Lamothe-Montravel

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Lamothe-Montravel (Aussprache [laˈmɔt mɔ̃tʁaˈvɛl], okzitanisch La Mòta de Mont Ravèl) ist eine französische Gemeinde mit 1443 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Bergerac und zum Gemeindeverband Communauté de communes de Montaigne Montravel et Gurson. Die Einwohner werden Lamothais und Lamothaises genannt.

Schnelle Fakten La Mòta de Mont Ravèl ...
Lamothe-Montravel
La Mòta de Mont Ravèl
Lamothe-Montravel (Frankreich)
Lamothe-Montravel (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Bergerac
Kanton Pays de Montaigne et Gurson
Gemeindeverband Montaigne Montravel et Gurson
Koordinaten 44° 51′ N,  2′ O
Höhe 2–89 m
Fläche 11,63 km²
Einwohner 1.443 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 124 Einw./km²
Postleitzahl 24230
INSEE-Code
Website www.lamothe-montravel.fr
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Geografie

Bodenbedeckung, Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)

Lamothe-Montravel liegt etwa 55 Kilometer südwestlich von Périgueux, etwa 24 Kilometer westnordwestlich von Bergerac und etwa 34 Kilometer ostsüdöstlich von Libourne im Südwesten des Départements an der Grenze zum benachbarten Département Gironde. Die Gemeinde befindet sich in der Landschaft des Bergeracois und im Landesteil des touristisch benannten Périgord pourpre. Ihr Gebiet liegt am rechten Ufer der Dordogne und wird außerdem entwässert von der Lidoire, die sie im Westen begrenzt, vom Ruisseau du Grand Rieu sowie von verschiedenen kleinen Fließgewässern.

Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Lamothe-Montravel liegt auf der vierten Stufe von Nordosten, einem Plateau aus Kieselsandsteinablagerungen und lakrustinen Kalksteinen aus dem Tertiär.[1] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär und Sedimentgesteinen aus dem Känozoikum.

Das Relief des Gemeindegebiets weist eine spärlich bewaldete, aber mit zahlreichen Weinbergen bedeckte, gewellte Landschaft auf, die sich im Norden markant als Plateau von der Schwemmebene der Dordogne abhebt. Der topografisch höchste Punkt mit 89 m Höhe befindet sich entsprechend im Nordosten auf diesem Plateau. Der tiefste Punkt befindet sich im äußersten Süden mit 2 m Höhe beim Austritt der Dordogne aus dem Gemeindegebiet. Das Zentrum liegt im Dordogne-Tal etwas erhöht auf etwa 18 m Höhe.

Rund 63 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich, vorwiegend zum Anbau von Dauerkulturen genutzt, rund 14 % sind bewaldet, rund 12 % entfallen auf bebaute Flächen, rund 11 % auf Binnengewässer.[2]

Lamothe-Montravel ist von folgenden sieben Gemeinden umgeben:

Saint-Michel-de-Montaigne Montcaret
Castillon-la-Bataille (Gironde) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Saint-Seurin-de-Prats
Mouliets-et-Villemartin (Gironde) Flaujagues (Gironde) Juillac (Gironde)

Natürliche und technologische Risiken

Risikokarte zur Quellung/Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Lamothe-Montravel

Natürliche Risiken manifestieren sich in Lamothe-Montravel neben den meteorologischen Risiken (Sturm, Gewitter, Schnee, extreme Kälte, Hitzewelle) vor allem als

Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutschungen in den Jahren 1982, 1993, 1999 und 2005 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde jeweils der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.

Trotz der spärlichen Bedeckung des Gemeindegebiets mit Wald ist Lamothe-Montravel der Gefahr von Waldbränden ausgesetzt. Im Großteil des Gemeindegebiets besteht deshalb zur Vorbeugung eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser und Zufahrten und eine zeitliche und/oder räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk. Der vom Staat erstellte Plan zur Verhütung von Waldbränden (PPRIF) definiert nicht bebaubare und vorbehaltspflichtige Bauzonen, um die Exposition von Gütern zu verringern.[3]

Wie die Risikokarte zeigt, ist der Bereich der Schwemmebene der Dordogne von einer mittleren Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen, der Bereich der Hochebene im Norden sogar von einer starken Gefahr. Die Dürreperioden in den Jahren 1989, 2005 und 2022 sind als Naturkatastrophen der Gemeinde klassifiziert worden. Die Erdbebengefahr ist als niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist nur einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.

