Ein Fall für zwei: Eiskalt

Episode von Ein Fall für zwei From Wikipedia, the free encyclopedia

Eiskalt ist der Titel der 87. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

TitelEiskalt
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge59 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 87 der Reihe Ein Fall für zwei
Titel Eiskalt
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 59 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Odeon Film
Regie Frank Strecker
Drehbuch Matthias Herbert
Produktion Georg Althammer
Musik
Kamera Peter Ambach
Schnitt Hedy Altschiller
Premiere 24. Mai 1991 auf ZDF
Besetzung
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Handlung

Goetheturm, aufgenommen aus ähnlicher Perspektive wie in der Episode

Der Kaufhausdetektiv Thomas Kleber überführt eine Kundin beim Ladendiebstahl. Michael Hude beobachtet den Vorfall und hält diesen ebenso wie ein späteres Treffen Klebers mit einer unbekannten Frau auf dem Eisernen Steg heimlich mit seiner Kamera fest. Am selben Abend findet er Kleber in einer Seitengasse der Zeil erschossen vor. Kurz darauf wird Michael von der Polizei als Tatverdächtiger festgenommen. Seine Mutter Angelika sucht daraufhin den Rat von Rechtsanwalt Dr. Franck. Der zuständige Kommissar teilt den beiden mit, Michael habe die Tat bereits gestanden. Die mutmaßliche Tatwaffe, die er angeblich in den Main geworfen habe, bleibt jedoch zunächst unauffindbar.

Da weder Angelika Hude noch Dr. Franck diesem Geständnis Glauben schenken, beauftragen sie den Privatdetektiv Josef Matula mit eigenen Ermittlungen. Dieser stellt fest, dass Michael über mehrere Wochen hinweg Fotos von Kleber angefertigt hat. Auf diesen Aufnahmen ist wiederholt auch der Antiquitätenhändler Capella zu erkennen. Es verdichtet sich der Verdacht, dass Kleber Waren aus dem Kaufhaus entwendet und über Capella weiterveräußert hat. Michaels Freundin Dagmar Hoever arbeitet in dessen Geschäft. Einige Wochen zuvor war sie selbst von Kleber beim Ladendiebstahl ertappt und in der Folge von ihm sexuell missbraucht worden. Michael hatte hiervon indirekt über eine gemeinsame Bekannte erfahren.

Dr. Franck gelangt zu der Annahme, Michael habe Kleber mithilfe der Fotografien lediglich kompromittieren wollen, nicht jedoch dessen Tötung beabsichtigt. Vielmehr versuche er nun, den womöglich von Dagmar verübten Mord zu decken. Gemeinsam mit Matula möchte er diese bei Capella aufsuchen, trifft sie jedoch weder dort noch in ihrer Wohnung an. Eine Nachbarin berichtet, Dagmar habe das Haus kurz zuvor in einem verwirrt wirkenden Zustand verlassen und sei vermutlich in den Frankfurter Stadtwald gegangen, wo sie sich gern und häufig aufhalte. Auf dem dortigen Goetheturm treffen Matula und Franck sie schließlich an. Sie beabsichtigt, sich durch einen Sprung vom Turm das Leben zu nehmen und hat die Waffe bei sich, mit der sie Kleber tatsächlich hatte töten wollen. Jedoch sei ihr jemand unmittelbar zuvorgekommen. Aus Angst ließ sie die Waffe daraufhin am Tatort fallen. Michael sei in exakt diesem Moment hinzugekommen, habe die Situation offenbar missverstanden und ohne ihr Wissen aus Zuneigung zu ihr die Schuld auf sich genommen.

Der wahre Mörder war Klebers Chef, der für die Hehlerei verantwortlich ist. Matula und Dr. Franck können diesen sowie Capella enttarnen und der Polizei übergeben. Michael Hude wird daraufhin aus der Haft entlassen.

Hintergrund

Amtsgericht Frankfurt, aufgenommen aus ähnlicher Perspektive wie in der Episode

Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Weitere Dreharbeiten fanden auf und am Eisernen Steg und dem Goetheturm sowie im Bereich des Amtsgerichts Frankfurt am Main statt.

Im Abspanntext ist der Name der Darstellerin Ulrike Stürzbecher fehlerhaft als Ulrike Stürtzbecher angegeben.[2]

Einzelnachweise

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