Rennweg (Nürnberg)

Stadtteil in Nürnberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Rennweg (nürnbergisch: Rännwech[1]) ist ein Stadtteil im Nordosten von Nürnberg nahe der Innenstadt und auch der Name der Gemarkung 3458 und der statistischen Distrikte 090 in Wöhrd und 271 in Veilhof.

Schnelle Fakten Kreisfreie Stadt Nürnberg ...
Rennweg
Statistischer Distrikt 090
Statistischer Distrikt 271Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname falsch
Kreisfreie Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 28′ N, 11° 6′ O
Höhe: 320–322 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Januar 1865
Postleitzahl: 90489
Vorwahl: 0911
Karte
Lage der Gemarkung 3458 Rennweg in Nürnberg
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Geographie

Gemarkung

Die Gemarkung Rennweg hat eine Fläche von 0,307 km². Sie ist in 438 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 701,24 m² haben.[2] In ihr liegen die Stadtteile Rennweg und Veilhof.[3]

Lage

Der Stadtteil wird begrenzt im Nordosten durch die Welser Straße, im Süden durch die Sulzbacher Straße und im Nordwesten durch die Bayreuther Straße, wobei die Grenze zu dem im Norden gelegenen Schoppershof fließend ist.[4]

Geschichte

Der Renneweg wurde im Jahr 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Er begann unweit des Laufer Tores beim Judenbühl (heute Stadtpark Nürnberg). 1398 gab es am Rennweg drei Gütlein.[5]

1796 kam Rennweg zu Preußen und unterstand von 1797 bis 1810 dem Justiz- und Kammeramt Erlangen. 1810 kam der Ort zum Königreich Bayern.[6] Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Rennweg dem 1813 gebildeten Steuerdistrikt Erlenstegen und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Erlenstegen zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Rennweg. Zu dieser gehörten Bretzengarten, Deumentenhof, Rechenberg, Schallershof, Schoppershof, Schübelsberg, Veilhof, Weigelshof, Winzelbürg und Wöhrder Kirchhof. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Erlangen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Erlangen. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstand 1 Anwesen von 1823 bis 1835 dem Patrimonialgericht Leyh. Als Folge des Nürnberger Burgfriedens von 1825 wurde der Wöhrder Kirchhof von der Gemeinde abgetrennt. 1826 wurde Rennweg dem Landgericht Nürnberg und dem Rentamt Nürnberg überwiesen.[7][8] Ab 1862 war das Landgericht Nürnberg nur noch für die Gerichtsbarkeit zuständig. In den übergeordneten Verwaltungsaufgaben war von da an das neu geschaffene Bezirksamt Nürnberg zuständig. Am 1. Januar 1865 wurde Rennweg in die Stadt Nürnberg eingemeindet,[9] aus den verbliebenen Orten wurde die Ruralgemeinde Schoppershof gebildet.[10]

Baudenkmäler

In Rennweg gibt es 43 Baudenkmäler:[11]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Rennweg

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818241840185218551861
Einwohner 406446470620608716
Häuser[12] 1115182
Quelle [13][7][14][15][15][15]
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Ort Rennweg

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 1818182418361840
Einwohner 89112103147
Häuser[12] 2971024
Quelle [13][7][16][14]
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Religion

Rennweg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Bartholomäus (Nürnberg-Wöhrd) gepfarrt,[14] gegenwärtig ist die Reformations-Gedächtnis-Pfarrei zuständig.[6] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Allerheiligen gepfarrt.[17]

Literatur

Commons: Rennweg-Viertel (Nürnberg) – Sammlung von Bildern

Fußnoten

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