Ein technologisches Risiko bilden verschmutzte oder potenziell verschmutzte Standorte, die weniger als 500 Meter vom Zentrum entfernt sind. Es handelt sich hierbei um ein früheres Lager für brennbare Flüssigkeiten.

Ein weiteres technologisches Risiko besteht durch den Verlauf von einer schmalen und einer breiten Erdgasleitung, die das zentrale Gemeindegebiet bzw. das westliche Gemeindegebiet durchqueren. Obwohl diese Anlagen sicher sind, kann es in sehr seltenen Fällen zu einem Bruch oder einem Leck kommen. Dies könnte dann eine Umweltverschmutzung oder ein Unfallereignis (Explosion, Brand, giftige Wolke usw.) zur Folge haben.

Die Gemeinde liegt flussabwärts des Staudamms Bort-les-Orgues im Département Corrèze, einem Bauwerk der Klasse A (Höhe des Stauwehrs ≥ 20 Meter), das seit 2009 einem sog. Spezifischen Interventionsplan (PPI) unterliegt. Dieser findet Anwendung bei diesem Staudamm der Klasse A mit einem Stauseevolumen von über 15 Millionen m3. Er ist ein Notfallplan, der die Maßnahmen zur Alarmierung der Behörden und der Bevölkerung, die Organisation der Hilfsmaßnahmen und die Umsetzung von Evakuierungsplänen detailliert beschreibt. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Gemeinde von der Hochwasserwelle betroffen sein wird, die durch den Bruch dieses Bauwerks entstünde.[4]

Etymologie und Geschichte

Lamothe wurde 1279 im Zusammenhang mit dem Schutzpatron der Kirche in Mota Sancti Paycon erstmals erwähnt, im 13. Jahrhundert als Saint-Paisent, dann Mota sancti Paxentii im Jahr 1364 und La Motha Saint-Paixent im Jahr 1476. Der besagte Heilige war ein Märtyrer aus dem zweiten Jahrhundert n. Chr. Mota steht für das okzitanische mòta (deutsch Hügel, Gebäude auf einem Hügel, insbesondere: Burg auf einer Anhöhe), das von einer vorlateinischen Wurzel °mutta kommt.

Montravel ist zu Beginn des 12. Jahrhunderts mit dem Namen der Kirche belegt in Capella Sanctae Mariae et Sancti Sepulchri de Monte Revelli (1137), dann in der Bezeichnung der Burg mit Castrum Monravel. Der Name verändert sich in der Folge wenig, mit den latinisierten Formen Monte Revellum im Jahr 1273, Mons Revellum in 1306 und schließlich Mont Revel in 1456. Er ist zusammengesetzt aus dem okzitanischen mont aus dem lateinischen mons, montis (deutsch Berg, Gebirge, Fels) und revel (deutsch Widerstand, Rebellion). Montravel ist demnach eine Anhöhe mit einer schwer zu erobernde Befestigungsanlage. Revel kommt aus dem lateinischen rebellis (deutsch aufständisch, sich auflehnend), abgeleitet von bellum (deutsch Krieg).[5]

Zahlreiche archäologische Funde belegen die Besiedlung des Ortes Lamothe-Montravel seit prähistorischer Zeit. So wurden beispielsweise am Lieu-dit Dubet nach dem Pflügen zufällig Keramiken aus der Eisenzeit entdeckt. 1968 stieß man in der Kiesgrube am Lieu-dit Port-de-Flaujagues auf eine ältere Ansammlung von Artefakten aus der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit. Dort fand man auch gallorömische Keramik, die die Hypothese stützt, dass eine Römerstraße von Bordeaux nach Périgueux durch das Dorf führte.

In der frühchristlichen Zeit war der Ort tatsächlich von romanisierten Dorfbewohnern bewohnt. Das Dorf bewahrt noch heute die Überreste einer römischen Villa, die Villa von Montconet. Zudem wurde 1868 eine Bronzestatuette des Gottes Merkur entdeckt, die den römischen Polytheismus belegt.

