Oberdallersbach
Ortsteil der Stadt Feuchtwangen
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Oberdallersbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Oberdallersbach liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.[3]
Oberdallersbach Stadt Feuchtwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 12′ N, 10° 20′ O |
| Höhe: | 466 m ü. NHN |
| Einwohner: | 20 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91555 |
| Vorwahl: | 09852 |
Geografie
Der Weiler liegt am Krummbach, einem linken Zufluss der Sulzach. Im Südwesten grenzt das Starkfeld an, im Osten jenseits des Krummbachs liegt die bewaldete Anhöhe Im Schor, 0,5 km nördlich liegt die bewaldete Anhöhe Im Berg. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bonlanden (0,8 km westlich) bzw. über Hinterbreitenthann zur Staatsstraße 1066 (2,1 km nordöstlich), eine weitere führt nach Leiperzell (1,8 km südlich).[4]
Geschichte
Oberdallersbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus drei Anwesen. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (zwei Höfe) und das Kastenamt Feuchtwangen (eine Mahlmühle).[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es nur noch zwei Anwesen.[6] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberdallersbach dem Steuerdistrikt Tauberschallbach und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Oberdallersbach am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.[7]
Baudenkmäler
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Feuchtwangen gepfarrt.[11][18] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) gepfarrt.[18][20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberdallersbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 158 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Ober-Dallersbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 358 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 99.
Weblinks
- Oberdallersbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Oberdallersbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2019.
- Oberdallersbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.