Unterahorn

Ortsteil der Stadt Feuchtwangen From Wikipedia, the free encyclopedia

Unterahorn ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Unterahorn liegt in der Gemarkung Aichau.[3]

Schnelle Fakten Stadt Feuchtwangen ...
Unterahorn
Koordinaten: 49° 11′ N, 10° 25′ O
Höhe: 453 m ü. NHN
Einwohner: 58 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91555
Vorwahl: 09855
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Geografie

Das Dorf liegt am Ahornbach (im Unterlauf Löschenbach genannt), einem rechten Zufluss der Wieseth. 0,5 km südlich des Orts liegt das Muschelholz, 0,5 km östlich das Mühlholz. Die Kreisstraße AN 52 führt an der Jakobsmühle vorbei nach Thürnhofen zur Staatsstraße 2222 (1,6 km südwestlich) bzw. nach Aichau (1,3 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberahorn (0,8 km westlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde am 2. Juni 1409 erstmals urkundlich genannt, als Heinz Jakob, Bürger zu Dinkelsbühl, seine zwei Güter zu Niederahorn mit einem Gut des Stifts Feuchtwangen in Zumberg tauschte.[5]

Unterahorn lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 7 Anwesen mit 9 Mannschaften (2 Mühlen, 2 Höfe mit doppelter Mannschaft, 2 Höfe, 1 Ziegelhütte) und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.[6] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.[7][8] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Unterahorn dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Aichau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterahorn am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.[9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 393743 *3646475893605858
Häuser[10] 98871091014
Quelle [11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][1]
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* 
inklusive Jakobsmühle

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.[19]

Literatur

Fußnoten

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