dem Ruhetag führte das Feld über stark welliges Terrain nach Ussel. Auf dem Weg waren unter anderem der Suc au May und der Mont Bessou zu bezwingen.
Zweite Woche
Nach einem Ruhetag im Département Cantal folgte eine Etappe durch das Zentralmassiv mit vielen klassifizierten Anstiegen, die stark an die 11. Etappe aus dem Jahr 2024 erinnerte. Im Finale waren unter anderem der Puy Mary und der Col de Pertus zu bezwingen, bevor ein steiles Finale im Wintersportort Le Lioran anstand. Die 13. Etappe war die einzige mit einer Distanz von über 200 km im Verlaufe der Tour und weitgehend flach, bevor sich kurz vor dem Ziel allerdings der Ballon d’Alsace den Fahrern entgegenstellte und nach einer langen Abfahrt das Ziel in Belfort erreicht wurde. Der 14. Tagesabschnitt war eine klassische, harte Mittelgebirgsetappe durch die Vogesen mit dem Großen Belchen, Col du Page, Elsässer Belchen und Col du Hundsruck, bevor es zum finalen Anstieg nach Le Markstein über den Col du Haag ging. Die letzten Etappe vor dem zweiten Ruhetag führte das Feld durch welliges Gelände und über die steilen Rampen des Col de la Croisette in die Savoyer Alpen, wo am Plateau de Solaison eine Bergankunft stattfand.
Dritte Woche
Der zweite Ruhetag wurde im Département Haute-Savoie eingelegt. Am ersten Tag der finalen Woche gab es ein 26 km langes Einzelzeitfahren am Südufer des Genfer Sees, bei dem zuerst ein Anstieg von etwa 400 Höhenmetern zu überwinden war, bevor das Teilstück nach einer Abfahrt flach endete. Es folgte ein flaches Tagesstück von Chambéry nach Voiron. An selber Stelle begann mit Etappe 18 das bergige Finale mit drei Hochgebirgsetappen. Nach sanften Anstiegen im Verlauf der Etappe war das Finale an der Skistation von Orcières-Merlette etwas für die Bergspezialisten. Der 19. Abschnitt startete in Gap, überwand vier klassifizierte Anstiege und endete nach 128 km auf den klassischen 21 Kehren nach Alpe d’Huez. Es war die kürzeste Etappe der Tour 2026, die kein Zeitfahren war. Es folgte die Königsetappe, die die verbleibenden Fahrer von Le Bourg d’Oisans über den Col de la Croix de Fer, den Col du Galibier mit dem vorgelagerten Col du Télégraphe zum Col de Sarenne, der „Rückseite“ von Alpe d’Huez, führte. Dort endete nach 171 Kilometern und rund 5600 Höhenmetern auch erneut die Etappe. Am Galibier wurde der höchste Punkt der Rundfahrt erreicht und das Souvenir Henri Desgrange vergeben. Die Abschlussetappe führte wie gewohnt nach Paris, wurde jedoch kurzfristig verkürzt (siehe Waldbrände und Hitzewelle beeinflussen die Rundfahrt). Erneut wurde der Montmartre Teil der Etappe, wenn auch etwas früher als noch im Vorjahr.
Reglement
Das Rennen wird nach dem Reglement der Union Cycliste Internationale (UCI) für Etappenrennen ausgetragen. Der Veranstalter ASO legt im Einklang hiermit ein Sonderreglement fest, aus dem sich die Höhe der Preisgelder und die Kriterien für die Vergabe der Sonderwertungen ergeben. Die Gesamtwertung und die Mannschaftswertung ergeben sich aus dem Reglement der UCI.[13]
Etappenkoeffizienten und Karenzzeit
Der Veranstalter weist den Etappen sechs Koeffizienten zu. Diese wirken sich auf die Karenzzeit und die Punktewertung aus. Der Etappenkoeffizient gibt Aussage über die Schwierigkeit einer Etappe, wobei der Koeffizient 1 für Etappen ohne besondere Schwierigkeit bestimmt ist und der Koeffizient 5 bei sehr schweren und kurzen Etappen zum Einsatz kommt. Einzelzeitfahren wird dem Koeffizient 6 zugeteilt, Mannschaftszeitfahren dem Koeffizient 7.
