Ein Fall für zwei: Tödlicher Irrtum
Episode von Ein Fall für zwei
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Tödlicher Irrtum ist der Titel der 78. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
| Folge 78 der Reihe Ein Fall für zwei | |
| Titel | Tödlicher Irrtum |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 59 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Odeon Film |
| Regie | Frank Strecker |
| Drehbuch | Detlef Müller |
| Produktion | Georg Althammer |
| Musik | |
| Kamera | Peter Ambach |
| Schnitt | Hedy Altschiller |
| Premiere | 29. Juni 1990 auf ZDF |
| Besetzung | |
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Bumerang → | |
Handlung
Der ehemalige Kriminelle Kurt Brocker, der inzwischen eine Beziehung mit der verwitweten Herta Kasberg führt, wird von seinem früheren Komplizen namens Liebenau aufgesucht, der inzwischen als Trödler tätig ist. Er gratuliert Brocker ebenso zu dessen Geburtstag, wie später im Rahmen einer abendlichen Feier der Rechtsanwalt Dr. Franck, der Brocker in der Vergangenheit vor Gericht vertreten hatte. Während der Veranstaltung verschwindet Hertas Sohn Christoph Kasberg, der der Beziehung zwischen seiner Mutter und Kurt Brocker von Beginn an kritisch gegenüberstand, spurlos.
Wenig später erhalten Herta Kasberg und Kurt Brocker einen Anruf eines angeblichen Entführers. Anstelle einer Geldforderung verlangt dieser von Brocker für die Freilassung Christophs die Beteiligung an einem Verbrechen. Das Paar informiert daraufhin Dr. Franck sowie den Privatdetektiv Josef Matula über die Drohung. Bevor die Polizei eingeschaltet wird, sucht Matula auf Brockers Hinweis hin Liebenau auf. Dabei stellt er fest, dass dieser gemeinsam mit mehreren Komplizen auf einem Binnenschiff ein Versteck für Hehlerware betreibt. Matula wird von den Beteiligten zwar entdeckt und überwältigt, jedoch kurz darauf wieder freigelassen.
Den Forderungen des Erpressers folgend entführt Kurt Brocker widerwillig die vermögende Catherine Breiting aus deren Ferienhaus und setzt anschließend Dr. Franck und Matula von der Tat in Kenntnis. Dr. Franck sucht daraufhin den Ehemann des Entführungsopfers auf und wird dabei von der Kriminalpolizei observiert. Wolfgang Breiting hat bereits Anweisungen zur Übergabe eines Lösegeldes erhalten. Er soll einen mit dem Bargeld gefüllten Koffer aus dem Fenster eines fahrenden Zuges werfen. Brocker wird beauftragt, den Koffer an der vereinbarten Stelle entgegenzunehmen, wobei Matula ihn begleitet. Nach der Übergabe stellt sich heraus, dass der Koffer neben einem Peilsender der Polizei lediglich Zeitungspapier enthält.
Als Catherine Breiting von Dr. Franck Tonbandaufzeichnungen der Erpresseranrufe vorgespielt bekommt, erkennt sie die Stimme des Anrufers nicht. Wohl aber identifiziert sie Vera Schumann, die Freundin von Christoph Kasberg, als diejenige, die einen der Anrufe entgegengenommen hatte. Diese betreibt ein Kosmetikgeschäft in Wiesbaden. Catherine Breiting war eine ihrer Kundinnen. Dr. Franck konfrontiert Vera mit dem erworbenen Wissen. Während dieses Gesprächs erscheint der Anrufer im Geschäft und wird von Dr. Franck an seiner charakteristischen Sprechweise erkannt. Unter diesem Druck gesteht Vera Schumann, gemeinsam mit Christoph Kasberg die Entführung der wohlhabenden Catherine Breiting geplant zu haben, um Lösegeld zu erpressen.
Kurt Brocker, der weiterhin seinen ehemaligen Komplizen Liebenau als Drahtzieher hinter der Tat vermutet, sucht diesen wütend auf. Noch bevor Matula eintrifft, erschlägt Brocker Liebenau im Affekt. Kurz darauf erscheinen Dr. Franck und Christoph Kasberg am Tatort. Christoph räumt ein, Kurt Brocker für seine eigenen Zwecke manipuliert und ihn bewusst wieder in die Kriminalität getrieben zu haben.
Hintergrund
Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen.
Mehrere Szenen wurden in Wiesbaden gedreht, unter anderem entlang der Wilhelmstraße.
Im Abspanntext ist der Name des Darstellers Armin Rohde fehlerhaft als Armin Rode und der von Max Volkert Martens als Max Volker Martens angegeben.[2]
