Krobshausen
Ortsteil der Stadt Feuchtwangen
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Krobshausen ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Krobshausen liegt in der Gemarkung Banzenweiler.[3]
Krobshausen Stadt Feuchtwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 12′ N, 10° 19′ O |
| Höhe: | 458 m ü. NHN |
| Einwohner: | 18 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91555 |
| Vorwahl: | 09852 |
Geografie

Unmittelbar nördlich des Weilers fließt der Mühlgraben, unmittelbar südlich der Krobshauser Graben, die beide 200 Meter weiter östlich als rechte Zuflüsse in die Sulzach münden. Im Süden grenzt das Hausfeld an, 0,5 km westlich liegt das Kreuzfeld. Die Bundesstraße 25 führt nach Dorfgütingen (1,3 km nördlich) bzw. nach Banzenweiler (1,1 km südlich). Die Kreisstraße AN 36 führt nach Gehrenberg (1,6 km westlich).[4]
Geschichte
Krobshausen lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 4 Anwesen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Klosterverwalteramt Sulz. Grundherren waren das Klosterverwalteramt Sulz (1 Hof, 1 Halbhof, 1 Köblersgut) und das Kastenamt Feuchtwangen (Krobshäuser Mühle).[5] An diesen Verhältnissen hatte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts geändert.[6][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Krobshausen dem Steuerdistrikt Breitenau und der Ruralgemeinde Banzenweiler zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Krobshausen am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Dorfgütingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.[17]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Krebshausen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 208 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Krobshausen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 823 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Kropfhausen. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 348 (Digitalisat).
Weblinks
- Krobshausen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Krobshausen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2019.
- Krobshausen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.