| Koeffizient | Beschreibung | Etappen |
|---|---|---|
| 1 | Etappen ohne besondere Schwierigkeit | 5, 7, 8, 11, 12 |
| 2 | Etappen mit „hügligem“ Terrain | 4, 13, 17, 21 |
| 3 | Etappen auf „sehr hügligem“ Terrain | 2, 3, 9, 18 |
| 4 | sehr schwere Etappen | 6, 10, 14, 15 |
| 5 | sehr schwere, kurze Etappen | 19, 20 |
| 6 | Einzelzeitfahren | 16 |
| 7 | Mannschaftszeitfahren | 1 |
Auf Basis der sechs Koeffizienten, wurden folgende Karenzzeiten berechnet:
- Koeffizient 1: Karenzzeit zwischen 5 % bei einer Siegergeschwindigkeit unter 38 km/h und 12 % bei einer Siegergeschwindigkeit über 50 km/h,
- Koeffizient 2: Karenzzeit zwischen 8 % bei einer Siegergeschwindigkeit unter 37 km/h und 18 % bei einer Siegergeschwindigkeit über 46 km/h,
- Koeffizient 3: Karenzzeit zwischen 11 % bei einer Siegergeschwindigkeit unter 36 km/h und 20 % bei einer Siegergeschwindigkeit über 44 km/h,
- Koeffizient 4: Karenzzeit zwischen 9 % bei einer Siegergeschwindigkeit unter 31 km/h und 19 % bei einer Siegergeschwindigkeit über 40 km/h,
- Koeffizient 5: Karenzzeit zwischen 11 % bei einer Siegergeschwindigkeit unter 29 km/h und 19 % bei einer Siegergeschwindigkeit über 36 km/h,
- Koeffizient 6: Karenzzeit von 30 % der Zeit des Siegers,
- Koeffizient 7: Karenzzeit von 30 % der Zeit des Siegerteams,
Die Etappenkoeffizienten sind auch bedeutend für die Anzahl der bei Etappenankünften vergebenen Punkte in der Punktewertung.
Gesamtwertung
Der Führende der Gesamtwertung trägt das Gelbe Trikot (maillot jaune). Die Gesamtwertung ergibt sich wie stets bei internationalen Etappenrennen aus der Addition der gefahrenen Zeiten. Zusätzlich gibt es bei den Etappenzielen – außer den Zeitfahretappen – zehn, sechs und vier Sekunden Zeitbonifikation.
Allen Fahrern, die die Ziellinie in einer Gruppe überqueren, wird die Zielzeit des ersten Fahrers der Gruppe zugeschrieben. Bei Abständen von mehr als einer Sekunde kommt es zur Teilung von Gruppen (unterschiedliche Zielzeiten der beiden Gruppen). Auf den Etappen 5, 7, 8, 11, 12, 17 und 21 wird von einem Massensprint ausgegangen, bei denen das Fahrerfeld geschlossen im Ziel ankommt. Hier dürfen die Abstände innerhalb der Gruppe maximal drei Sekunden betragen. Die Zeiten werden stets auf die nächste Sekunde abgerundet, ehe sie in die Gesamtwertung einberechnet wurden. In den Zeitfahren der 1. und 16. Etappe, werden die Zeit auf Hundertstel genau genommen um die Gesamtwertung bei Gleichstand entscheiden zu können.
Sollte ein Fahrer aufgrund von „nicht-physischen Gründen“ (Platten, technischer Defekt, Sturz etc.) auf den letzten drei Kilometern abgehängt werden, wird ihm die Zeit der Gruppe zugeschrieben, in der er sich zuletzt befunden hatte. Die 3-Kilometer-Regel wird auf den Etappen 1, 3, 6, 14, 15, 16, 18, 19 und 20 aufgehoben.