Der Name Lamothe, ein Erbe des Mittelalters, zeugt von der Existenz eines befestigten Donjons auf einem Hügel. Wie eine sarazenische Gürtelschnalle belegt, die flussaufwärts des Dorfes gefunden wurde, war die Siedlung im achten Jahrhundert mit Sicherheit von den Arabern Abd ar-Rahman II. bewohnt.[6]

Im Jahr 1305 schlug der Herzog von Aquitanien und König von England dem Erzbischof von Bordeaux, Bertrand de Got, den Tausch zweier Lehen in der Saintonge gegen fünf Kastellane im Périgord vor. Da dieser jedoch im selben Jahr zum Papst gewählt wurde und den Namen Clemens V. annahm, war es sein Nachfolger, Arnaud de Canteloup, der den Tausch vollzog. Im folgenden Jahr wurde die Kastellane von Montravel somit wieder mit den weltlichen Besitzungen des Erzbistums vereint und blieb dies bis zur Französischen Revolution.[7]

Talbot-Säule

Ein ganz besonderes Element des lokalen Erbes vervollständigt das Bild der Ortsgeschichte: die Talbot-Säule. Am 17. Juli 1453 fand in der Ebene von Lamothe-Montravel die historisch bedeutsame Schlacht bei Castillon statt, die den Hundertjährigen Krieg beendete. Das kleine Denkmal erinnert an den Tod von General John Talbot, dem Befehlshaber der englischen Armee, der an dieser Stelle besiegt und getötet wurde.

Im Februar 1622 nahm eine kleine protestantische Armee, die sich der königlichen Autorität widersetzte, den befestigten Ort Montravel ein. Der Herzog von Elbeuf belagerte sie mit sieben Regimentern der königlichen Armee und einer beeindruckenden Artillerie. Nach dreitägigem Kanonenbeschuss wurde ein Durchbruch erzielt, die führenden protestantischen Heerführer fielen, und das Dorf wurde geplündert und verwüstet. Nur wenige, die im Donjon Zuflucht gesucht hatten, wurden gegen katholische Gefangene ausgetauscht. Die Zitadelle fiel, und um zu verhindern, dass sie später wieder an Stärke gewinnen konnte, befahl Ludwig XIII., sie „bis auf die Grundmauern vollständig zu zerstören“. Einen Monat lang widmeten sich die Truppen des Herzogs von Elbeuf dieser Aufgabe. Die Festung Montravel existierte nicht mehr. Nur ein Fragment des romanischen Donjons blieb südlich des ersten Hofes erhalten, mit einem Tor unter einem Spitzbogen.

Die Verwaltungs- und Gerichtsbarkeit der Kastellanei Montravel, die seit jeher in diesem Dorf ihren Sitz hatte, wurde in das kleine Schloss Lamothe verlegt, das zwei Jahre zuvor vom Erzbistum erworben worden war. Im großen Turm diente das Erdgeschoss als Gefängnis, der erste Stock als Gerichtssaal und der zweite als Residenz des Propstes. Die Pfarrei Lamothe-Saint-Paixent nahm daraufhin den Namen Lamothe-Montravel an.

Im 17. Jahrhundert war Gabriel de Calvimont (1645–1678), ein Ritter, Herr des Lehens Château-Vieux de la Motte Montravel, wo sich seine Familie in einem Schloss niederließ, das auf den Ruinen der ursprünglichen Backsteinburg wiederaufgebaut worden war. Dies blieb so bis zur Heirat von Marie-Françoise de Calvimont mit Jacques Henri de Durfort, Graf von Civrac, im Jahr 1714. Dieser brachte das Lehen mit seinen Pachtgütern, der Fischerei, der Mühle, den Weinbergen, dem Ackerland und den Einkünften aus etwa fünfzig Häusern und Gebäuden ein.

Jean-Laurent de Durfort, geboren am 7. Juli 1746 in Château-Vieux, Marquis von Civrac, Graf von Blaignac, Herr von Château-Vieux und Oberst im Regiment der Grenadiere von Frankreich, emigrierte 1791 mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen. Sein gesamter Besitz wurde beschlagnahmt und zugunsten der Nation verkauft. Die Ländereien und Schlösser von Civrac, Blaignac und Château-Vieux wurden dem Höchstbietenden angeboten. Das Château-Vieux, erbaut von der Familie Calvimont, wurde um 1880 abgerissen, um Platz für ein prächtiges Haus im Bordeaux-Stil zu schaffen. In der Nähe sind noch heute Nebengebäude des ehemaligen Anwesens zu sehen, und am Flussufer befinden sich die Ruinen eines Brennofens, der im 17. Jahrhundert über Generationen hinweg den Calvimonts als Ziegelei diente.

