Krebshof (Feuchtwangen)
Ortsteil der Stadt Feuchtwangen
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Krebshof ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Krebshof liegt in der Gemarkung Banzenweiler.[3]
Krebshof Stadt Feuchtwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 11′ N, 10° 19′ O |
| Höhe: | 449 m ü. NHN |
| Einwohner: | 16 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91555 |
| Vorwahl: | 09852 |
Geografie
Die Einöde liegt in Nachbarschaft mit der unmittelbar südlich gelegenen Unterrothmühle am rechten Ufer der Sulzach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 1066 bei Feuchtwangen (0,3 km südlich) bzw. die Bundesstraße 25 kreuzend und an Weiler am See vorbei nach Unterransbach (1,5 km nordwestlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde erstmals in einer Urkunde vom 7. Mai 1378 als „Riepachshof“ erwähnt. In der Urkunde wurde bestätigt, dass der Feuchtwangener Bürger Albrecht Tucher seinen Hof an das Stift Feuchtwangen verkauft hatte. Späterhin wurde der Ort nach den nachfolgenden Besitzern Krebs benannt.[5]
Krebshof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Der Hof hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen als Grundherrn.[6] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.[7][8] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Krebshof dem Steuerdistrikt Breitenau und der Ruralgemeinde Banzenweiler zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Krebshof am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.[19]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Krebshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 209 (Digitalisat).
- Anton Steichele (Hrsg.): Das Bisthum Augsburg historisch und statistisch beschrieben. Band 3. Schmiedsche Verlagsbuchhandlung, Augsburg 1872, OCLC 935210351, S. 377 (Digitalisat).
Weblinks
- Krebshof. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Krebshof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Krebshof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2019.
- Krebshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.