Punktewertung
Der Führende der Punktewertung trägt das Grüne Trikot (maillot vert). Bei der diesjährigen Rundfahrt wurde die Punktwertung angepasst. So erhält der Sieger auf den Etappen 5, 7, 8, 11 und 12 (Koeffizienten 1) 70 Punkte – statt 50 Punkte in den Vorjahren. Zudem erhalten die ersten 18 Fahrer auf diesen Etappen Punkte gutgeschrieben (siehe Tabelle). Im Zwischensprint wurden die Punkte für die ersten fünf Fahrer um wenige Punkte angehoben. Die Punkte für diese Wertung werden bei Etappenzielen entsprechend der Schwierigkeit und Art der Etappe (→Koeffizient) und bei Zwischensprints wie folgt vergeben:
| Platzierung | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | 10. | 11. | 12. | 13. | 14. | 15. | 16. | 17. | 18. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5., 7., 8., 11. und 12. Etappe (Koeffizient 1) | 70 | 50 | 40 | 35 | 30 | 26 | 24 | 22 | 20 | 18 | 16 | 14 | 12 | 10 | 8 | 6 | 4 | 2 |
| 1., 13., 17. und 21. Etappe (Koeffizient 2) | 50 | 30 | 20 | 18 | 16 | 14 | 12 | 10 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | — | ||
| 2., 3., 9. und 18. Etappe (Koeffizient 3) | 30 | 25 | 22 | 19 | 17 | 15 | 13 | 11 | 9 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | — | ||
| 6., 10., 14., 15., 16., 19. und 20. Etappe (Koeffizienten 4, 5 und 6) | 20 | 17 | 15 | 13 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | — | ||
| Zwischensprints | 25 | 20 | 16 | 14 | 12 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | — | ||
Bergwertung
Der Führende der Bergwertung trägt das Gepunktete Trikot (maillot à pois). Im Gegensatz zu den drei vorherigen Frankreich-Rundfahrten gibt es beim höchsten Anstieg dieser Rundfahrt keine doppelten Punkte. Wie bereits bei der Tour de France 2022 gibt es bei dieser Auflage somit keinen Anstieg, bei dem doppelte Punkte vergeben werden. Die Punkte für diese Wertung wurden auf den Überfahrten der vom Veranstalter kategorisierten Anstiege wie folgt vergeben:
| Platzierung | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Hors Catégorie * (6×) | 20 | 15 | 12 | 10 | 8 | 6 | 4 | 2 | |
| 1. Kategorie (13×) | 10 | 8 | 6 | 4 | 2 | 1 | — | ||
| 2. Kategorie (11×) | 5 | 3 | 2 | 1 | — | ||||
| 3. Kategorie (21×) | 2 | 1 | — | ||||||
| 4. Kategorie (18×) | 1 | — | |||||||
- Souvenir Henri Desgrange
- Der erste Fahrer auf der Passhöhe des Col du Galibier (20. Etappe) wird mit dem Souvenir Henri Desgrange ausgezeichnet, das mit einer Prämie von 5000 Euro verbunden ist.
- Souvenir Jacques Goddet
- Der erste Fahrer auf dem Gipfel des Col du Tourmalet (6. Etappe) wird mit dem Souvenir Jacques Goddet ausgezeichnet, das mit einer Prämie von 5000 Euro verbunden ist.
Nachwuchswertung
Der Führende der Nachwuchswertung trägt das Weiße Trikot (maillot blanc). Die Nachwuchswertung ist identisch zur Gesamtwertung, aber auf die seit dem 1. Januar 2001 geborenen Fahrer beschränkt.
Mannschaftswertung
Die Führenden der Mannschaftswertung tragen eine gelbe Rückennummer. Die Mannschaftswertung berechnet sich aus den Zeiten der drei ersten Fahrer eines Teams auf jeder Etappe.
Kämpferischster Fahrer
Eine Jury zeichnet am Ende einer Etappe und am Ende der Tour de France einen Fahrer mit einer goldenen Rückennummer als kämpferischsten Fahrer aus.
