Unterlottermühle
Ortsteil der Stadt Feuchtwangen
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Unterlottermühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Unterlottermühle liegt in der Gemarkung Krapfenau.[3]
Unterlottermühle Stadt Feuchtwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 8′ N, 10° 24′ O |
| Höhe: | 460–475 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91555 |
| Vorwahl: | 09856 |
Geographie
Die Einöde liegt am Lotterbach, der im Norden eine Reihe von Weihern speist und 2,5 km weiter südlich als linker Zufluss in die Sulzach mündet. Im Südwesten grenzt das Mühlholz an, 1 km nordöstlich inmitten des Dentleiner Forsts erhebt sich der Eichelberg (502 m ü. NHN). Ein Anliegerweg führt nach Lotterhof (0,2 km westlich).[4]
Geschichte
Unterlottermühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Grundherr war das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.[5] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.[6][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Unterlottermühle dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterlottermühle am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.[18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Lottermühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 399 (Digitalisat).
Weblinks
- Lottermühle, untere. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Unterlottermühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Unterlottermühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2019.
- Unterlottermühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.