Dürrhof (Burgebrach)
Ortsteil im Markt Burgebrach, Landkreis Bamberg, Bayern, Deutschland
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Dürrhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Dürrhof liegt in der Gemarkung Vollmannsdorf.[3]
Dürrhof Markt Burgebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 10° 42′ O |
| Höhe: | 277 m ü. NHN |
| Einwohner: | 77 (31. Dez. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96138 |
| Vorwahl: | 09546 |


Geografie
Das Dorf liegt auf freier Flur am rechten Ufer der Mittelebrach und an der Dippach, die dort als rechter Zufluss in die Mittelebrach mündet. Die Bundesstraße 22 führt nach Mönchsambach (1,4 km westlich), nach Klemmenhof (0,6 km nordöstlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Krumbach (0,3 km nördlich) und nach Dippach (1,5 km südlich).[4]
Geschichte
Orte namens Dürrhof, Dürrenhof udgl. verweisen auf Wasserknappheit, in der Regel dadurch verursacht, dass es keinen Brunnen gab.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Dürrhof aus 6 Anwesen (3 Halbhöfe, 1 Halbhof mit Braugerechtigkeit, 1 Söldengut, 1 Mühle mit 2 Mahlgängen). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Burgebrach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Amt Burgebrach.[6] Der Boden galt als gut, der Getreideanbau war „ergiebig, auch der Wießwachs erträglich“. Der Holzhandel mit der Stadt Bamberg verschaffte dem Ort einen gewissen Wohlstand.[7]
Im Jahre 1802 kam Dürrhof an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Dürrhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Vollmannsdorf und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Vollmannsdorf zugewiesen.[8] Am 1. Januar 1972 wurde Dürrhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[9]
Baudenkmäler
- Katholische Kapelle[10]
- ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 10: Ehemalige Mühle mit Wohnhaus
Einwohnerentwicklung
Religion
Dürrhof ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.[6][18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dörnhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 619 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 166.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3 (Digitalisat).
Weblinks
- Dürrhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 20. November 2025.
- Dürrhof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. November 2025.
- Dürrhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 20. November 2025.