Ein Fall für zwei: Feiglinge töten nicht
Episode von Ein Fall für zwei
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Feiglinge töten nicht ist der Titel der 103. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
| Folge 103 der Reihe Ein Fall für zwei | |
| Titel | Feiglinge töten nicht |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 58 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Odeon Film |
| Regie | Frank Strecker |
| Drehbuch | Peter Zingler |
| Produktion | Georg Althammer |
| Musik | Klaus Doldinger |
| Kamera | Peter Ambach |
| Schnitt | Jochen Borth |
| Premiere | 27. Nov. 1992 auf ZDF |
| Besetzung | |
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| → Episodenliste | |
Handlung
Vor Gericht plädiert der Staatsanwalt auf Verurteilung des Angeklagten Olaf Beier, dem gemeinschaftlicher Mord und Raub zur Last gelegt werden. Beier verweigert auf die Empfehlung seines Verteidigers Dr. Rainer Franck hin jede Aussage zum Tatgeschehen und lehnt es zudem ab, seine beiden mutmaßlichen Mittäter zu benennen. Er beteuert lediglich seine Unschuld. Auf Antrag der Verteidigung wird die Verhandlung unterbrochen und auf den folgenden Tag verschoben, um ein weiteres Mandantengespräch zu ermöglichen.
Am nächsten Morgen erfährt Dr. Franck, dass Beier in der Nacht in seiner Zelle angeblich durch Selbstmord verstorben ist. Aufgefunden wurde er von seinem Zellennachbarn Alain Pailleur. Beiers Mutter erhebt daraufhin schwere Vorwürfe gegen die Verteidigung. Auch der Staatsanwalt Dr. Hinz sieht eine Mitverantwortung dessen. Dr. Franck beauftragt daraufhin den Privatdetektiv Josef Matula, am ehemaligen Arbeitsplatz des Verstorbenen mögliche Zeuginnen zu befragen. Deren Aussagen zu einer angeblichen Tatbeteiligung Beiers bleiben jedoch vage und wenig belastbar.
Beiers Vater Erich, ein Alkoholiker, schildert ein abwertendes Bild seines Sohnes und bezeichnet ihn als Feigling und Muttersöhnchen. Zugleich bekundet er, den zweiten Sohn Peter zu vermissen, der vor Jahren verschwunden und vermutlich bereits verstorben sei.
Die Obduktion ergibt als Todesursache eine Kombination aus der Einnahme von Schlafmitteln und erheblichem Blutverlust. Dr. Franck wird zunächst der Zugang zu Beiers Zellennachbarn verwehrt. Um dennoch an Informationen zu gelangen, lässt sich Matula nach einem inszenierten Diebstahl absichtlich festnehmen und in Beiers ehemalige Zelle verlegen. Dort beobachtet er, dass Pailleur raffinierte Methoden anwendet, um verbotene Gegenstände in die Zelle zu schmuggeln und dort zu verbergen. Zudem wird dieser von den Mithäftlingen als äußerst gewalttätig beschrieben.
Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass es sich bei Alain Pailleur um einen international gesuchten Verbrecher handelt. Schließlich stellt sich heraus, dass hinter dieser Identität in Wirklichkeit Peter Beier steht, Olafs verschollener Bruder, der im Gefängnis regelmäßig Besuch von seinem Vater erhält. Mit dieser Erkenntnis konfrontiert, legt Erich Beier ein Geständnis ab. Er habe den Raubüberfall gemeinsam mit Peter geplant und zusammen mit diesem sowie Olaf ausgeführt, wobei Olaf gezielt als Hauptschuldiger dargestellt werden sollte. Erich Beier wird daraufhin festgenommen.
Parallel dazu versucht Peter Beier alias Alain Pailleur, Matula nun ebenfalls wie zuvor seinen Bruder mittels Schlaftabletten außer Gefecht zu setzen und anschließend zu töten. Matula durchschaut allerdings den Plan, täuscht seine Benommenheit nur vor und kann dem Mordanschlag schließlich knapp entgehen.
Hintergrund
Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Ein Gespräch zwischen Matula und Dr. Franck wurde am Opernplatz inszeniert.
Claude-Oliver Rudolph war neben seiner Rolle in dieser Episode auch für die Stunt-Koordination verantwortlich.[2]