Das kleine Schloss der Erzbischöfe wurde 1784 umfassend restauriert. Erzbischof Jérôme-Marie Champion de Cicé gab die Dachreparaturen und die Einrichtung von vier Mietwohnungen in Auftrag. Außerdem wurden ein Stall und ein überdachter Bereich über der Kellertreppe errichtet. Wie alle Kirchengüter wurde auch dieses kleine Schloss während der Französischen Revolution beschlagnahmt und im März 1791 von Nicolas Ballateau de Lafeuillade, Anwalt und ehemaliger Richter von Montravel, erworben, der von 1801 bis 1817 Bürgermeister von Lamothe-Montravel war.[8]

Im 20. Jahrhundert erlangte das Dorf Lamothe-Montravel, das auf der Demarkationslinie des Zweiten Weltkriegs an der Grenze zur Freizone liegt, seinen Platz in der Geschichte zurück.[6]

Bevölkerungsentwicklung

Lamothe-Montravel: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020
Jahr  Einwohner
1793
 
1.059
1800
 
856
1806
 
988
1821
 
914
1831
 
994
1836
 
954
1841
 
937
1846
 
951
1851
 
1.001
1856
 
920
1861
 
927
1866
 
972
1872
 
959
1876
 
993
1881
 
978
1886
 
948
1891
 
989
1896
 
974
1901
 
1.078
1906
 
1.049
1911
 
1.060
1921
 
968
1926
 
950
1931
 
922
1936
 
908
1946
 
917
1954
 
944
1962
 
894
1968
 
914
1975
 
896
1982
 
950
1990
 
1.093
1999
 
1.145
2006
 
1.327
2013
 
1.283
2020
 
1.390
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[9] INSEE ab 2006[10]
Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Schloss der Erzbischöfe von Bordeaux

Sehenswürdigkeiten

  • Das ehemalige Château des Archevêques de Bordeaux wurde im 15./16. Jahrhundert erbaut und war der Sommersitz der Erzbischöfe von Bordeaux. Als solcher stand das Schloss natürlich sofort im Blickfeld der protestantischen Heerscharen, die es im Jahr 1562 größtenteils zerstörten. Die verbliebenen Bauteile (Renaissance-Portal, Treppenturm mit steinernen Fensterkreuzen und Rundturm mit mittelalterlichen Maschikuli) bestehen teilweise aus Bruchstein sowie aus Haustein und sind heute Teil des Rathauses. Das Schloss ist seit 1948 als Monument historique eingeschrieben.[11]
  • Die Pfarrkirche Saint-Paixen ist ein neogotischer Bau des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Bildung

Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire).[12]

Wirtschaft

Erwerbstätigkeit

Im Jahre 2022 waren 602 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Lamothe-Montravel erwerbstätig, entsprechend 77,3 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (79,6 %) höher war als bei den Frauen (74,9 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 80 Personen im Jahr 2022 die gleiche wie im Jahr 2016.[13]

Branchen und Betriebe

130 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Lamothe-Montravel wirtschaftlich aktiv:[13]

Weitere Informationen Branche, Anzahl ...
BrancheAnzahl%
Fertigung, Bergbau und andere Industrien1310,0 %
Baugewerbe2317,7 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie3325,4 %
Information und Kommunikation10,8 %
Finanzen und Versicherungen43,1 %
Immobilien86,2 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten1813,8 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln2116,2 %
Andere Dienstleistungen96,9 %
Gesamt130
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Landwirtschaft

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf den Weinbau.[14] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 42 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 35 im Jahr 2000, auf 25 im Jahr 2010 und schließlich auf 21 im Jahr 2020, ein Rückgang von 50 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 502 Hektar im Jahre 1988 auf 297 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 12 Hektar auf 14,1 Hektar.[15][16][17]

Verkehr

Die zur Departementsstraße D 936 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 136 von Bordeaux nach Bergerac durchquert das Gemeindegebiet. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum von Lamonzie-Saint-Martin mit den Weilern und Nachbargemeinden.

Lamothe-Montravel hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Libourne–Buisson und wird im Regionalverkehr mit Zügen der TER Nouvelle-Aquitaine zwischen Bordeaux-Saint-Jean und Bergerac bedient.[18]

Persönlichkeiten

  • Joseph Paré (* 1943), französischer Radrennfahrer, geboren in Lamothe-Montravel

Literatur

  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Commons: Lamothe-Montravel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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