Küstersgreuth

Weiler im Markt Burgebrach, Landkreis Bamberg, Bayern, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Küstersgreuth ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Küstersgreuth liegt in der Gemarkung Oberköst.[3]

Schnelle Fakten Markt Burgebrach ...
Küstersgreuth
Koordinaten: 49° 48′ N, 10° 47′ O
Höhe: 338 m ü. NHN
Einwohner: 24 (31. Dez. 2024)[1]
Postleitzahl: 96138
Vorwahl: 09546
Luftbild (2024)
Luftbild (2024)
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Wallfahrtskapelle St. Markus

Geografie

Der Weiler liegt an der Kreisstraße BA 33, die zur Staatsstraße 2263 (0,2 km nordöstlich) bzw. nach Hirschbrunn führt (1,3 km südwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Tempelsgreuth (0,7 km nördlich). Das Gebiet östlich des Ortes sind überwiegend bewaldet.[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1300 als „Custersgreuth“ erstmals urkundlich genannt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Custer. Die Kapelle war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon da. Das Kloster Michelsberg war Lehensherr des Ortes. Sie belehnten damit die Herren von Egloffstein. In der Folge gelangte es an die Truchseß von Pommersfelden und schließlich an die Grafen von Schönborn.[5]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Küstersgreuth 11 Anwesen. Das Hochgericht war strittig zwischen dem Amt Steppach der Herrschaft Pommersfelden und dem bambergischen Centamt Burgebrach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Herrschaft Pommersfelden. Grundherren waren die Herrschaft Pommersfelden (1 Hof, 2 Halbhöfe, 2 Güter, 2 Halbgüter) und das Kloster Michelsberg (2 Güter, 2 Sölden).[6]

Der Ort galt als wenig ertragreich, der Boden wurde als „mittelmäßig, kalt und steing“ beschrieben. Außer Hafer wurde nichts weiter angebaut.[7]

Im Jahre 1802 kam Küstersgreuth an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Küstersgreuth dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hirschbrunn und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hirschbrunn zugewiesen (1834 in Oberköst umbenannt).[8] Am 1. Januar 1972 wurde Küstersgreuth im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[9]

Baudenkmäler

In Küstersgreuth gibt es zwei Baudenkmäler:[10]

  • Haus Nr. 1: Katholische Wallfahrtskapelle St. Markus
  • Haus Nr. 14: Wohnstallhaus mit zwei Scheunen und einer Remise

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001799001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987002018002024
Einwohner 20395761495147553948392724
Häuser[11] 88888889
Quelle [7][8][12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][1]
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Religion

Küstersgreuth ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.[6][18]

Literatur

Commons: Küstersgreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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