Grundhaus (Kulmbach)
Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach
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Grundhaus (oberfränkisch ebenfalls Grundhaus[2]) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Grundhaus liegt in der Gemarkung Kauernburg.[4]
Grundhaus Große Kreisstadt Kulmbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 7′ N, 11° 29′ O |
| Höhe: | 345 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95326 |
| Vorwahl: | 09221 |
Geografie
Die Einöde liegt im tief eingeschnittenen Tal des Kesselbachs. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gumpersdorf (1,9 km nördlich) bzw. nach Kauernburg (1,1 km südlich).[5]
Geschichte
Grundhaus wurde 1800 erstmals schriftlich erwähnt.[6] Der Ortsname nimmt Bezug auf die Talgrundlage des Ortes.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Grundhaus dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Kauerndorf und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. 1818 erfolgte die Überweisung an die neu gebildete Ruralgemeinde Kauernburg. Am 1. April 1946 wurde Grundhaus im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Kulmbach eingegliedert.[8][9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Grundhaus ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Petrus (Kulmbach) gepfarrt.[11]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Johann Kaspar Bundschuh: Grundhaus. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 427 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 49–50.
Weblinks
- Grundhaus in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Grundhaus in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 6. November 2020.