Cyclocross-Weltmeisterschaften 1983

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Die Cyclocross-Weltmeisterschaften 1983 wurden am 19. und 20. Februar in Birmingham ausgetragen.

Ablauf

Die Ausrichtung wurde vom Kongress des Radsport-Weltverbands UCI im November 1981 dem britischen Verband übertragen,[1] der damit nach 1973 zum zweiten Mal Gastgeber war. Am Rande der Weltmeisterschaften 1982 wurde der Sutton Park in Birmingham als Schauplatz bekanntgegeben.[2] Bereits 1980 und 1981 waren dort internationale Crossrennen abgehalten worden. Es war ein Rundkurs von 3.125 m Länge hergerichtet, der mit Naturstraßen, Feld- und Waldwegen, Wiesen und kurzen Asphaltstrecken sehr variabel war und als schnell galt.[3] Das Preisgeld für die Sieger betrug 900 Franken bei den Profis, 450 bei den Amateuren und 200 bei den Junioren.[4]

Wie in den Vorjahren war der erste Wettkampftag den Amateuren vorbehalten, die sechs Runden zurücklegten, bevor am zweiten Tag erst die Junioren über fünf und die Profis über sieben Runden an der Reihe waren. Es gab eine Rekordbeteiligung von 17 Nationen, vier mehr als im Vorjahr: Im Amateurrennen standen erstmals ein irisches Team und ein einzelner japanischer Fahrer am Start, außerdem mit Kari Puisto erstmals seit 1953 ein finnischer Fahrer sowie nach 1981 erneut eine sowjetische Mannschaft.

Es gingen 59 Amateure an den Start, 54 von ihnen beendeten das Rennen. Die Führung übernahm zunächst František Klouček, bevor es in der fünften Runde zu einem Zusammenschluss von acht Fahrern kam. Radomír Šimůnek, Petr Klouček und Werner Van Der Fraenen gingen sogleich in eine Gegenattacke. Van Der Fraenen gelangte als erster auf die Zielgerade, wurde aber von Šimůnek überspurtet. Alle vier tschechoslowakischen Fahrer platzierten sich unter den besten Zehn.

Auch bei den Junioren zeigten sich die Tschechoslowaken überlegen und belegten mit ihren vier Fahrern die Plätze 1, 3, 4 und 7; es gewann Roman Kreuziger. Alle 46 Fahrer wurden klassiert, es gab keine Überrundungen.

Bei den Profis ging Titelverteidiger Roland Liboton frühzeitig in Führung und fuhr überlegen zu seinem dritten Titelgewinn. Seine nächsten Verfolger waren Albert Zweifel und Klaus-Peter Thaler, die in der zweiten Rennhälfte noch einmal bis auf wenige Sekunden an Liboton herankamen, bevor dieser den Vorsprung wieder ausbaute und es in der letzten Runde langsamer angehen lassen konnte. Im Sprint um den zweiten Platz setzte sich Zweifel vor Thaler durch. Von 28 gestarteten Fahrern kamen 27 ins Ziel, der Schweizer Richard Steiner musste wegen einer Muskelzerrung aufgeben.

Ergebnisse

Weitere Informationen Platz, Name ...
Profis
Platz Name Zeit (min)
1Belgien Roland Liboton53:17
2Schweiz Albert Zweifel+ 0:09
3Deutschland Klaus-Peter Thaler+ 0:10
4Niederlande Reinier Groenendaal+ 1:06
5Niederlande Hennie Stamsnijdergl. Zeit
6Belgien Robert Vermeire+ 1:07
7Frankreich Patrice Thévenard+ 1:28
8Belgien Johan Ghyllebert+ 2:02
9Schweiz Peter Frischknecht+ 2:21
10Belgien Jan Teugels+ 2:23
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Amateure
Platz Name Zeit (min)
1Tschechoslowakei Radomír Šimůnek47:11
2Belgien Werner Van Der Fraenengl. Zeit
3Tschechoslowakei Petr Klouček+ 0:02
4Polen Andrzej Mąkowski+ 0:14
5Belgien Ludo De Rey+ 0:20
6Tschechoslowakei Miloš Fišera+ 0:25
7Frankreich Alain Daniel+ 0:27
8Tschechoslowakei František Klouček+ 0:31
9Belgien Ivan Messelis+ 0:40
10Niederlande Herman Snoeijink+ 0:51
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Junioren
Platz Name Zeit (min)
1Tschechoslowakei Roman Kreuziger39:35
2NiederlandeNiederlande Martin Hendriks+ 0:06
3Tschechoslowakei Peter Hric+ 0:11
4Tschechoslowakei Radovan Fořt+ 0:13
5NiederlandeNiederlande John van Gessel+ 0:19
6DeutschlandDeutschland Josef Faller+ 0:35
7Tschechoslowakei Ondrej Glajza+ 0:55
8FrankreichFrankreich Thierry Valette+ 0:57
9Schweiz Peter Müller+ 1:07
10Luxemburg Henri Schnadt+ 1:10
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Einzelnachweise

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