Ein Fall für zwei: Mann hinter Vorhang
Episode von Ein Fall für zwei
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Mann hinter Vorhang ist der Titel der 107. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
| Folge 107 der Reihe Ein Fall für zwei | |
| Titel | Mann hinter Vorhang |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 59 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Odeon Film |
| Regie | Peter Adam |
| Drehbuch | Jörg von Schlebrügge |
| Produktion | Georg Althammer |
| Musik | Stefan Melbinger |
| Kamera | Christian Reitz |
| Schnitt | Katharina Laske |
| Premiere | 30. Apr. 1993 auf ZDF |
| Besetzung | |
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Handlung
Die alleinstehende Angela Winter kontaktiert ihren ebenfalls alleinlebenden Nachbarn Rudolf Wagner telefonisch und hinterlässt ihm auf dem Anrufbeantworter die Aufforderung, sich bei ihr zu melden, da sie sich von ihm heimlich beobachtet fühle. Parallel dazu verfasst sie wiederholt Liebesbriefe an Stephan Reichner, was die Mutter von dessen Freundin Christine Lohring veranlasst, sich an den Rechtsanwalt Dr. Franck zu wenden. Der Privatdetektiv Josef Matula nimmt daraufhin Kontakt zu Angela Winter auf und gewinnt den Eindruck, dass sie zu Übertreibungen und erfundenen Darstellungen neigt. Bei einem gemeinsamen Besuch in ihrer Wohnung kann er keine Beobachtungen seitens der Nachbarn oder sonstige Auffälligkeiten feststellen und hinterlässt der verängstigten Frau vorsorglich seine Telefonnummer.
Bereits in der folgenden Nacht nimmt Angela Winter Matulas Angebot an und bittet ihn erneut um Hilfe. Als er sie daraufhin aufsuchen will, findet er sie jedoch tot vor. Obwohl die Umstände vorrangig auf einen Suizid hindeuten, veranlasst Matula die vorläufige Festnahme Rudolf Wagners, der aufgrund eines früheren Verdachts als Triebtäter bereits polizeilich bekannt ist. Dr. Franck übernimmt dessen Verteidigung. Da sich der Psychopath Wagner kaum äußert und eine Nachbarin keine belastenden Beobachtungen bestätigen kann, wird er zunächst mangels Beweisen wieder freigelassen. Erst nachdem Matula der Staatsanwaltschaft die Tonbandaufzeichnung von Winters Nachricht auf Wagners Anrufbeantworter sowie an diesen gerichtete Briefe übergibt, erfolgt eine erneute Festnahme.
Die Mutter von Christine Lohring hält Stephan Reichner für tatverdächtig. Gegenüber Dr. Franck räumt dieser eine kurze Affäre mit Angela Winter ein. Matula gibt sich daraufhin gegenüber Reichner als Rudolf Wagner aus und behauptet, ihn am Tatabend als Mörder gesehen zu haben, um ihn zu einer Reaktion zu bewegen. Reichner wird daraufhin bei der Staatsanwaltschaft vorstellig und erklärt, er habe sich nach einem Anruf Winters zu deren Wohnung begeben, dort jedoch, ebenso wie kurz darauf Matula, lediglich deren Leiche vorgefunden.
Nachdem Rudolf Wagner die Flucht gelungen ist, sucht er die Wohnung von Stephan Reichner und Christine Lohring auf und bedroht letztere mit einer Waffe. Als Reichner gerade im Begriff ist, das von Matula alias Wagner geforderte Schweigegeld zu übergeben, treffen auch Matula und Dr. Franck ein. In der eskalierenden Situation erschießt Reichner schließlich Wagner in Notwehr.
Die Aufklärung der Sachverhalte erfährt schließlich eine Wendung, als bei Matula ein von Angela Winter verfasster Brief eintrifft, in dem sie ihren Suizid ankündigt. Damit wird deutlich, dass weder Rudolf Wagner noch Stephan Reichner für ihren Tod verantwortlich sind.
Hintergrund
Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen.[2]
