Dippach (Burgebrach)
Ortsteil im Markt Burgebrach, Landkreis Bamberg, Bayern, Deutschland
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Dippach ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Dippach liegt in der Gemarkung Mönchsambach.[3]
Dippach Markt Burgebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 48′ N, 10° 42′ O |
| Höhe: | 297 m ü. NHN |
| Einwohner: | 58 (31. Dez. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96138 |
| Vorwahl: | 09546 |


Geografie
Das Dorf liegt an der Dippach, einem rechten Zufluss der Mittelebrach, und ist von Erhebungen des Steigerwaldes umgeben, im Süden sind diese bewaldet. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Mönchsambach zur Bundesstraße 22 (1,9 km nordwestlich), nach Dürrhof zur B 22 (1,5 km nördlich) und zur Staatsstraße 2262 (1,5 km südöstlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde um das Jahr 1291 als „Villa Diebach“ erstmals urkundlich genannt, als Konrad von Liebenau seine Besitzungen an das Kloster Ebrach verkaufte.[5] Der Boden galt als „nicht sehr fruchtbar, auch der Wieswachs gering“.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Dippach aus 17 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Burgebrach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Grundherren waren
- das Amt Burgebrach: dem Amt unmittelbar: 1 Hof; mittelbar folgende Bambergische Einrichtungen: Domkapitel (1 Hof, 1 Gut), Dominikanerinnenkloster Heilig Grab (2 Halbhöflein), Kollegiatstift St. Gangolf (1 Halbhöflein, 1 Söldengut, 1 Gut), Seelhaus zur Heiligen Martha (1 Hof);
- das Kloster Ebrach: 1 Hof, 2 Güter, 1 Gütlein;
- die Grafen zu Castell: 1 Sölde;
- die Herrschaft Pommersfelden: 1 Gut;
- die Gemeinde: 1 Tropfhaus, 1 Hirtenhaus.[7]
Im Jahre 1802 kam Dippach an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Dippach gebildet, zu dem Treppendorf gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Dippach der Ruralgemeinde Wolfsbach zugewiesen. Zwei Anwesen unterstanden in der freiwilligen Gerichtsbarkeit bis 1831 dem Patrimonialgericht Schönborn-Wiesentheid.[8] Am 1. Januar 1972 wurde Dippach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[9]
Baudenkmäler
In Dippach gibt es zwei Baudenkmäler:[10]
- Haus Nr. 1: Gasthaus Besold
- Haus Nr. 11a: Katholische Kapelle St. Maria
Einwohnerentwicklung
Religion
Dippach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.[7][18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dippach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 605 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 166–167.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3 (Digitalisat).
Weblinks
- Dippach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 20. November 2025.
- Dippach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. November 2025.
- Dippach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 20. November 2025.