Bestes Teammitglied
Seit 2025 wird am Ende einer Woche der Tour de France ein Fahrer als Bestes Teammitglied ausgezeichnet, der sich während der Woche als herausragender Helfer für sein Team aufopfert und seinen Teamkollegen bedingungslos zur Seite steht.
Preisgelder
Die Preisgelder belaufen sich abzüglich Steuer auf eine Gesamtsumme von 2.302.800 Euro. Davon werden 1.138.800 Euro für das Gesamtklassement, 601.650 Euro für die Etappenwertungen, 178.800 Euro für die Mannschaftswertung, 128.000 Euro für die Punktewertung, 114.050 Euro für die Bergwertung, 66.500 Euro für die Nachwuchswertung, 56.000 Euro für die Wertungen um den kämpferischsten Fahrer sowie 19.000 Euro für weitere Preise verwendet.
| Platzierung | 1. | 2. | 3. | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| Etappenwertung | 11.000 € | 5.500 € | 2.800 € | gestaffelt bis zum 20. Platz (300 €) |
| Zwischensprints | 1.500 € | 1.000 € | 500 € | 19 Zwischensprints während der Tour |
| Bergwertung hors categorie | 800 € | 450 € | 300 € | 6 Wertungen während der Tour |
| Bergwertung Kat. 1 | 650 € | 400 € | 150 € | 13 Wertungen während der Tour |
| Bergwertung Kat. 2 | 500 € | 250 € | — | 11 Wertungen während der Tour |
| Bergwertung Kat. 3 | 300 € | — | 21 Wertungen während der Tour | |
| Bergwertung Kat. 4 | 200 € | — | 18 Wertungen während der Tour | |
| Nachwuchsfahrer | 500 € | — | schnellster Nachwuchsfahrer der Etappe | |
| Kämpferischster Fahrer | 2.000 € | — | ausgenommen Zeitfahren und Schlussetappe | |
| Mannschaft | 2.800 € | — | schnellste Mannschaft der Etappe | |
Zusätzlich wählt die Jury am Ende jeder Woche den besten Teamkollegen – dieser erhält 2.000 Euro – sowie den besten Teamkollegen der Rundfahrt – dieser erhielt 3.000 Euro. Zudem erhielt der Fahrer, der zuerst 50 Punkte in der Bergwertung erzielte, eine Prämie von 5.000 Euro.
Wertungen im Tourverlauf
Die Tabelle zeigt den Führenden in der jeweiligen Wertung bzw. die Träger der Wertungstrikots oder farbigen Rückennummern am Ende der jeweiligen Etappe an. Eine detailliertere Übersicht über die Platzierungen nach einer Etappe bieten die einzelnen Etappenartikel, die in der ersten Spalte verlinkt sind.
Bestes Teammitglied
- 1. Woche:
Baptiste Veistroffer (LOI) - 2. Woche:
Quinn Simmons (LTK) - 3. Woche:
Mathieu van der Poel (APT) - Gesamt:
Quinn Simmons (LTK)
Endergebnisse
Gesamtwertung
Punktewertung
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Bergwertung
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Nachwuchswertung
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Mannschaftswertung
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Besondere Vorkommnisse
Waldbrände und Hitzewelle beeinflussen die Rundfahrt

Frankreich und Spanien durchlebten seit Mai 2026 bereits die dritte Hitzewelle (Siehe auch: Temperaturanomalien im Jahr 2026 und Hitzewellen in Europa 2026). Während der Rundfahrt wurden Temperaturen von über 40 Grad Celsius und große, zum Teil schwer kontrollierbare Waldbrände in den betroffenen Regionen nicht ausgeschlossen. Die durchfahrenen spanischen und französischen Regionen waren durch extreme Waldbrandgefahr geprägt, in den betroffenen Regionen wurde höchste Hitzewarnstufe und der Notstand ausgerufen. Aufgrund schwerer Waldbrände und einer Hitzewelle im Département Pyrénées-Orientales einigten sich der Präfekt und der Veranstalter A.S.O. am Vorabend der 3. Etappe darauf, die letzten rund 40 Kilometer der 3. Etappe für die Zuschauer und Werbekarawane zu sperren.