Ein Fall für zwei: Man lebt nur einmal
Episode von Ein Fall für zwei
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Man lebt nur einmal ist der Titel der 62. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
| Folge 62 der Reihe Ein Fall für zwei | |
| Titel | Man lebt nur einmal |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 59 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Odeon Film |
| Regie | Jörg Grünler |
| Drehbuch | Peter Weissflog |
| Produktion | Georg Althammer |
| Musik | |
| Kamera | Dietmar Koelzer |
| Schnitt | Hedy Altschiller |
| Premiere | 30. Sep. 1988 auf ZDF |
| Besetzung | |
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| → Episodenliste | |
Handlung
Während eines gemeinsamen Abendessens mit seiner Freundin Hilde Kranz wird der Rechtsanwalt Dr. Rainer Franck von Irma Westermühl aufgesucht. In aufgelöstem Zustand berichtet sie, ihr Ehemann Alfred sei in ein Verbrechen verwickelt worden und habe in seiner Verzweiflung angekündigt, sich das Leben zu nehmen. Gemeinsam mit Franck begibt sie sich daraufhin zu dem von ihrem Mann betriebenen Schrottplatz. Dort beobachten sie, wie ein Mann sich in einem Holzschuppen offenbar mit Benzin übergießt und anzündet. Unmittelbar darauf kommt es zu einer Explosion, die den Schuppen vollständig zerstört.
Nachdem Franck Irma Westermühl nach Hause gebracht hat, bemerkt er, dass kurz darauf ein Mann das Haus betritt. Er vermutet, dass es sich um deren Ehemann handelt, der seinen Tod zwecks eines Versicherungsbetrugs lediglich vorgetäuscht hat. Als er das Paar zur Rede stellen will, wird er von dem Mann mit einer Waffe bedroht und schließlich im Keller des Hauses gefangen genommen.
Am folgenden Morgen wendet sich Hilde Kranz besorgt an den Privatdetektiv Josef Matula, da Franck in der Nacht nicht zurückgekehrt ist. Unterdessen untersucht die Polizei die Brandruine auf dem Schrottplatz und entdeckt eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Die Mutter des dort beschäftigten Karlheinz Nickel teilt dem nun ebenfalls dort eintreffenden Matula mit, ihr Sohn sei seit dem Vorabend verschwunden. Gemeinsam durchsuchen die beiden dessen Spind, werden jedoch kurz darauf von den ermittelnden Beamten des Geländes verwiesen.
Irma Westermühl versucht bei einem Bestattungsinstitut einen möglichst zeitnahen Termin zur Bestattung ihres verstorbenen Mannes zu erhalten. Matula sucht sie dort auf und fragt sie nach dem Verbleib von Dr. Franck, da sie vermutlich die letzte gewesen sei, die ihn am Vorabend gesehen habe. Er spricht sie auch auf den ungeklärten Verbleib von Karlheinz Nickel an. Anschließend beobachtet er unbemerkt, wie sie bei einer Bank die Auflösung ihres Kontos veranlasst.
Im Haus konfrontiert Irmas Komplize sie mit dem Plan, Dr. Franck mittels eines vergifteten Getränks umzubringen, womit sie nicht einverstanden scheint. Im Keller findet sie Franck vor, der den beiden vorgaukelt, er habe das Getränk bereits zu sich genommen und sei verstorben.
Während die Beerdigung stattfindet, dringt Matula in das Wohnhaus der Westermühls ein. Dort stößt er auf Hinweise für eine unmittelbar bevorstehende Ausreise. Zudem findet er den Zündschlüssel von Karlheinz Nickels Fahrzeug, der bei der Durchsuchung von dessen Spind am Tag zuvor nicht aufgefunden worden war. Im Keller entdeckt er den gefangen gehaltenen Franck und befreit ihn. Umgehend sucht dieser den Friedhof auf und unterbricht die Beerdigungszeremonie, da seiner Meinung nach eine Verwechslung vorliege. Irma Westermühl ergreift die Flucht.
Zu Francks Überraschung bestätigt die Polizei allerdings, dass es sich bei dem Toten zweifelsfrei um Alfred Westermühl handelt. Daraufhin stellt sich heraus, dass Irma Westermühl mit Karlheinz Nickel liiert ist und dass die beiden Alfred Westermühl gemeinschaftlich ermordet haben. Das Paar beabsichtigt, nach Brasilien zu fliehen. Am Flughafen Frankfurt Main werden sie jedoch von Matula und Dr. Franck gestellt und von der Polizei festgenommen.
Hintergrund
Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen.
Einzelne Szenen gegen Ende der Episode wurden auf der Bundesautobahn 3 in Höhe des Frankfurter Flughafens sowie auf dessen Vorfeld gedreht. Für Nahaufnahmen von außen stand eine Boeing 747 der VARIG zur Verfügung.[2]
