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Welzmühle (Kulmbach)

Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach From Wikipedia, the free encyclopedia

Welzmühle (oberfränkisch: Weldsmiel[2]) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Welzmühle liegt in der Gemarkung Kirchleus.[4]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Kulmbach ...
Welzmühle
Große Kreisstadt Kulmbach
Koordinaten: 50° 12′ N, 11° 23′ O
Höhe: 370 m ü. NHN
Einwohner: 3 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 96369
Vorwahl: 09261
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Geografie

Die Einöde liegt im tief eingeschnittenen Tal des Leßbachs, eines linken Zuflusses der Rodach. Im Norden grenzt der Prügelwald an, im Süden der Ottenhain. Die Kreisstraße KU 33/KC 6 führt nach Gössersdorf (1,5 km südöstlich) bzw. zur Bundesstraße 85 (1 km westlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde 1520 als „Weltzemuel“ erstmals schriftlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Familienname Welz, des ursprünglichen Besitzers des Anwesens. Welzmühle lag im Fraischbezirk der bayreuthischen Amtshauptmannschaft Kulmbach. Die Fraisch wurde zeitweise vom angrenzenden bambergischen Centamt Stadtsteinach strittig gemacht.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Welzmühle ein Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Die Grundherrschaft über die Mahlmühle hatte das Kastenamt Kulmbach.[7]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Welzmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Kirchleus und der 1812 gebildeten Ruralgemeinde Kirchleus zugewiesen.[8] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Welzmühle am 1. Januar 1976 in Kulmbach eingegliedert.[9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001827001861001871001885001900001925001950001961001970001987002022
Einwohner  *35106947535
Häuser[10] 1211111
Quelle [11][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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* 
Ort wird zu Kirchleus gerechnet.

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Maria Magdalena (Kirchleus) gepfarrt.[7][18]

Literatur

Fußnoten

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