Ein Fall für zwei: Eine mörderisch gute Idee
Episode von Ein Fall für zwei
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Eine mörderisch gute Idee ist der Titel der 105. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
| Folge 105 der Reihe Ein Fall für zwei | |
| Titel | Eine mörderisch gute Idee |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 59 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Odeon Film |
| Regie | Jörg Grünler |
| Drehbuch |
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| Produktion | Georg Althammer |
| Musik | Andreas Köbner |
| Kamera | Alfred Tichawsky |
| Schnitt | Katharina Laske |
| Premiere | 19. Feb. 1993 auf ZDF |
| Besetzung | |
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| → Episodenliste | |
Rache → | |
Die Episode ist in besonderem Maße durch ausgeprägte Spannungen zwischen dem Privatdetektiv Josef Matula und dem Rechtsanwalt Dr. Franck gekennzeichnet, was sie von den meisten übrigen Folgen unterscheidet.
Handlung
Der Privatdetektiv Josef Matula wird zufällig Zeuge eines Feuerwehreinsatzes in einem kurz vor der Eröffnung stehenden Restaurant, bei dem der Mitarbeiter Stefan Kaufmann ums Leben kommt. Betroffen ist das exklusive Lokal von Dr. Klaus Simons, dessen geplante Eröffnung unter den umliegenden, teils mit Matula befreundeten Gastronomen auf Kritik stößt, da eine allgemeine Steigerung der Pachtpreise befürchtet wird. Simons beauftragt daraufhin den Rechtsanwalt Dr. Franck, da er von Brandstiftung ausgeht.
Matula nimmt widerwillig Ermittlungen im Umfeld der benachbarten Wirte auf, erzielt jedoch zunächst keine verwertbaren Ergebnisse. Im weiteren Verlauf erfährt er, dass Kaufmann durch einen manipulierten elektrischen Herd zu Tode gekommen ist und der Brand offenbar erst im Anschluss gelegt wurde. Auf dieser Grundlage entwickelt Matula den Verdacht eines Versicherungsbetrugs und zieht eine mögliche Täterschaft des finanziell angeschlagenen Dr. Simons in Betracht. Dr. Franck reagiert auf diese Entwicklung, indem er den Detektiv Klepper mit weiteren Nachforschungen betraut, da er Ermittlungen gegen seinen eigenen Mandanten durch Matula nicht akzeptiert. Klepper gibt seine Erkenntnisse jedoch in Form von Gerüchten an die Presse weiter, wodurch sich öffentliche Verdächtigungen gegen die umliegenden Wirte verstärken.
Carla Simons, die Ehefrau des Restaurantbesitzers, erklärt gegenüber der Kriminalpolizei, sie habe sich zum Zeitpunkt der Ereignisse in ihrer Boutique aufgehalten und bestreitet zugleich, von finanziellen Schwierigkeiten ihres Mannes Kenntnis zu haben.
Am Abend erhält Matula einen Anruf von der mit ihm befreundeten Wirtin Karin Winter, die ihn in offenbar alkoholisiertem Zustand um Hilfe bittet und dabei den Namen von Frau Simons erwähnt. Als Matula wenig später Karins Kneipe aufsucht, findet er die Inhaberin tot vor. Zwar informiert er die Polizei über deren vorangegangenen Hilferuf, doch wird diesem aufgrund eines aufgefundenen Abschiedsbriefes keine weitere Bedeutung beigemessen. Sowohl die Ermittlungsbehörden als auch Dr. Franck gehen von einem Suizid aus.
Ein mit Winter befreundeter Wirt stellt diese Annahme in Frage und beauftragt Matula mit weiteren Nachforschungen. In deren Verlauf beobachtet Matula, wie Carla Simons die Wohnung des verstorbenen Kaufmann aufsucht und Gegenstände an sich nimmt. Zudem erfährt er von einer Angestellten aus ihrer Boutique, dass zwischen Carla Simons und Kaufmann ein Liebesverhältnis bestanden habe. Kurz darauf sucht Carla Simons selbst Matula auf und beschuldigt ihren Ehemann, sowohl Kaufmann als auch Winter ermordet zu haben. Zur Untermauerung ihrer Darstellung verweist sie auf eine von ihr zu Hause entdeckte schussbereite Pistole.
Matula arrangiert daraufhin ein Treffen mit Dr. Franck sowie dem Ehepaar Simons in deren Wohnhaus. Als Carla Simons dort ihre Vorwürfe wiederholt und ihr Ehemann diese entschieden zurückweist, offenbart Matula seine Schlussfolgerung, wonach Carla Simons selbst für die Tötung von Stefan Kaufmann und Karin Winter verantwortlich sei und zudem plane, auch ihren Ehemann zu töten und diese Tat als Notwehr darzustellen. Dieses Vorhaben kann im letzten Moment von Matula vereitelt werden. Die alarmierte Polizei nimmt Carla Simons schließlich fest.
Hintergrund
Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen.
Die Szenen vor der angeblichen Boutique von Carla Simons wurden in der Goldgasse in Wiesbaden erstellt.[2]
