Ein Fall für zwei: Geld verjährt nicht

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Geld verjährt nicht ist der Titel der 97. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

TitelGeld verjährt nicht
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge58 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 97 der Reihe Ein Fall für zwei
Titel Geld verjährt nicht
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 58 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Odeon Film
Regie Hajo Gies
Drehbuch Josef Rölz
Produktion Georg Althammer
Musik Loy Wesselburg
Kamera Anton Peschke
Schnitt Bele Nord
Premiere 1. Mai 1992 auf ZDF
Besetzung
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Handlung

Nach Verbüßung einer sechsjährigen Haftstrafe wird Herbert Damaschke entlassen, der 1985 gemeinsam mit zwei Komplizen den Filialleiter Tenberg überfallen und zur Öffnung eines Banktresors gezwungen hatte. Infolge der Drohungen seiner Mittäter, im Falle ihrer Enttarnung Gewalt gegen seine Familie auszuüben, hatte Damaschke deren Identität während der gesamten Haftzeit nicht preisgegeben. Unmittelbar nach seiner Entlassung sucht er zusammen mit seiner Ehefrau den Gastwirt Benno auf, der ihn dazu bewegen möchte, seinen vermeintlichen Anspruch auf ein Drittel der damaligen Beute geltend zu machen.

In der Folge sehen sich Damaschke und seine Familie einer fortwährenden Observation durch mindestens zwei unbekannte Personen ausgesetzt, die sie wiederholt beobachten und fotografieren. Aus Furcht vor möglichen Übergriffen übergibt Damaschke seinem Rechtsanwalt Dr. Franck eine Notiz mit den Namen seiner früheren Komplizen, die im Falle einer Gewalttat gegen ihn oder seine Familie an die Polizei weitergeleitet werden soll. Parallel dazu beauftragt er den Privatdetektiv Josef Matula, die Hintergründe der Überwachung aufzuklären. Dieser ermittelt, dass einer der Verfolger der Detektiv Dentzel ist, der jedoch die Identität seines Auftraggebers verschweigt. Durch weitere Nachforschungen gelingt es Matula, Dentzel bis zum Wohnhaus Tenbergs zu verfolgen. Dieser erklärt, er fühle sich von Damaschke bedroht und habe aus diesem Grund Dentzel engagiert. Entgegen seiner Beteuerung gegenüber Dr. Franck, diesen umgehend von Damaschke abzuziehen, stellt Matula wenig später allerdings fest, dass die Observation fortgesetzt wird.

Zudem identifiziert Matula den zweiten Verfolger als Johnny Faust und arrangiert ein Treffen zwischen diesem und Damaschke. Faust gibt an, keinen wesentlichen Anteil der damaligen Beute zu besitzen. Eine entsprechende Aussage trifft auch der dritte am Überfall Beteiligte, der Recyclingunternehmer Siegmar Lotze. Da keiner der drei inzwischen bekannten Täter über das geraubte Geld zu verfügen scheint, ziehen Matula und Dr. Franck die Möglichkeit eines bislang unbekannten vierten Beteiligten in Betracht und richten ihren Verdacht auf Tenberg.

Wenig später wird Dentzel ermordet aufgefunden. Aufgrund der Nähe des Tatorts zu seiner Stammkneipe gerät Damaschke unter Tatverdacht und wird festgenommen. Eines der von Dentzel angefertigten Fotos zeigt jedoch das auffällige Fahrzeug Tenbergs, einen Volvo P1800 ES, was den Verdacht gegen diesen verstärkt. Matula gelingt es knapp, Siegmar Lotze davon abzuhalten, Tenberg eigenständig zur Rede zu stellen, und versucht, ihn stattdessen zur Selbstanzeige zu bewegen. Gemeinsam mit Dr. Franck sucht er anschließend Tenberg auf und konfrontiert ihn mit den gesammelten Indizien. Nach anfänglichem Leugnen gesteht Tenberg schließlich sowohl seine Beteiligung an dem Bankraub als auch den Mord an Dentzel, der versucht hatte, ihn zu erpressen.

Hintergrund

Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Fahrszenen wurden auf der Friedrich-Ebert-Anlage vorbei am Messeturm sowie am Eingang City der Messe Frankfurt erstellt. Eine Sequenz spielt auf dem Platz vor dem Steinernen Haus.[2]

Einzelnachweise

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