Ein Fall für zwei: Hannas letzte Liebe

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Hannas letzte Liebe ist der Titel der 89. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

TitelHannas letzte Liebe
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge59 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 89 der Reihe Ein Fall für zwei
Titel Hannas letzte Liebe
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 59 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Odeon Film
Regie Kaspar Heidelbach
Drehbuch Karl Heinz Willschrei
Produktion Georg Althammer
Musik Klaus Doldinger
Kamera Uli Meier
Schnitt Hedy Altschiller
Premiere 26. Juli 1991 auf ZDF
Besetzung
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Rechtsanwalt Dr. Franck agiert in dieser Folge zeitweise wie ein Privatdetektiv, um Josef Matula, der sich in Untersuchungshaft befindet, zu entlasten.

Handlung

Als Zuschauerin vor Gericht von Rechtsanwalt Dr. Franck beeindruckt, wendet sich die Prostituierte Hanna Kramer mit der Bitte an diesen, sie bei der Loslösung von ihrem Zuhälter Erich Wedekind zu unterstützen. Ihr Verlobter Walter Schultheiß, mit dem sie einen Umzug von Frankfurt nach Wesel beabsichtigt, ist über ihre Tätigkeit bislang nicht informiert. Gleichwohl hat er ihr vertrauensvoll eine größere Geldsumme zur Verfügung gestellt. Franck soll sich gegenüber Wedekind, der unter dem Namen Sultan bekannt ist, als konkurrierender Zuhälter ausgeben, um Kramer gegen Zahlung aus der Abhängigkeit zu lösen. Er überträgt diese Aufgabe an den Privatdetektiv Josef Matula, der Kontakt zu Wedekind aufnimmt. Dieser besteht jedoch darauf, ausschließlich mit Kramer selbst zu verhandeln.

Auf deren Wunsch hin begleitet Matula Hanna zu einem Abendessen mit ihrem Verlobten Walter und dessen dominanter Mutter. Diese konfrontiert ihren Sohn bei dieser Gelegenheit mit Erkenntnissen über Hannas Tätigkeit, die sie durch die Beauftragung eines Detektivs gewonnen hat. Walter reagiert zwar gegenüber Hanna zunächst verständnisvoll, folgt letztlich jedoch dem Drängen seiner Mutter und bringt diese zurück in ihr Hotel.

Bei der geplanten Geldübergabe in der Lobby eines Hotels ist Matula ebenfalls anwesend, während Kramer von Wedekind in dessen Zimmer gebeten wird. Nach ihrer Rückkehr erklärt sie, die Trennung sei ohne Komplikationen verlaufen. Am selben Abend stößt sie dementsprechend erleichtert mit Walter sowie Dr. Franck und Matula in einem Restaurant auf den vermeintlichen Neuanfang an. Die Situation eskaliert jedoch, als ein früherer Freier Kramers erscheint und ihre Dienste einfordert, woraufhin Walter enttäuscht die Gesellschaft verlässt. Matula begleitet Kramer anschließend in ihre Wohnung.

Am folgenden Morgen wird Matula von der Kriminalpolizei zu seinem Alibi für die vergangene Nacht befragt, da Hanna Kramer zwischenzeitlich ermordet aufgefunden wurde. Dr. Franck gibt an, dass Matula zwar die Wohnung Hannas aufgesucht, diese jedoch vor der Tat wieder verlassen habe. Hierfür fehlten allerdings zunächst belastbare Zeugenaussagen. Da Wedekind zudem erklärt, Matula habe ihm im Zusammenhang mit Kramer Geld angeboten, wird Francks Haftbeschwerde abgewiesen und Matula vorläufig in Untersuchungshaft genommen. Matula selbst vermutet Wedekind oder Walter als Täter.

Wedekind legt gegenüber Franck ungefragt ein Alibi für den Tatzeitpunkt vor. Dieser findet heraus, dass Wedekind als V-Mann für die Polizei tätig ist, und setzt ihn mit diesem Wissen unter Druck. Daraufhin erklärt sich Wedekind bereit, bei der Beschaffung von Beweisen für Matulas Unschuld mitzuwirken.

Die Mutter von Walter Schultheiß gibt gegenüber Dr. Franck an, ihr Sohn habe sich während der vergangenen Tage stets betrunken. Für die Tatnacht gibt sie ihm allerdings ein Alibi. Walter selbst kann sich an die Ereignisse nicht erinnern. Franck deckt schließlich auf, dass ihm von seiner Mutter hoch dosierte Schlafmittel verabreicht worden waren. In Absprache mit Franck erscheint Wedekind daraufhin und droht an, Walter töten zu wollen. Unter dem Eindruck dieser Inszenierung gesteht dessen Mutter, Hanna Kramer ermordet zu haben. Dementsprechend wird Matula aus der Untersuchungshaft entlassen.

Hintergrund

Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Weitere Dreharbeiten fanden unter anderem im Bereich der Wohnsiedlung Sonnenring Ost statt. Die Schlussszene wurde an der Einmündung der Klingerstraße in die Heiligkreuzgasse in der Frankfurter Innenstadt erstellt.[2]

Einzelnachweise

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