Ein Fall für zwei: Härter als Glas

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Härter als Glas ist der Titel der 95. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

TitelHärter als Glas
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge59 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 95 der Reihe Ein Fall für zwei
Titel Härter als Glas
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 59 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Odeon Film
Regie Erwin Keusch
Drehbuch Detlef Müller
Produktion Georg Althammer
Musik Andreas Köbner
Kamera Dietmar Koelzer
Schnitt Yvonne Kölsch
Premiere 31. Jan. 1992 auf ZDF
Besetzung
Episodenliste
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Handlung

Günter Lohse beobachtet, dass der ehemalige Polizeibeamte Klaus Hencke, der im Verdacht stand, drei Tage zuvor seine Freundin ermordet zu haben, aus der Untersuchungshaft entlassen wird. Bei der Toten handelt es sich um Lohses Mutter. Er informiert daraufhin seine Großeltern Karl und Liesbeth, die weiterhin von Henckes Schuld überzeugt sind.

Während seine Frau bei Rechtsanwalt Dr. Rainer Franck und dem Privatdetektiv Josef Matula Rat einholt, sucht Karl Lohse den Verdächtigen auf und bedroht ihn mit dem Tod. Infolge einer darauf folgenden Anzeige wegen Nötigung und Körperverletzung soll Lohse festgenommen werden. Ihm gelingt jedoch die Flucht, woraufhin er sich ein Gewehr beschafft.

Die Kriminalpolizei teilt Dr. Franck mit, dass Hencke entlassen worden sei, da er für den Tatzeitpunkt ein Alibi vorweisen könne. Er betreibe ein Abschleppunternehmen und habe zur fraglichen Zeit den Wagen von Ilse Ruppert abgeschleppt. Franck sucht diese Zeugin auf und lässt sich ihre Aussage bestätigen, wonach ihr Hencke bis dahin unbekannt gewesen sei. Kurz darauf beobachtet er, wie sie sich mit Henckes ehemaligem Polizeikollegen Volker Klages trifft. Als Franck am folgenden Tag Liesbeth Lohse aufsucht, begegnet er Klages dort zufällig. Auf die Beobachtung am Vortag angesprochen, reagiert dieser ausweichend.

Unterdessen inszeniert Matula eine Fahrzeugpanne, um mit Hencke ins Gespräch zu kommen. Klages informiert Hencke darüber, dass Karl Lohse bewaffnet sei, und warnt ihn entsprechend. Matula bietet Hencke daraufhin seinen Schutz an. Nachdem er ihn am Abend nach Hause gebracht hat, wird Hencke tatsächlich von Karl Lohse angeschossen, dem erneut die Flucht gelingt.

In seinem Versteck weist Karl Lohse seinen Enkel Günter zunächst widerwillig in die Handhabung des Gewehrs ein. Matula gelingt es, beide ausfindig zu machen und Karl Lohse zur Aufgabe zu bewegen. Der minderjährige Günter bleibt allein zurück.

Ilse Ruppert räumt gegenüber Dr. Franck ein, Volker Klages zu kennen, beharrt jedoch weiterhin darauf, dass Hencke ihr unbekannt sei. Franck kann jedoch ermitteln, dass Hencke und Klages bereits vier Jahre zuvor gemeinsam bei ihr gewesen waren, nachdem ihr Ehemann infolge eines angeblichen Treppensturzes ums Leben gekommen war.

Als Franck Ilse Ruppert wenig später erneut aufsucht, findet er sie verletzt vor. Kurz zuvor habe Hencke sie bedroht und aufgefordert, ihr falsches Alibi nicht preiszugeben. Dieses habe sie ihm gewährt, da er und Klages ihr seinerzeit geholfen hätten, den tatsächlichen Tathergang, nämlich die Tötung ihres Ehemannes durch sie selbst, zu vertuschen. Mit diesen Erkenntnissen konfrontiert, gesteht Hencke gegenüber Franck den Mord an seiner Freundin. Als die Polizei eintrifft, um ihn festzunehmen, wird er von Günter Lohse, der das Gewehr seines Großvaters an sich genommen hat, erschossen.

Hintergrund

Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen.

Ein Teil der Dreharbeiten fand in den Wiesbadener Ortsteilen Igstadt und Bierstadt statt. So ist zum Beispiel die dortige Evangelische Kirche zu sehen. Außerdem wurde zumindest eine Szene in der Winterstraße in Mainz-Kostheim gedreht. Die Aufnahmen an einer Tankstelle entstanden in der Aarstraße in Wiesbaden-Nordost.[2] Das Treffen zwischen Ilse Ruppert und Volker Klages wurde in dem Restaurant namens Die Hütte inszeniert, welches tatsächlich in der Frankfurter Straße in Wiesbaden-Südost existiert.[3]

Einzelnachweise

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