Wikiwand AI

Cyclocross-Weltmeisterschaften 1952

Sportsaison From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Cyclocross-Weltmeisterschaften 1952 wurden am 24. Februar in Genf ausgetragen. Es waren die dritten ihrer Art. Es gab ein Rennen in der offenen Kategorie, also für Profis und Amateure gleichermaßen.

Ablauf

Die Ausrichtung der Weltmeisterschaften war beim UCI-Kongress im März 1951 an die Schweiz übertragen worden.[1] Die UCI bestätigte die bei der vorigen WM getroffene Regel, die Fahrern unterwegs den Austausch defekter Laufräder gestattet hatte, außerdem war nunmehr auch der Tausch des gesamten Fahrrads zulässig.[2] Der Parcours lag an der Stadtgrenze zwischen Genf und Cologny und begann mit einer 1,5 km langen Steigung auf der Straße nach Frontenex. Danach waren sechs Runden auf einem knapp 4 km langen Kurs zurückzulegen. Ein steiler Anstieg aus dem Tobel des Bachs Nant de Traînant, der zu Fuß bewältigt werden musste, führte zum Stade de Frontenex, anschließend verlief der Kurs durch das Wiesengelände rund um den Parc des Eaux-Vives. Nach insgesamt 24 km endete das Rennen im Stadion.[3]

Der Start um 15 Uhr wurde durch den ehemaligen Rennfahrer Eugène Christophe gegeben. Es waren Fahrer aus sechs Ländern zugegen, neben den Gastgebern noch Frankreich, Italien, Luxemburg, Belgien sowie erstmals Spanien. Belgien war nur mit einem Fahrer vertreten, die übrigen Länder in voller Stärke mit je vier Mann. Es herrschte frühlingshaftes Wetter, das den Schnee zum Schmelzen gebracht, aber auch den Untergrund aufgeweicht hatte. In der ersten Runde erarbeitete sich der Schweizer Pierre Champion eine Führung, wurde aber in der zweiten vom Titelverteidiger Roger Rondeaux überholt. Champion zollte seiner frühen Anstrengung Tribut und fiel zurück. Rondeaux baute Runde für Runde seine Führung aus vor André Dufraisse, dem Zweiten des Vorjahrs. Dahinter folgten Pierre Jodet und Albert Meier. Auf der letzten Runde konnte Meier Jodet hinter sich lassen, so dass erstmals eine WM-Medaille an einen Nicht-Franzosen ging. Insgesamt beendeten 19 Fahrer das Rennen, zwei Luxemburger gaben unterwegs auf.

Die von der Zeitschrift L’Équipe gestiftete Mannschaftswertung gewann Frankreich vor der Schweiz, Italien und Spanien.

Ergebnisse

Weitere Informationen Platz, Name ...
Platz Name Zeit (h)
1Frankreich Roger Rondeaux1:13:56
2Frankreich André Dufraisse+ 2:04
3Schweiz Albert Meier+ 2:52
4Frankreich Pierre Jodet+ 3:15
5Italien Sergio Toigogl. Zeit
6Schweiz Pierre Champion+ 3:43
7Schweiz Roland Fantini+ 3:54
8Belgien Firmin Van Kerrebroeck+ 5:43
9Frankreich Antonin Cavanèse+ 6:23
10Italien Luigi Malabrocca+ 7:00
Schließen

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks