Büchelberg (Burgebrach)
Ortsteil der Gemeinde Burgebrach in Bayern, Deutschland
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Büchelberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Büchelberg liegt in der Gemarkung Mönchherrnsdorf.[3]
Büchelberg Markt Burgebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 10° 39′ O |
| Höhe: | 307 m ü. NHN |
| Einwohner: | 59 (31. Dez. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96138 |
| Vorwahl: | 09551 |
Geografie
Das Dorf liegt am Büchelbach, einem rechten Zufluss der Mittelebrach, und an einem namenlosen rechten Zufluss des Büchelbachs, der innerorts in diesen mündet. Im Westen liegt der Burgwindheimer Forst, im Süden das Waldgebiet Buch. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Mönchsambach zur Bundesstraße 22 bei Mönchsambach (2,8 km nordöstlich). Ein Anliegerweg führt nach Magdalenenkappel (1 km südwestlich).[4]
Geschichte
Im Jahr 1376 wurde ein Ort namens „Nideren Buchelberg“ schriftlich erwähnt, als Hans und Hartung von Laufenholz diesen an das Kloster Ebrach verkauften. Damals wurde zwischen Ober- und Unterbüchelberg unterschieden. Beide Orte machten ein Weilerdorf mit Weilerflur aus. Südwestlich von Büchelberg gab es eine Schlossanlage, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. An ihrer Stelle ließ der Ebracher Abt Johannes V. Dressel eine Magdalenenkapelle neu errichten.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Büchelberg aus 11 Anwesen (2 Höfe, 1 Hof mit 2 Häusern, 1 Höflein, 2 Güter, 3 Gütlein, 1 Mühle) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das würzburgische Centamt Oberschwarzach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Ebrach.[6]
Im Jahre 1802 kam Büchelberg an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Büchelberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Mönchherrnsdorf und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Mönchherrnsdorf zugewiesen.[7] Am 1. Januar 1976 wurde Büchelberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Büchelberg ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.[6] Seit der Einrichtung der Kuratie St. Ägidius (Mönchherrnsdorf) im Jahr 1874 ist der Ort dorthin gepfarrt.[11]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Büchelberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 664 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 165–166.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3 (Digitalisat).
Weblinks
- Büchelberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 21. November 2025.
- Büchelberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 21. November 2025.
- Büchelberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 21. November 2025.