[14][15] Diese Maßnahme sollte den Verkehr in der betroffenen Region reduzieren und die Sicherheit gewährleisten. Nur Fahrer sowie wenige Team- und Organisationsfahrzeuge durften bis zum Ziel in Les Angles fahren. Ursprünglich hatte die 9. Etappe eine Etappenlänge von 185,5 Kilometern. Am Vorabend der 9. Etappe gab die A.S.O. jedoch – aufgrund von erwarteten hohen Temperaturen von bis zu 40 °C während der Etappe – eine Änderung der Streckenführung bekannt.[16] Die Strecke wurde um rund 30 Kilometer verkürzt. Da Südfrankreich in der zweiten Monatshälfte mit schweren Waldbränden zu kämpfen hatte, entschied das französische Innenministerium mehrere für die Schluss-Etappe vorgesehene Rettungs- und Sicherheitskräfte in die Brandgebiete bei Bordeaux zu verlegen, um dort den Einsatz und die Brandbekämpfung zu unterstützen.[17][18] Daraufhin reagierte der Veranstalter am Vortag der Etappe. Er verkürzte die Strecke um 44 Kilometer und änderte die Streckenführung. Ursprünglich sollte die Schluss-Etappe von Thoiry bis nach Paris zu den Champs Élysées führen, die Etappe startete und endete allerdings nun an den Champs Élysées.
Unfall an der Ziellinie
Ein Fahrer eines Pressefahrzeuges der französischen Sportzeitung L’Équipe ist kurz vor der Ziellinie der 9. Etappe mit seinem Fahrzeug in die Zuschauermassen gefahren. Wie die französischen Sicherheitsbehörden mitteilten, erlitt der Fahrer einen plötzlichen Schwächeanfall, durch den er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Daraufhin durchbrach das Fahrzeug die Absperrung und kollidierte mit mehreren Zuschauern. Bei dem Unfall wurden insgesamt acht Personen verletzt. Ein Zuschauer trug dabei schwere Verletzungen davon, während sieben weitere Personen leichte Verletzungen erlitten. Die französische Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein.[19][20]
Neuer Geschwindigkeitsrekord
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,91 km/h wurde die 11. Etappe zur schnellsten Massenstartetappe in der Geschichte der Tour de France, nur Zeitfahretappen und Prologe haben eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit. Zuvor war die 4. Etappe der Tour de France 1999 von Laval nach Blois (194,5 km) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,356 km/h die schnellste Etappe der Frankreich-Rundfahrt.[21]
Neuer Rekord beim Anstieg nach Alpe d’Huez
Auf der 19. Etappe am 24. Juli benötigte Tadej Pogačar 35:26 Minuten für die 13,8 km und die 21 Kehren des Anstiegs nach Alpe d’Huez. Damit unterbot er den bisherigen Rekord von Marco Pantani aus dem Jahr 1995 um 1:24 Minuten.[22]
Zeitnahme bei der letzten Etappe
Wie schon im Vorjahr sollte die Zeitnahme bei der letzten Etappe 5 km vor der Zielankunft und damit vor dem letzten Anstieg zum Montmartre stattfinden, um das Gesamtergebnis der Tour nicht zu beeinflussen. Nachdem die Zeitnahme 2025 aufgrund regnerischer Bedingungen bereits 50 km vor Ziel stattfand, rechnete man 2026 aufgrund trockener Bedingungen mit dem zuvor angekündigten Vorgehen. Während die Etappe schon lief, entschied der Veranstalter, dass die Zeitnahme bereits 41 km vor Ziel stattfinden sollte. Dies führte zu Kritik seitens einiger Fahrer und Teams.[23]
Neuer Rekordsieger
Mit seinem in Summe fünften Toursieg schloss Tadej Pogačar zu den ebenfalls fünfmaligen Toursiegern Jaques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain auf und ist nun ebenfalls Rekordsieger bei der Tour de France.[24]







