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Gertrud Sievert-Brausewetter (geb. Brausewetter; vollständiger Name: Gertrud Anna Sievert-Brausewetter, Pseudonyme: Gertrud Angely, Maria Nording; * 28. Februar 1872 in Stettin; † 13. Dezember 1954 in Stralsund) war eine deutsche Schriftstellerin, Herausgeberin und Vorsitzende des Vaterländischen Frauenvereins des Deutschen Roten Kreuzes. Sievert-Brausewetter verfasste Romane, Novellen, Feuilletons, Essays und Skizzen. Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Aufsätze in führenden Tageszeitungen und Zeitschriften wie der Deutschen Tageszeitung oder der Stralsundischen Zeitung und war Herausgeberin der Beilage der Monatszeitschrift Besinnung. In den 1920er-Jahren entstanden unter ihrer Leitung mehrere soziale Einrichtungen, darunter ein Kinderheim und ein Altenheim, das nach ihr Gertrudenheim benannt wurde. Sie organisierte die Schülerspeisung sowie Pflegedienste für alte und kranke Menschen.
Detailansicht der Region Mamasani mit den wichtigsten Ortschaften und archäologischen Stätten
Die Region Mamasani (persisch ممسنی) befindet sich im südwestlichen Zagros-Gebirges in Iran. Sie ist zudem ein Verwaltungsbezirk (Schahrestan) der Provinz Fars. Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 600 mm pro Jahr zählt das Gebiet zu den wasserreichsten Regionen der Provinz. Während in den Ebenen das Kulturland dominiert, bietet die umliegende Berglandschaft ausgedehnte Weideflächen. Die Bevölkerung gehört zur ethnischen Gruppe der Luren, die sich in verschiedene Stämme unterteilen – darunter auch die namensgebenden Mamasani. Ein kleiner Teil der Bevölkerung pflegt bis heute eine nomadische Lebensweise.
Die Region Mamasani ist nachweislich seit etwa 6000 v. Chr. besiedelt und blickt auf eine bedeutende Geschichte zurück. Während der Achämenidenzeit verlief vermutlich die berühmte Königsstrasse durch die Ebenen der Gegend, welche die Residenzstädte Susa in Chuzestan und Persepolis in der Flussebene des Kur miteinander verband. Auch zur Zeit der Sassaniden war die Region ein fester und strategisch wichtiger Bestandteil des Reiches.
Foto aus Baracke 56 des Kleinen Lagers im KZ Buchenwald, entstanden im April 1945
Das Foto aus Baracke 56 des Kleinen Lagers in Buchenwald entstand im April 1945 wenige Tage nach der Befreiung des KZ Buchenwald. Die Schwarzweißfotografie zeigt 25 männliche Häftlinge des Konzentrationslagers eng gedrängt auf in vier Reihen übereinander angeordneten Pritschen liegend. Neben ihnen lehnt ein weiterer Häftling an einem Holzpfosten. Das Kleine Lager war gegen Ende ein vom Regime eingerichtetes Sterbelager für die aus dem Osten ankommenden Häftlinge, der Großteil von ihnen Juden. Bis zu 2000 Häftlinge wurden gleichzeitig in einem dieser fensterlosen Wehrmachtsställe untergebracht, die ursprünglich für etwa 50 Pferde ausgelegt waren. Im Laufe der Zeit erkannten sich verschiedene Personen auf dem Foto wieder oder wurden von anderen identifiziert. Der bekannteste von ihnen ist der Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Für andere Häftlinge auf dem Foto werden von verschiedenen Stellen gleich mehrere Namen genannt. Das Foto wurde von einem Mitglied des United States Army Signal Corps gemacht. Meist wird es einem Soldaten namens Harry Miller zugeschrieben. Als spätestes Aufnahmedatum gilt der 16. April 1945. Im selben Monat erschien es in mehreren US-Tageszeitungen; erste Veröffentlichungen in Deutschland folgten im Mai. Das Bild entwickelte sich zu einem der bekanntesten KZ-Fotos, löste sich dabei von seinem konkreten historischen Zusammenhang und gilt mittlerweile als ein allgemeines Symbol für die Verbrechen der Nationalsozialisten.
Linda Laura Hazzard (geb. Burfield; * 18. Dezember 1867 in Carver, Minnesota; † 24. Juni 1938 in Olalla, Washington) war eine US-amerikanische Alternativmedizinerin. Sie unterzog ihren Patienten einer Behandlung, während der sie kaum oder nicht aßen. Deswegen war sie in der Öffentlichkeit unter dem Spitznamen Starvation Doctor (Hunger-Doktorin) bekannt. Mindestens ein Dutzend ihrer Patienten verhungerten, wofür sie jedoch zunächst nicht strafrechtlich belangt wurde, da sie gegen keine Gesetze verstieß. Erst 1911 kam es auf Initiative der Hinterbliebenen einer Patientin zu ihrer Verhaftung. Beim Prozess stellte sich heraus, dass Hazzard die Frau absichtlich hatte sterben lassen, um an ihre Besitztümer zu gelangen. Hazzard trat erst nach einer fast zweijährigen Berufungsphase ihre Haftstrafe an, von der sie bis zur Bewilligung ihrer Bewährung ebenfalls zwei Jahre absaß, und erhielt gut sechs Monate darauf eine Begnadigung. Anschließend nahm sie ihre Tätigkeit als Alternativmedizinerin zunächst in Neuseeland und vier Jahre später erneut in den Vereinigten Staaten wieder auf. Wegen der zahlreichen Todesfälle unter ihrer Obhut galt Hazzard bereits zu Lebzeiten als Betrügerin und Quacksalberin. Da sie mehrere der verstorbenen Patienten um ihren Besitz brachte, wird sie in der Gegenwart häufig als Serienmörderin bezeichnet, die ihre Opfer aus Profitgier tötete. Ihr ehemaliges Grundstück, auf dem sie wohnte und Patienten behandelte, wurde in den 1990er Jahren zu einer Touristenattraktion.