Ein Fall für zwei: Ein Ticket zum Himmel

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Ein Ticket zum Himmel (Originaltitel: Ticket zum Himmel) ist der Titel der 111. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

TitelTicket zum Himmel
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge55 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 111 der Reihe Ein Fall für zwei
Titel Ticket zum Himmel
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 55 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Odeon Film
Regie Bernhard Stephan
Drehbuch Max Zihlmann
Produktion Georg Althammer
Musik Uli Kümpfel
Kamera Dietmar Koelzer
Schnitt Jochen Borth
Premiere 17. Sep. 1993 auf ZDF
Besetzung
Episodenliste
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Handlung

Der Vermögensverwalter Till Münzer vergiftet seinen Kunden und Schachpartner Albert Sprenger mit einem präparierten Getränk. Anschließend sucht er dessen Tresor im Keller des Hauses auf, stellt jedoch fest, dass dieser bereits vollständig geleert wurde.

Zwei Wochen später wendet sich eine Frau an den Rechtsanwalt Dr. Franck, die sich als Marianne Sprenger, die auf Sizilien lebende Tochter des Verstorbenen, ausgibt. Sie behauptet, Alleinerbin ihres Vaters zu sein, und vermutet, dass dieser sein Vermögen einer Sekte überlassen habe. Auch Münzer hegt diesen Verdacht. Die Gemeinschaft verweigert allerdings zunächst jegliche Auskunft. Auf Nachfrage erfährt Dr. Franck jedoch schließlich, dass Albert Sprenger der Sekte keine Spende hinterlassen habe.

Eine Nachbarin Sprengers berichtet dem Privatdetektiv Josef Matula, dass sich der Verstorbene zuletzt zunehmend von der Sekte distanziert habe. Zudem habe Till Münzer ihrer Ansicht nach zuletzt häufig den Eindruck erweckt, sich ihm aufzudrängen. Die Nachbarin besitzt ein Gemälde, das angeblich von Marianne Sprenger stammt. Mit dem Bild konfrontiert, räumt die angebliche Marianne ein, es ihrem Vater bei einem Besuch auf Sizilien persönlich geschenkt zu haben, obwohl sie zuvor behauptet hatte, ihn dort nie empfangen zu haben.

Tote Fliegen, eine eingegangene Pflanze und ein verdächtiger Fleck auf einem Stuhlkissen im Hause Sprengers machen Matula misstrauisch. Zudem entsorgt Till Münzer die Pflanze auffallend schnell, nachdem er darauf angesprochen worden war.

Von dem Sektenmitglied Markus Rupp erfährt Matula, dass Albert Sprenger mehrere Goldbarren in Luxemburg erworben hatte. Rupp habe diese für ihn über die Grenze nach Deutschland geschmuggelt. Die Sektenleiterin Frau Wieland habe versucht, Sprenger zur Übergabe des Goldes an die Gemeinschaft zu bewegen, was dieser aufgrund ihres zunehmend aufdringlichen Verhaltens jedoch abgelehnt habe.

Dr. Franck versucht, Marianne Sprenger zu einer Obduktion ihres angeblichen Vaters zu bewegen, stößt jedoch zunächst auf Ablehnung. Till Münzer rät ihr jedoch zu dem Schritt und versucht, die Verantwortung für das Tötungsdelikt auf Markus Rupp zu schieben. Wenig später beobachtet Matula, wie Rupp in Sprengers Haus eindringt. Als Münzer ihn entdeckt, gelingt ihm jedoch die Flucht. Am folgenden Tag widerruft Marianne Sprenger ihre Zustimmung zur Obduktion. Während eines Gesprächs erkennt Dr. Franck zudem, dass die angebliche Künstlerin über keinerlei fundierte Kenntnisse der Malerei verfügt. Kurz vor der geplanten Abreise der Frau in ihre angebliche Heimat beobachtet Matula einen Streit zwischen ihr und Till Münzer. In einem unbeobachteten Moment schneidet er eine Probe des verdächtigen Flecks aus dem Stuhlkissen heraus und lässt diese untersuchen.

Dr. Franck und Matula suchen Marianne Sprenger und Till Münzer erneut auf. Sie konfrontieren die Frau mit einem Gemälde, dessen Urheberschaft sie erneut für sich beansprucht. Da dies nicht zutreffend ist, vermuten die beiden, dass sie sich lediglich als Marianne Sprenger ausgibt. Tatsächlich handelt es sich bei ihr laut ihrem Reisepass um Till Münzers Schwester Brigitte. Die inzwischen abgeschlossene Untersuchung des Stoffstücks bestätigt zudem, dass in Sprengers Haus ein Gift eingesetzt wurde.

Daraufhin beschuldigen sich die Geschwister gegenseitig des Mordes. Schließlich bedroht Till Münzer seine Schwester mit einer Schusswaffe, woraufhin diese ihn mit Tränengas außer Gefecht setzt. Sie entreißt ihm die Pistole, richtet sie auf Matula und drückt ab. Münzer hatte jedoch zuvor die Munition entfernt. Während Dr. Franck die Kriminalpolizei verständigt, entdeckt Matula die verschwundenen Goldbarren in einem Versteck im Kamin des Hauses. Bereits in der Nacht zuvor hatte er beobachtet, wie Markus Rupp an derselben Stelle gesucht hatte, bevor er von Münzer überrascht worden war.

Hintergrund

Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in der Rotunde im 27. Obergeschoss des Bürocenters am Nibelungenplatz im Frankfurter Nordend. In einer Luftaufnahme sind die beiden Hauptdarsteller auf dem Dach des Gebäudes zu sehen. Eine weitere Szene wurde in der Kreuznacher Straße in Frankfurt-Bockenheim aufgenommen.[2]

Einzelnachweise

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